Was muss ich in Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen zu Corona wissen?

Virenabbildung und Kartenausschnit von Bonn

Was muss ich in Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen zu Corona wissen?

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Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Euskirchen.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Anmerkung der Redaktion: Diese Tabelle bezieht sich auf Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums, die einmal pro Tag veröffentlicht werden. Dies kann dazu führen, dass wir auf unserer Übersichtsseite bestätigte Fälle bekannt geben, die noch nicht in der Liste auftauchen.

Rhein-Sieg-Kreis jetzt auch Hotspot

Der Rhein-Sieg-Kreis hat heute eine 7-Tages-Inzidenz von 55,9 und ist damit jetzt auch Corona-Hotspot. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landeszentrums Gesundheit NRW hervor.

Das bedeutet, dass es weitere Beschränkungen geben wird. Die gelten aber nicht für alle Kommunen im Kreis, sondern nur für die mit hohen Fallzahlen, erklärte der Kreis auf WDR-Anfrage.

Die Regelungen für die betroffenen Kommunen werden in der Allgemeinverfügung erläutert.

(21.10.2020)

Bonn gilt als Risikogebiet und verschärft Corona-Maßnahmen

50,61 beträgt der Inzidenzwert der Stadt Bonn am Freitag. Damit ist die bislang kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. In einer Pressekonferenz am Freitagmittag hat die Stadt die neuen verschärften Maßnahmen für Bonn vorgestellt.

Für Gaststätten wird eine Sperrstunde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr eingeführt. Zwischen 22.00 und 6.00 Uhr gibt es ein generelles Verkaufsverbot alkoholischer Getränke.

Ab Samstag gilt in Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen und an öffentlichen Plätzen in Bonn eine Maskenpflicht. Außerdem dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Die Stadt appelliert zusätzlich an alle Bügerinnen und Bürger, auf private Feiern zu Hause mit über zehn Gästen zu verzichten.

Kulturelle Großveranstaltungen sollen nur noch mit höchstens 500 Teilnehmenden im Freien und 250 Teilnehmenden im geschlossenen Raum stattfinden dürfen.

(16.10.2020)

Sankt Augustin führt dauerhafte Maskenpflicht an Schulen ein

In Sankt Augustin müssen nach den Herbstferien wieder alle Personen, die sich auf dem Schulgelände befinden, dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Lehrerinnen und Lehrer müssen in beengteren Räumen, wie dem Lehrerzimmer, eine FFP2-Maske tragen. Die Verfügung soll zunächst 14 Tage laufen.

(16.10.2020)

Strengere Corona-Auflagen in Siegburg

Weil die Stadt Siegburg seit Tagen den Inzidenz-Grenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschritten hat, gilt von Freitag an eine neue Allgemeinverfügung, die ähnlich ist, wie in ausgewiesenen Risikogebieten. Im öffentlichen Raum sollen sich maximal fünf Leute pro Gruppe treffen dürfen, die Teilnehmerzahl bei privaten Feiern wird auf zehn begrenzt.

Außerdem gilt eine Maskenpflicht für sämtliche Bereiche der Fußgängerzone und an allen Orten, wo die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Ab 23 Uhr wird eine Sperrstunde gelten.

(16.10.2020)

Neue Corona-Maßnahmen im Rhein-Sieg-Kreis

Damit die Inzidenzzahl nicht von aktuell 42 auf 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner steigt, soll ab jetzt bei allen Kultur- und Sportveranstaltungen im Rhein-Sieg-Kreis Maskenpflicht herrschen. Familientreffen darf es nur noch bis 50 Teilnehmern geben.

Die Maßnahmen gelten in jeder Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises, egal, wie hoch die Zahl der Infizierten im jeweiligen Ort gerade ist.

(14.10.2020)

Kostenlose Coronatests für Reisende

Reisende aus Risikogebieten, die einen Urlaub innerhalb Deutschlands gebucht haben, können sich jetzt kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat die Städte und Kreise angewiesen, das während der Herbstferien zu ermöglichen. Diese Regelung gilt erst einmal bis kommenden Samstag, den 17. Oktober.

Aktuell liegt der Inzidenzwert in Bonn bei 47 und damit kurz vor dem Risikowert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.

(13.10.2020)

Corona-Ausbruch in Siegburger Kirchen-Gemeinde

In der Evangeliums-Christen Gemeinde Siegburg haben sich sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 350 Gemeindemitglieder sind seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne.

Zeitgleich häufen sich in Siegburger Schulen und Kindertagesstätten weitere Ausbrüche, so die Kreisverwaltung Rhein-Sieg. Sie geht davon aus, dass diese im Zusammenhang mit dem Ausbruch in der Christen-Gemeinde stehen. Kontaktpersonen, die sich bisher noch nicht haben testen lassen, sollen möglichst bald ins neue Abstrichzentrum des Rhein-Sieg-Kreises kommen.

(07.10.2020)

Infektionszahlen in Bonn kurz vor kritischem Schwellenwert

34,85 Corona-Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner ist die Inzidenzzahl in Bonn am Mittwochnachmittag laut Gesundheitsamt. Die Zahl liegt damit kurz vor dem kritischen Schwellenwert von 35. Deshalb will die Stadt keine großen Stadtteil-Martinszüge genehmigen, weil Mindestabstände nicht eingehalten werden könnten.

Wenn der Inzidenzwert von 35 erreicht wird, dürfen bei privaten Feiern in öffentlichen Räumen nur noch höchstens 50 Menschen zusammenkommen. Dazu müssen Gästelisten geführt werden. In der Gastronomie würden diese jetzt schärfer kontrolliert, da viele Menschen dort falsche Angaben machen würden. Dies sei kein Kavaliersdelikt und werde mit Geldbußen bis 250 Euro belegt.

Weiterhin besorgniserregend ist die Situation an Schulen. Allein in den vergangenen zwei Tagen mussten 550 Schüler und Lehrer in Quarantäne gehen.

(07.10.2020)

Besuchsverbot in Helios-Klinik in Siegburg

Ab Samstag erlaubt die Siegburger Helios-Klinik vorerst keine Patientenbesuche mehr. Zu der Entscheidung sei es einerseit wegen der steigenden Corona-Infektionen im Rhein-Sieg-Kreis gekommen. Andererseits sollen sich viele Besucher nicht an die Hygieneregeln gehalten haben. Nur in besonders dringenden Fällen würden Ärzte eine Besuchserlaubnis erteilen können, so das Klinikum. Das Verbot soll erst mal bis zum 20. September gelten.

(28.08.2020)

Corona-Fall in Montessori-Kita: Kontaktpersonen werden getestet

Nachdem eine Erzieherin in Bonn im Montessori-Kinderhaus positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hat das Gesundheitsamt die direkten Kontaktpersonen ermittelt.

