Corona-Impfstoff für NRW: Hier sind die Impfzentren

Corona-Impfstoff für NRW: Hier sind die Impfzentren

Die Vorgabe des Landes NRW war klar: Bis zum 15. Dezember sollte jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt mindestens ein Impfzentrum eingerichtet haben. Die meisten haben das geschafft.

Der Aufbau der meisten Corona-Impfzentren in Nordrhein-Westfalen ist abgeschlossen. Das ergab eine Umfrage des WDR bei den 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Demnach waren weit mehr als drei Viertel der insgesamt 53 Impfzentren, von denen es zum Teil mehrere Standorte gibt, ab dem 15. Dezember einsatzbereit.

Die wenigen Impfzentren, deren Aufbau nicht zu dem von der Landesregierung festgelegten Stichtag abgeschlossen war, wurden bis Weihnachten fertiggestellt.

Um den vorgegebenen Termin einzuhalten, mussten einige Impfzentren in Rekordzeit eingerichtet werden. Entstanden sind die Impfzentren in umfunktionierten Sporthallen, Multifunktionsarenen, Veranstaltungsräumen, Flüchtlingsunterkünften, Theatern und Firmengebäuden.

Bis es dort die erste Spritze gegen SARS-CoV-2 gibt, wird es aber wohl noch etwas dauern - auch wenn mittlerweile mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer und Moderna bereits zwei Präparate für die EU und damit auch Deutschland zugelassen sind.

Denn zuerst sollen mobile Impfteams vor allem die Bewohner und Mitarbeiter von Pflege- und Altenheimen pflegen. Dazu kommt, dass sich der ursprünglich anvisierte Termin für die Eröffnung der Impfzentren nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums um eine Woche vom 1. auf den 8. Februar verschiebt.

Wer wird zuerst geimpft?

Der erste Hoffnungsträger im Kampf gegen das Coronavirus hat einen sperrigen Namen: BNT162b2. So heißt der Corona-Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer.

Bei dem ersten Präparat handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff. Er kann zwar wesentlich schneller als konventionelle Impfstoffe produziert werden, muss jedoch bei minus 70 Grad gelagert werden. Daher spielen auch die Impfzentren bei der Logistik eine so große Rolle.

Allerdings könnt das einfacher werden: Wie aus aktualisierten Handlungsempfehlungen von Biontech hervorgeht, kann der Impfstoff auch schon als fertige Dosis in der Spritze bis zu sechs Stunden bei 2 bis 8 Grad transportiert werden. Somit wären Impfungen außerhalb der Impfzentren, die nicht von mobilen Impfteams durchgeführt werden, weinfacher möglich.

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Stand: 22.01.2021, 11:46