10 Mitarbeitende sowie 41 Kinder gelten als Kontaktpersonen ersten Grades, befinden sich in häuslicher Quarantäne und wurden am Donnerstag und Freitag getestet. Fünf Mitarbeitende wurden als Kontaktpersonen zweiten Grades eingestuft, sie sind wieder im Dienst. Das Montessori-Kinderhaus bleibt geöffnet.

(21.08.2020)

Klage von Schülern gegen Maskenpflicht abgelehnt

Dass Schüler zum Schutz vor dem Coronavirus im Unterricht einen Mund-Nasenschutz tragen müssen, ist rechtens. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster in einem Eilantrag entschieden. Geklagt hatten drei Schüler aus dem Kreis Euskirchen. Sie sind zwischen zehn und 15 Jahren alt und besuchen verschiedene weiterführende Schulen.

Die Richter verwiesen darauf, dass die Schulleitung Ausnahmen zulassen kann, wenn wichtige medizinische Gründe vorliegen. Grundsätzlich sei aber die Maskenpflicht an Schulen ein wichtiger Schutz vor der Infektion mit dem Coronavirus, so das Oberverwaltungsgericht Münster.

(20.08.2020)

Corona-Fall in Bonns größter städtischer Kindertagesstätte

Eine Erzieherin in Bonns größter städtischer Kindertagesstätte, dem Montessori-Kinderhaus im Gustav-Heinemann-Haus, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Erzieherin, die keine Symptome zeigt, wurde getestet, da in ihrem privaten Umfeld eine Person Symptome hat. Die Kontaktermittlungen des Gesundheitsamtes laufen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nur ein Teil der Kinder und Mitarbeitenden möglicherweise betroffen. Abstriche sind bereits für Donnerstag vorgesehen.

Der Montessori-Kindergarten betreut in zwei Häusern aktuell 166 Kinder in zehn Gruppen nach dem Kinderbildungsgesetz sowie acht Kinder in einer heilpädagogischen Gruppe. In der Einrichtung arbeiten derzeit 50 Fachkräfte.

(19.08.2020)

Bonner Institut entwickelt Internet-Seite für Corona-Fälle in Stadt und Land

Eine neue Internet-Seite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt Corona-Fälle in Stadt und Land. Dafür nutzt sie u.a. Daten des Robert-Koch-Instituts.

Der Unterschied zwischen Stadt und Land spiele bisher erstaunlicherweise kaum eine Rolle für das Infektionsgeschehen, stellen die Experten dort fest. Auf der Internetseite „Corona regional“ ist die Entwicklung und die Zahl der Infektionen seit März dieses Jahres mit Hilfe gelb-oranger Balken erkennbar. Allzu stark unterscheiden sich die Farbverläufe zwischen Stadt und Land bis heute aber nicht.

Grund dafür, so Mediziner: Aktuell sei die Zahl der Infizierten in der Gesamtbevölkerung noch nicht so hoch, dass die größere Nähe in der Stadt eine entscheidende Rolle spiele. Die Forscher rechnen aber damit, dass sich das ändern wird.

(19.08.2020)

Coronafälle am Berufskolleg Troisdorf

Insgesamt 375 Schüler des Berufskollegs am Rotter See müssen 2 Wochen lang zu Hause in Quarantäne bleiben. Die drei positiv getesteten Schüler wurden in einem bestimmten Gebäude-Trakt des Troisdorfer Kollegs unterrichtet. Da dort ein enger Kontakt zu anderen möglich ist, wurden zur Vorsicht alle Klassen dieses Traktes in Quarantäne geschickt.

Auch in Bonn gibt es einen neuen Corona-Fall an einer Schule: Am Konrad Adenauer Gymnasium hatte sich eine Schülerin infiziert. Sie und vier ihrer Mitschülerinnen müssen jetzt ebenfalls in häusliche Quarantäne.

(17.08.2020)

Coronafälle an Bonner Schule und Kita

An einer Grundschule in Tannenbusch ist eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sie zwei Tage mit Mund-Nase-Schutz unterrichtet habe, werde die Stadt erstmal keine Maßnahmen ergreifen. Die Schülerinnen und Schüler in ihrer Klasse gelten demnach als Kontaktperson zweiten Grades. 

An einer Kita in Oberkassel wurde eine Erzieherin positiv getestet. Die Kita ist geschlossen und die Eltern wurden informiert.

(14.08.2020)

Heinsberg-Studie wird ausgeweitet

Die so genannte "Heinsberg-Studie" zum Coronaviurs wird ausgeweitet. Das Land NRW stellt dafür knapp 800.000 Euro bereit. Bonner Forscher hatten in Gangelt im Kreis Heinsberg untersucht, wie sich das Virus ausbreitet und ob man immun dagegen sein kann. Bei rund 15 Prozent der untersuchten Bewohner in Gangelt hatten Prof. Streeck und sein Team im Frühjahr Antikörper gegen das Coronavirus nachweisen können.

Jetzt wollen die Forscher wissen, ob die getesteten Probanden noch immer Antikörper haben und damit sehr wahrscheinlich weiterhin immun sind gegen Covid-19. Im Abstand von drei Monaten werden die Testpersonen deshalb wieder auf Antikörper untersucht. Angelegt ist die neue Langzeitstudie bis zum Mai kommenden Jahres.

(28.07.2020)

Erntehelfer in Swisttal reisen trotz Quarantäne ab

Bei Corona-Tests waren am Mittwoch (22.07.2020) 20 Infektionen auf einem Obsthof in Swisttal nachgewiesen worden. Daraufhin wurden alle dort Beschäftigten nochmals getestet. Doch in der Nacht auf den 23.07.2020 haben 124 rumänische Erntehelfer den Hof verlassen, bevor deren Testergebnisse vorlagen. Das hat das Kreis-Gesundheitsamt bestätigt.

Offenbar hatten sie Sorge, die Heimreise nach Rumänien nicht mehr antreten zu dürfen. Für Samstag waren entsprechende Flüge gebucht. Die Polizei versucht nun den Aufenthaltsort der Erntehelfer zu ermitteln. Wer bewusst gegen eine Quarantäneauflage verstößt, begeht nach Polizeiangaben eine Straftat.

(23.07.2020)

Stadt Bonn schließt Restaurant nach Coronafällen

Die Stadt Bonn hat ein Restaurant im Stadtteil Poppelsdorf bis Anfang August geschlossen, nachdem acht Personen nach einem Familienessen positiv getestet wurden.

Unter den acht Personen war ein Restaurantmitarbeiter. 30 weitere Gäste hatten sich zum Zeitpunkt des Familienessens ebenfalls in dem Restaurant befunden. Sie wurden von der Stadt kontaktiert.

(23.07.2020)

Corona-Tests für Reiserückkehrer am Flughafen Köln/Bonn

Seit Samstag (18.07.2020) können sich Urlaubsrückkehrer freiwillig am Flughafen Köln/Bonn auf COVID-19 testen lassen. Die Tests richten sich vornehmlich an Reisende, die aus ausgewiesenen Risikogebieten zurückkehren. Aber auch Rückkehrer aus anderen Gebieten können dieses Angebot wahrnehmen.

Der Test kostet pro Person 90 Euro. Am ersten Tag des mobilen Testzentrums hielt sich der Andrang noch in Grenzen.

Die mobile Teststation wird unter der Woche von 7 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 9 bis 15 Uhr geöffnet sein. Hier kümmern sich neben einem Arzt noch drei weitere Fachkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe um die Reisenden, die einen Abstrich durchführen lassen möchten.

(17.07.2020)

Entwarnung nach Corona-Massentest in Euskirchen

Der Kreis Euskirchen gibt endgültig Entwarnung. Zu den am Mittwoch 14 positiv getesten Mitgliedern einer Mennonitengemeinde kamen am Freitag, den 10.07.2020 noch einmal elf hinzu. Damit haben sich seit Beginn des Ausbruchs in der Euskirchener Mennoniten-Gemeinde 38 Mitglieder mit Corona infiziert.

Neue Ausgangsbeschränkungen für den gesamten Kreis Euskirchen sind damit vom Tisch. Am Vormittag hob der Kreis die Quarantäne für die rund eintausend Gemeindemitglieder auf. Davon sind die positiv auf das Virus getesteten Gemeindemitglieder und deren Kontaktpersonen selbstverständlich ausgenommen.

(10.07.2020)

92-Jähriger in Bonn an Coronavirus verstorben

Ein 92-jähriger Bewohner des Demenzzentrums Mühlenbach, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist am Mittwoch, 8. Juli verstorben. Der Mann hatte multiple Vorerkrankungen und war bereits am 2. Juni in ein Krankenhaus verlegt worden.

Weitere fünf Bewohnerinnen und Bewohner der Bonner Einrichtung befinden sich momentan im Krankenhaus in stationärer Behandlung. Von diesen wurden drei mehrfach negativ getestet, zwei wurden erst gestern stationär aufgenommen, die Ergebnisse stehen noch aus.

Die Zahl der positiv getesteten Mitarbeiter ist bei drei geblieben. Vorsorglich hat das Gesundheitsamt für den 13. Juli 2020 eine dritte Testreihe für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten vorgesehen.

Alle positiv getesteten Personen befinden sich in Quarantäne. Das Besuchsverbot für das Haus Mühlenbach gilt weiterhin.

(09.07.2020)

Entlastung bei Elternbeiträgen

Die Stadt Bonn verzichtet wegen des ab dem 8. Juni eingeschränkten Regelbetriebs in Kitas und Kindertagespflegestellen auf die Hälfte der Elternbeiträge für die Monate Juni und Juli.

Für die OGS werden die Beiträge sogar um 80 Prozent reduziert, da die Kinder die OGS nur an einem Tag in der Woche besuchen können.

(04.06.2020)

Kitas öffnen zum 8. Juni

Ab dem 8. Juni 2020 können in NRW wieder alle Kinder in Kitas gehen, damit auch in Bonn. Die Öffnungszeiten werden allerdings um jeweils zehn Stunden in der Woche reduziert. Die Betreuung erfolgt weiter unter den Maßgaben des Infektionsschutzes.

(04.06.2020)

Sporthallen öffnen wieder

Seit dem 7. Mai ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport in NRW wieder erlaubt. Die Stadt Bonn stellt seit dem 20. Mai wieder Sporthallen zur Verfügung.

Folgende Sporteinrichtungen wurden wieder freigegeben: Sporthallen im Sportpark Pennenfeld inkl. Turnhalle Lannesdorf,  Sporthalle Wasserland, Hardtberghalle, Josef-Strunck-Halle, Sporthalle Ringstraße, Turnhalle Sternenburgstraße, Sporthalle Schmittstraße, Dreifachhalle Heinrich-Hertz-Europakolleg An der Josefshöhe, Turnhalle ehemalige Pestalozzischule, Turnhalle Rölsdorfstraße, Turnhalle Liestraße, Turnhallen der ehemaligen Michaelschule Alt Godesberg, Turnhalle Chemnitzer Weg, Turnhalle Magdalenenkreuz 26.

Die Schul-Sporthallen sind aktuell noch nicht wieder geöffnet. Dies liegt an der Coronabetreuungsverordnung, die ein allgemeines Betretungsverbot der Schulen vorsieht.

(04.06.2020)

Lockerungen der Coronaschutzverordnung

Die neue Coronaschutzverordnung, die am 29. Mai in Kraft getreten ist, beinhaltet weitere Lockerungen. Demnach dürfen Kinos, Theater und Opern- und Konzerthäuser seit dem 30. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Die verfügbaren Plätze dürfen höchstens zu einem Viertel belegt werden und es sind maximal 100 Zuschauer erlaubt.

(04.06.2020)

Coronaregeln am Vatertag

Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung. Zusätzliche Verordnungen gibt es nicht.

Treffen

Im öffentlichen Raum dürfen sich mehrere Personen nur dann treffen, wenn sie eng verwandt sind oder aus maximal zwei verschiedenen Haushalten kommen.
Ansonsten gilt, dass sich höchstens zwei Personen treffen dürfen, die nicht verwandt sind und nicht zusammen wohnen.

In den eigenen vier Wänden darf der Vatertag mit mehreren Personen gefeiert werden. Es muss aber bei einer kleinen Feier bleiben, die keinen "Veranstaltungscharakter" bekommt, wie z.B. durch ein Rahmenprogramm oder Live-Musik.

Picknick

Picknicken im öffentlichen Raum ist wieder erlaubt. Es gibt keine Einschränkungen bei Essen und Getränken. Die Regeln zu den Personenzahlen gelten aber auch für ein Picknick.

Grillen

Im öffentlichen Raum ist Grillen nach der Coronaschutzverordnung verboten. Im eigenen Garten darf gegrillt werden, auch mit mehreren Personen. Hier gilt das gleiche, wie für die privaten Feiern zuhause.

Bollerwagen

Die Bollerwagenfahrten sind zugelassen, auch mit alkoholischen Getränken. Aber auch mit dem Bollerwagen dürfen maximal 2 Personen, enge Verwandte oder Angehörige aus zwei Haushalten unterwegs sein.

Kontrollen

Die Ordnungsämter kontrollieren am Vatertag verstärkt und mit zusätzlichen Streifen.

(20.05.2020)

130 Corona-Fälle in St. Augustiner Flüchtlingsheim

In einer großen Flüchtlingsunterkunft in Sankt Augustin sind 130 Bewohner mit Corona infiziert. Das gab der Rhein-Sieg-Kreis bekannt. Insgesamt wurden 300 Geflüchtete getestet. Die restlichen 170 Bewohner hätten sich nicht infiziert, wie Tests gezeigt hätten, sagte am Montag (18.05.2020) eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln. Die infizierten Bewohner stehen unter Quarantäne, die negativ getesteten Bewohner müssen nun zum Teil umziehen.

(18.05.2020)

Was ist erlaubt in Bonn, was geöffnet? Eine Übersicht (Stand 07.05.2020):

Spielplätze

Die rund 320 Spielplätze in Bonn sind unter Wahrung der Abstandsregelungen wieder geöffnet.

Freibäder

Ab 21.05.2020 öffnet das Rüngsdorfer Panoramabad.

Ab 30.05.2020 die anderen fünf städtischen Bäder.

Museen

Das Deutsche Museum hat wieder geöffnet.

Die Bundeskunsthalle hat am 12.05.2020 geöffnet.

Das Stadtmuseum öffnet am 14.05.2020.

Das Haus der Geschichte öffnet am 19.05.2020.

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig bereitet sich auf die Öffnung vor – ein Termin steht noch nicht fest.

Das Rheinische LandesMuseum Bonn bleibt bis zum Herbst geschlossen.

Dienstleistungszentren der Stadt Bonn

Die Dienstleistungszentren der Stadt sind seit dem 11.05.2020 wieder geöffnet – man darf die städtischen Gebäude nur mit Termin und Mund-und Nasenschutz betreten.

Termine in der Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle kann man seit dem 11.05.2020 online vereinbart werden.

Schule

Am Donnerstag (07.05.2020) haben an allen Grundschulen die vierten Klassen und an den Förderschulen die Jahrgangsstufen vier den Betrieb wieder aufgenommen.

Seit dem 11.05.2020 gibt es ein rollierendes System, mit dem tageweise die Schüler und Schülerinnen ausgewählter Stufen die Schulen wieder besuchen können.

Ab 26.05.2020 sollen alle Jahrgangsstufen wieder zurück in die Schulen. Es besteht grundsätzlich keine Maskenpflicht in den Schulen, es sei denn die Schulleitungen haben das an ihren Schulen anders geregelt.

Kitas

Zur Zeit besteht die erweiterte Notbetreuung.

Hotels

Hotels dürfen ab 21.05.2020 - Christi Himmelfahrt- wieder öffnen.

Seniorenheime

Seit dem 10.5.2020 dürfen Seniorenheime unter strengen Auflagen wieder besucht werden. Zwei Personen sind für zwei Stunden pro Bewohner zugelassen, sie dürfen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen auf die Zimmer der Bewohner. Ansonsten werden spezielle Bereiche für den Besuch zur Verfügung gestellt. Wer infiziert ist, darf nicht ins Seniorenheim.

Maskenpflicht

Es besteht z.B. in Geschäften, im ÖPNV, auf Wochenmärkten, im Stadthaus eine Maskenpflicht. Wer keine Maske trägt, muss ein Bussgeld von 100 Euro bezahlen. Das Geld wird für Coronageschädigte eingesetzt.

(07.05.2020)

Euskirchener Flüchtlingsunterkunft bis auf weiteres unter Quarantäne

Die Bezirksregierung Köln hat am Donnerstag verkündet, dass die Quarantäne in einem Flüchtlingsheim in Euskirchen bis auf weiteres verlängert wird. Die Bewohner sollen nun regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. Bis alle Testergebnisse negativ sind, soll die Einrichtung unter Quarantäne bleiben.

52 Geflüchtete in dem Heim wurden Anfang April positiv auf das Virus getestet. Inzwischen gibt es nur noch zwei Infizierte. Der unter Quarantäne stehende Bereich der Unterkunft ist räumlich abgegrenzt worden.

(07.05.2020)

Landrat weist Kritik an Gesundheitschef Meilickes zurück

Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, will am kritisierten Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Rainer Meilickes, festhalten. Am Samstag (25.04.2020) hatten die Linke und die Piraten dessen Ablösung gefordert. Er hätte die Krise am Seniorenheim Sankt Monika schlecht gemanagt. Dort waren kurz vor Ostern 40 Bewohner und 40 Pfleger positiv auf Corona getestet worden und der Katastrophenschutz musste eingreifen. Das Haus wurde größtenteils evakuiert. Inzwischen sind 14 Bewohner des Altenheims gestorben.

(27.04.2020)

Herzensaktion in Bad Münstereifel

Überall in der Altstadt von Bad Münstereifel wurden verschiedene Herzen verteilt. Die Kunstwerke stehen für Dankbarkeit in Zeiten der Krise. Die Künstlerinnen, die die Aktion ins Leben gerufen haben, wollen die Herzen jetzt verkaufen. Der Erlös soll den Betreuern in den Altenheimen der Region zukommen.

(23.04.2020)

Hauswirtschafterinnen aus Euskirchen werden zu Pflege-Helferinnen weitergebildet

Die Caritas und ein Altenheim im Kreis Euskirchen bilden Hauswirtschafterinnen in der Pflege weiter. Sie sollen einspringen, falls durch die Corona-Pandemie zu viele Pflegekräfte ausfallen.

In ihrem normalen Beruf erledigen die Teilnehmerinnen die Wäsche für Senioren oder übernehmen die Einkäufe. Nach der 20-stündigen Fortbildung dürfen sie auch Kompressionsstrümpfe anlegen oder die Tabletteneinnahme kontrollieren. Die Caritas will sich so auf Notfälle einstellen. Wie schnell Pflegeheime durch Corona in Personalnot geraten können, hat sich erst an Ostern im Rhein-Sieg-Kreis gezeigt. In einer Einrichtung waren soviel Pflegekräfte erkrankt, dass sich der Katastrophenschutz um die Bewohner kümmern musste.

(23.04.2020)

Desinfektionsmittel für Bonner Schulen

Die Bonner Schulen stehen vor großen Herausforderungen. Weil morgen (23.04.2020) zum Teil der Unterricht wieder startet, ist die zusätzliche Hygiene wichtig. Unter anderem stellen die Schulen große Desinfektionsmittel-Spender auf: An allen Eingängen und dort, wo in der Schule besonders viel los ist. Doch manche Lieferanten können nicht rechtzeitig bis morgen liefern.

Zusätzlich sind auch noch 1.500 Flaschen mit Desinfektionsmittel beschafft und Waschbecken mit Seife und Handtüchern ausgestattet worden. Der Schulbetrieb kann also starten – aber mit mindestens 1,50 m Abstand.

(22.04.2020)

Flüchtlingsunterkunft in Königswinter evakuiert

In Königswinter wird am Dienstagnachmittag eine Flüchtlingsunterkunft teilweise evakuiert. Die Stadt teilte mit, dass in dem Heim mehr als 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert seien. In der letzten Woche lag diese Zahl noch bei drei.

Die Ursache für den enormen Anstieg ist unklar. Die gesunden Bewohner sollen in andere Heime untergebracht werden, um sie vor Ansteckung zu schützen. Das Heim mit den infizierten Menschen wird für mindestens zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.

(21.04.2020)

Corona-Forschung in Bonn - Bluttests mit 5.000 Corona-Patienten

Das Deutsche Zentrum für Neuro-Degenerative Erkrankungen (DZNE) untersucht 5.000 Probanden in Bluttests und Interviews. Die sogenannte "Rheinland-Studie" soll neue Erkenntnisse über das Corona-Virus liefern.

Die "Rheinland-Studie" möchte heraus finden, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Und welche Faktoren für welchen Krankheitsverlauf ursächlich sein können. Denn weiterhin haben die Forscher keine Antwort auf die Frage, warum mit dem Virus infizierte Personen gar keine, milde oder sogar schwere Symptome entwickeln.

Bei der Untersuchung wird das Blut der Teilnehmer auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. Mitmachen sollen 5.000 Menschen aus Bonn und der Umgebung, die schon seit 2016 an der "Rheinland-Studie" teilnehmen und deren Gesundheitszustand, Lebensstil und Immunstatus bekannt sind. Sie erhalten in den kommenden Tagen eine persönliche Einladung. Die "Rheinland Studie" arbeitet bei diesem Projekt eng mit den Virologen der Berliner Charité zusammen.

(21.04.2020)

Angst vor Corona: Patienten meiden Krankehäuser

Die Notaufnahmen vieler Kliniken haben in den letzten Wochen deutlich weniger Herzpatienten. An der Uniklinik Bonn zum Beispiel werden gerade deutlich weniger Menschen - zum Beispiel mit Infarkten - behandelt.

Die Kliniken befürchten, dass viele Menschen Angst haben, sich im Krankenhaus mit Corona zu infizieren. Die Mediziner sagen aber, dass ein Herzinfarkt schnell behandelt werden müsse, weil ein Infarkt sonst schwere Folgen haben könnte. Das Herzzentrum der Bonner Uniklinik rechnet daher mit einer Welle starker bis tödlicher Herzerkrankungen.

Die Klinik hatte innerhalb von drei Wochen nur 10 Herz-Notfall-Patienten. Zur gleichen Zeit des Vorjahres waren es 78. Die Mediziner empfehlen, dass Patienten mögliche Beschwerden unbedingt abklären lassen sollten.

(21.04.2020)

Genügend Schutzmasken vorhanden

In den Apotheken und Sanitätshäusern in der Region sind wieder genügend Schutzmasken vorhanden. Gerade rechtzeitig, denn in der kommenden Woche öffnen wieder bestimmte Geschäfte und auch einige Schulen.

Die Bestände in den Lagern reichen vom einfachen Mund-Nase-Schutz bis zu medizinischen Atemschutzmasken. Ein Sanitätshaus in der Bonner Innenstadt bestätigte, wieder unbegrenzt Schutzmasken aus China bekommen zu können. Der Apothekerverband Bonn/Rhein-Sieg spricht allerdings von völlig überteuerten Preisen. Die Masken kosten im Einkauf aktuell bis zu zehnmal mehr, als üblich. Und das werde natürlich zumindestens teilweise an die Kunden weitergegeben.

(17.04.2020)

Situation in Altenheimen entspannt sich

Die Situation in den Altenheimen im Kreis hat sich deutlich entspannt. Vergangene Woche war die Zahl der Heime mit Corona-Infizierten von fünf auf 16 hochgeschnellt. In neun dieser Einrichtungen habe sich nach Tests der Verdacht aber als unbegründet erwiesen, so ein Sprecher des Gesundheitsamtes. Corona-Patienen aus drei Heimen wurden in Krankenhäuser verlegt. Darunter auch 40 Patienten des Caritas-Altenheimes in Sankt Augustin.

Hier waren auch 30 Pflegerinnen und Pfleger erkrankt. Vergangene Woche hatte die Stadt Sankt Augustin zusammen mit der Heimleitung dringend nach Freiwilligen gesucht, um die Versorgung der Heimbewohner sicherzustellen. Auch das Technische Hilfswerk war im Einsatz. Weil die infizierten Patienten nun im Krankenhaus sind, könne das gesunde Pflegepersonal die übrigen Heimbewohner versorgen, so das Gesundheitsamt.

(14.04.2020)

Infektionsrate in Bonn steigt langsamer

In Bonn sind aktuell 447 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind Zehn mehr als am Vortag. Die Zahl steige mittlerweile langsamer, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Er sehe daran, dass die Kontaktsperren wirken. Zwei Menschen sind in Bonn an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Sridharan sagte auch, dass die Sperrung der Kirschblüten-Straßen in der Altstadt positiv aufgenommen werde. Es habe bislang keine Verstöße gegeben.

(09.04.2020)

Coronafälle in 16 Seniorenheime im Rhein-Sieg-Kreis

Das Coronavirus hat sich in weiteren Altenheimen im Rhein-Sieg-Kreis ausgebreitet. Waren es am Mittwoch noch fünf betroffene Heime, so sind es am Donnerstag 16. Nicht nur viele Senioren sind dort erkrankt, sondern auch Schwestern und Pfleger.

In dieser Altenpflegeeinrichtung, die offiziell nicht benannt wird, ist offenbar das gesamte Pflegepersonal nicht einsetzbar, weil die Schwestern und Pfleger selbst erkrankt sind oder den Verdacht einer Erkrankung haben und erst mal getestet werden müssen.

Das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises wollen darüber beraten, wie es dort weitergeht. Ob das Heim geschlossen wird und die Bewohner umziehen müssen, oder ob externe Pflegekräfte dort den Betrieb sicherstellen können. In allen betroffenen Heimen konnten die erkrankten Bewohner so untergebracht werden, dass sie keinen Kontakt mit Gesunden haben.

Aber auch bei den anscheinend Gesunden kann das Virus noch ausbrechen, und sie können ansteckend sein. Mobile Testteams sollen dort nun Abstriche für Laboruntersuchungen machen.

(09.04.2020)

Sankt Augustin sucht Freiwillige

Die Stadt Sankt Augustin sucht Freiwillige, die in der Corona-Krise in zentralen Einrichtungen der Stadt aushelfen können. Dazu gehört besonders der Pflege- und Gesundheitsbereich. Wer Interesse hat, kann sich auf der Internetseite der Stadt registrieren. Bei Bedarf meldet sich dann ein Mitarbeiter bei den Spontanhelfern. Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollen sich nicht melden, warnt die Stadt.

(09.04.2020)

Corona-Intensivbetten in Köln/Bonner Unikliniken

In den Unikliniken in Köln und Bonn stehen nach eigenen Angaben weiterhin genügend freie Intensivbetten zur Verfügung. Auch wenn sich mehr Menschen in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Laut Unikliniken gibt es ausreichend Kapazitäten.

Die beiden Unikliniken in Köln und Bonn könnten sich aktuell auch noch um zusätzliche Patienten aus dem Ausland kümmern. Zur Zeit liegen hier zehn Corona-Kranke aus Italien und Frankreich - ihr Zustand sei unverändert, heißt es. Ein französischer Patient war Anfang der Woche an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben. Ob Nordrhein-Westfalen noch weitere schwere Corona-Fälle aus dem Ausland aufnimmt, hat die Landesregierung noch nicht entschieden. Die Unikliniken in Köln und Bonn jedenfalls wären dazu bereit.

(08.04.2020)

Unternehmen aus Meckenheim baut Spuckschutzwände

Ein Meckenheimer Unternehmen baut jetzt Spuckschutzwände und Hygienebarrieren. Sie kommen zum Beispiel in Bäckereien, Apotheken und Tankstellen zum Einsatz und sollen die Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Die Acrylwände sind duchsichtig, damit die Kunden die Ware auch noch sehen können. Normalerweise produziert die Firma Aufsteller für die Werbeindustrie. Wegen der Krise sind allerdings auch in diesem Bereich die Aufträge eingebrochen. 

(08.04.2020)

Virus erreicht Seniorenheime im Rhein-Sieg-Kreis

In einem Altenheim im Rhein-Sieg-Kreis gibt es die ersten Todesfälle durch das Coronavirus. Drei Menschen sind dort an der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Umfangreiche Tests haben ergeben, dass 38 Bewohner des Hauses mit dem Virus infiziert sind. Insgesamt wurden nun drei Altenheime rund um Siegburg positiv auf das Virus getestet.

(06.04.2020)

Weniger Einbrüche während Corona-Krise

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist während der Corona-Krise merklich zurückgegangen. Zum Beispiel sagt die Polizei in Bonn, dass an einem normalen Wochenende üblicherweise bis zu 30 Einbrüche gemeldet werden. Am vergangenen Wochenende waren es nur sieben. In den vergangenen 24 Stunden gab es gar keine Einbrüche.

Auch die Zahl der Unfälle sei weniger geworden. Die Polizei hat derzeit vermehrt andere Einsätze: Denn es rufen immer mehr Menschen die Polizei, weil die Kontaktsperre nicht eingehalten wird, so die Polizei Bonn.

(31.03.2020)

Italienische Patienten im Uniklinikum Bonn gut angekommen

Den zwei italienischen Corona-Patienten, die seit Samstag (28.03.2020) in der Bonner Uniklinik liegen, geht es den Umständen entsprechend gut. Das gab heute die Leitung der Uniklinik bekannt. Die 67 Jahre alte Frau und der 51 Jahre alte Mann liegen beide auf der Intensivstation im Notfallzentrum der Uniklinik-Bonn.

Sie müssen wahrscheinlich noch mehrere Tage lang künstlich beatmet werden. Ständig wird der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen. Die italienischen Ärzte in Bergamo hatten am Samstag früh entschieden, dass die beiden Patienten mittags ausgeflogen werden können. Sie haben eine schwere Lungenentzündung, waren aber noch transportfähig.

Die Leitung der Bonner Uniklinik rechnet damit, dass sie bis zum Ende der Woche behandelt werden müssen. Heute sollen wieder schwer erkrankte Corana-Patienten mit dem Lazarettflugzeug der Bundeswehr aus Bergamo ausgeflogen werden.

(30.03.2020)

13 Menschen in Bonn nach Corona-Infektion wieder genesen

Die Stadt Bonn hat bekannt gegeben, dass 13 Bonnerinnen und Bonner, die mit dem Virus infiziert waren, inzwischen wieder genesen sind. Außerdem befinden sich (Stand Sonntag, 29.03.2020) noch insgesamt 770 Menschen in Quarantäne.

(30.03.2020)

Erster Corona-Todesfall im Kreis Euskirchen

Im Kreis Euskirchen ist eine 79-Jährige mit COVID-19-Infektion gestorben. Es ist der erste Corona-Todesfall im Kreis. Die Seniorin hatte viele Vorerkrankungen. Ob sie durch das Virus gestorben ist, ist unklar. Insgesamt gibt es im Kreis Euskirchen 124 Menschen, die mit dem Virus infiziert sind. Im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn scheint sich der Anstieg der Infizierten zu verlangsamen. Bonn weist Stand Sonntag (29.3.2020) 259 Fälle auf, 37 mehr als am Freitag. Im Rhein-Sieg-Kreis sind es 543, das sind 53 mehr als am Freitag. Ob dieser Trend anhält oder nur auf eine geringere Anzahl an Tests zurückzuführen ist werden die kommenden Tage zeigen.

(30.03.2020)

IHKs verschieben Azubi-Prüfungen wegen Corona-Virus

Wegen der Corona-Krise können die Auszubildenden in vielen Berufen ihre Prüfungen erst später ablegen. Die Industrie- und Handelskammern haben angekündigt, dass die schriftlichen Prüfungen, die eigentlich für April und Mai geplant waren, jetzt ab dem 16. Juni stattfinden sollen.

Von Kaufleuten im Einzelhandel bis zum Zerspanungsmechaniker: Allein in Bonn haben sich zurzeit rund 3.200 Azubis gefragt, wann sie ihre Prüfung ablegen können. In Köln sind 7.000 betroffen. Die Verschiebung bedeute eine große logistische Herausforderung, heißt es von der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Denn dafür müssten extra neue Räume angemietet werden, vermutlich unter besonderen Hygiene- und Abstandsvoraussetzungen. Die IHK hofft, dass die Prüfungen tatsächlich jetzt im Juni stattfinden können. Sonst könnte es sein, dass Azubis ihre Prüfung erst nach dem Ende der Ausbildungszeit ablegen könnten.

(27.03.2020)

Stadt Bonn nutzt leere Innenstadt zur Straßenreinigung

Wegen der Corona-Krise sind die Innenstädte so gut wie leer. Deshalb zieht die Stadt in diesen Tagen die Arbeit an verschiedenen Baustellen vor. In der Fußgängerzone hat zum Beispiel eine Spezialfirma in der Wenzelgasse rund 48.000 Kaugummis entfernt. Weil dabei viel Staub und Schmutz entsteht, sei die derzeit herrschende Leere genau der richtige Zeitpunkt dafür gewesen, heißt es von der Stadt Bonn.

(27.03.2020)

Viele Fragen wegen Corona-Virus beim Bonner Mieterbund

Der Mieterbund in Bonn berichtet von vielen besorgten Anrufern, die zum Beispiel Angst haben, dass sie ihre Miete bald nicht mehr zahlen könnten. Der Mieterbund rät Leuten, die gerade wenig oder gar kein Geld verdienen, sich zuerst an die Vermieter zu wenden. In vielen Fällen hätten sich beide Seiten schon auf einen Aufschub oder eine Reduzierung der Miete geeinigt. Eine weitere Empfehlung lautet: Schnellstmöglich Anträge zum Beispiel für Wohngeld oder eine Übernahme der Mietschulden bei der Stadt zu stellen. Bei anstehenden Zwangsräumungen appelliert der Mieterbund an Vermieter und Gerichte, diese im Moment auszusetzen. Denn eine neue Wohnung sei derzeit schwer zu finden.

(27.03.2020)

Appell an die Bürger: Keine Hamsterkäufe

Der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan und der Einzelhandelsverband Bonn/ Rhein-Sieg/Euskirchen appellieren gemeinsam an die Menschen, keine Hamsterkäufe zu machen. Es gebe keine Versorgungsengpässe und gerade jetzt sei Solidarität wichtig. Leider sei es in vielen Supermärkten der Region zu Hamsterkäufen gekommen. Dadurch würden die einen Kunden Lebensmittel unnötig verschwenden, während andere leer ausgehen. Auch die Geschäfte selbst sollten dafür sorgen, dass die Einkäufe maßvoll bleiben.

(27.03.2020)

SWB-Kunden sollen Zählerstände selbst ablesen

Wegen des Corona-Virus kommen die Bonner Stadtwerke nicht mehr zum Ablesen der Zählerstände in die Haushalte. Ab kommender Woche bekommen die Kunden - auch von anderen Energieversorgern - Ablesekarten per Post zugeschickt. Zählerstände von Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme sollen darauf eingetragen und zurückgemeldet werden. Trotz der Corona-Krise müssen die Zähler wegen rechtzeitig abgelesen werden, heißt es von den Stadtwerken.

(26.03.2020)

Bonner Stadtwerke bieten kostenlose Leihfahrräder an

Wegen des Corona-Virus bieten die Bonner Stadtwerke ihre 900 Leihfahrräder zeitweise kostenlos an. Ab Donnerstag kann jeder jeden Tag eine halbe Stunde mit ihnen fahren, ohne zu bezahlen. Hintergrund ist, dass vermehrt Pendler nicht mehr in volle Busse und Bahnen steigen wollen, aus Angst sich dort anzustecken. Die Stadtwerke bitten darum, beim Fahren der Leihräder Handschuhe anzuziehen.

(26.03.2020)

Erster Corona-Todesfall in Bonn

Eine 1936 geborene Person aus Bonn ist am Dienstag, 24. März 2020, an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben. "Ich spreche der Familie sowie den Angehörigen der Verstorbenen mein herzliches Beileid aus und hoffe für uns alle, dass solche traurigen Nachrichten in Bonn die Ausnahme bleiben", sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Die Person hatte auf eine intensivmedizinische Behandlung verzichtet.

(25.03.2020)

Auswirkungen des Corona-Virus auf Unternehmen in der Region

Vielen Unternehmen in der Region setzt das Corona-Virus hart zu. Manche erleben aber auch einen Aufschwung. So hat zum Beispiel ein Vertrieb für Beatmungssysteme in Sankt Augustin etwa 170 Prozent mehr Aufträge. Andere haben ihre Produktion angepasst. Ein Maschinenbauer aus Troisdorf produziert nun Vlies für Atemschutzmasken. Ein Unternehmen in Meckenheim, das normalerweise Werbedisplays für Kosmetikfirmen herstellt, baut nun auch Acryl-Spuckschutz-Wände für Bäckereien und Apotheken.

(25.03.2020)

Väter dürfen in Bonn wieder mit in den Kreißsaal

Die Krankenhäuser der Stadt haben ihre Sicherheitsregeln für Geburten etwas gelockert. Werdende Väter dürfen jetzt wieder mit in den Kreißsaal. Allerdings müssen sie zum Beispiel einen Mundschutz tragen und einen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand ausfüllen. Vergangene Woche hatten die Bonner Kliniken wegen des Coronavirus werdenden Vätern den Zutritt zum Kreißsaal verboten.

(25.03.2020)

Erste Bußgelder wegen Gruppenbildung in Bonn

Um das Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie durchzusetzen, gilt seit gestern ein Bußgeldkatalog - die Stadt Bonn hat jetzt die ersten Menschen angezeigt, die trotz Ermahnung weiter in Gruppen unterwegs waren. 12 Personen droht ein Bußgeld von jeweils 200 Euro. Auch ein Betreiber einer Shisha-Bar in Bonn bekam eine Anzeige, weil er unerlaubt geöffnet hatte.

(25.03.2020)

Bonner Soziallotterie "Aktion Mensch" startet Soforthilfeprogramm

Der Sozialverein "Aktion Mensch" will nach eigenen Angaben schnell und unbürokratisch helfen. Das Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro richtet sich an besonders bedürftige Menschen, die durch die Coronakrise in eine akute Notlage geraten.

Dazu gehören laut der Organisation mit Sitz in Bonn Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte durch das Virus ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die zum Beispiel durch die Schließung von Tafeln nicht mehr an ausreichend Lebensmittel gelangen. Freie gemeinnützige Vereine und Einrichtungen können ab sofort Fördergelder beantragen und erhalten bis zu 50.000 Euro für Personal-, Honorar- und Sachkosten.

(25.03.2020)

Forschung

Forscher der Universität Bonn haben über verschiedene Länder hinweg die Form des Zusammenlebens mit den Sterblichkeitsquoten bei COVID-19-Infektionen verglichen. Das Ergebnis: Je mehr Erwerbstätige mit ihren Eltern zusammenlebten, desto höher sei der Anteil der Corona-Toten am Anfang der Epidemie.

In Ländern wie Italien lebten Ältere oft mit der gesamten Familie unter einem Dach, in Deutschland oder Skandinavien sei das seltener. Die Forscher gehen davon aus, dass das Virus vor allem durch die arbeitetende Bevölkerung aus China nach Europa gekommen ist und sich dann unter den Berufstätigen verbreitet hat.

(25.03.2020)

Zwei Todesfälle wegen des Corona-Virus im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es die ersten zwei Todesfälle von Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Verstorben sind ein Mann aus Much und eine Person aus Meckenheim. Der aus Much stammende Mann starb allerdings nicht im Rhein-Sieg-Kreis sondern in einem Krankenhaus in München.

(24.03.2020)

Diagnostikzentren / Abstrichzentren:

Siegburg; In Hennef und Rheinbach sollen weitere eröffnet werden, Bonn, Euskirchen.

Wichtig: Um ein Chaos zu vermeiden, weisen die Gesundheitsämter darauf hin, dass Patienten nur die Abstrichzentren aufsuchen dürfen, wenn sie von einem Arzt oder vom Gesundheitsamt dorthin überwiesen werden!

Das Coronavirus-Diagnosezentrum im Stadtteil Bad Godesberg ist bei seiner Eröffnung regelrecht überrannt worden. Viele Menschen wurden wieder nach Hause geschickt, weil sie keinen Termin für den Coronavirus-Test hatten.

Krankenhäuser und Altenheime

Die Angehörigen von Patienten und Altenheim-Bewohnern sind angehalten, von Besuchen abzusehen. Das ist nur in sehr dringenden Fällen gestattet.

Kirchen und Gottesdienste

Die evangelische Kirche in Bonn und der Region hat alle Veranstaltungen abgesagt. Der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius geht davon aus, dass unter der aktuellen Lage auch alle Sonntagsgottesdienste im Evangelischen Kirchenkreis Bonn in den kommenden Wochen nicht in der klassischen Form gefeiert werden. Einzelne Gemeinden haben bereits reagiert und jetzt am Sonntag ihren Gottesdienst bzw. eine Andacht allein übers Internet angeboten.

Die Katholische Kirche hat alle Gottesdienste abgesagt. Im Stadtdekanat Bonn fallen Messen und Andachten bis Karfreitag aus. Die Fortsetzung der Predigtreihe in der Sonntagmesse aus St. Remigius können Gläubige um 12 Uhr jeweils live im Internet auf der Internetseite www.bonner-münster.de mitverfolgen.

Schulen und Kitas

Wie in ganz NRW werden Schulen und Kitas geschlossen. Bei Bedarf werden Kinder aber betreut, vor allem die Kinder der Eltern, die für öffentliche Aufgaben dringend gebraucht werden. Das sind vor allem Polizisten, Ärzte, Pfleger Krankenschwestern und Versorgungsfachleute.

News aus Bonn

Bürgertelefon 0228 / 7175

In Bonn werden ab Dienstag (24.03.2020) alle Hotels schließen. Alle Gäste müssen dann abreisen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in Bonn begrüßt diese Entscheidung. In vielen Hotels seien jetzt schon kaum noch Gäste gewesen. Die Aufrechterhaltung des Betriebs sei unter diesen Umständen oft zu aufwändig und teuer.

Der Geschäftsbetrieb am Landgericht Bonn und allen Amtsgerichten des Bezirks ist seit Mittwochmittag (18.03.2020) auf das unbedingt notwendige Maß eingeschränkt. Sitzungen werden nur dann durchgeführt, wenn sie keinen Aufschub dulden. Fragen hierzu werden unter der 0228/702-0 beantwortet.

Um den Betrieb der Bonner Stadtverwaltung aufrechtzuerhalten, arbeiten einige Mitarbeiter im Moment im Homeoffice. Die Stadt appelliert allerdings an die Bürger, die Ämter nur in Notfällen zu kontaktieren.

Mittlerweile hat auch das Beethovenhaus in Bonn bis auf Weiteres alle Veranstaltungen abgesagt. Betroffene können schon erworbene Tickets zurückgeben.

Das Theater, die Museen, das Künstlerforum, die Oper, die Musikschule, die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv und die Volkshochschule sind geschlossen, ebenso alle Sporthallen und Schwimmbäder.

Die Bonner Universität hat den Lehrbetrieb eingestellt. Die Prüfungen sollen nach derzeitigem Stand vor dem Beginn der Lehrveranstaltungen des Sommersemesters nachgeholt werden.

Die vom 13. bis zum 22 März geplanten Veranstaltungen Beethovenfestes fallen aus. Der Musikfrachter BTHVN2020 wird seine Tour nach Wien nicht aufnehmen. Auch das Beethovenhaus hat geschlossen. Alle Veranstaltungen dort sind abgesagt. Die Kosten für Tickets werden erstattet.

Die Stadtwerke Bonn verkaufen wegen des Corona-Virus keine Tickets in Bussen und Bahnen. Fahrgäste sollen nur noch hinten einsteigen. So wollen die Stadtwerke die Ansteckungs-Gefahr für die Fahrer und und Fahrgäste minimieren. Seit Mittwochmittag (18.03.2020) gilt für die Busse und Bahnen der SWB der Samstagsfahrplan.

Die Bonner Tafel ist geschlossen. Die Tafeln im Rhein-Sieg-Kreis wollen noch beraten, wie sie weiter vorgehen.

News aus dem Rhein-Sieg-Kreis

Bürgertelefon 02241 / 13-3333

Die Stadt Bornheim verzichtet während der Corona-Epidemie auf Elterbeiträge, die ab Schließung der Kitas, OGS und Tagespflegestellen bis zum Ender der Maßnahme erhoben werden. Auch die Hallenbenutzungsgebühren für die Vereine entfallen für den Zeitraum dieser Maßnahme.

Auch im Rhein-Sieg-Kreis sind alle Veranstaltungen abgesagt. Kultur- und Sportstätten sind geschlossen.

Die VR Bank Rhein-Sieg hat neun Filialen geschlossen. Unter anderem in Troisdorf und Niederkassel. Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern.

Die Stadt Bornheim hat das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Dienststellen sind nur per Telefon und E-Mail erreichbar. Alle Sitzungen der Ratsgremien, mit Ausnahme des Arbeitskreises Konsolidierung, sind vorerst bis zum Ende der Osterferien abgesagt.

Die Stadtverwaltung in Siegburg hat zwar geöffnet, aber sie bittet darum, nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten zu kommen. Bürger sollen vorrangig telefonisch Kontakt aufzunehmen und E-Mail oder Online-Angebote auf www.siegburg.de zu nutzen. Auch hier sind alle Sitzungen der Ratsgremien abgesagt.

Das Rathaus in Wachtberg schränkt seine Bürgerdienste ein. Wer im Rathaus etwas erledigen muss, soll vorher anrufen oder per e-Mail einen Termin vereinbaren.

Die Tafel Rheinbach-Meckenheim hat die Lebensmittelausgabe eingestellt, um Infektionen der ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Kunden zu vermeiden.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat den Lehrbetrieb eingestellt. Prüfungen sollen nachgeholt werden.

Ab Mittwoch (18.03.2020) sind in Siegburg alle Dienststellen des Kreishauses geschlossen. Bei dringenden Anliegen muss ein Termin vereinbart werden. Betroffen sind auch die Außenstelle der Kreisverwaltung in Rheinbach, die Dienststelle in Sankt Augustin sowie die Außenstelle des Straßenverkehrsamtes in Meckenheim. Ebenfalls geschlossen sind die Jugendhilfezentren in Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid und Meckenheim.

Das Oktopus-Hallenbad in Siegburg geht kein Risiko ein und schließt aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie ab Montag, 16. März, bis einschließlich Sonntag, 19. April.

Die Musikschulen ist ebenfalls zu. In der Siegburger Musikschule soll der Großteil des Unterrichtes über Internet-Plattformen weiter gehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin hat die turnusmäßigen Übungstermine, Dienstversammlungen und alle geselligen Zusammenkünfte abgesagt. Auch Lehrgänge wurden unterbrochen. Sie sollen zu einem späteren, noch nicht bestimmten Zeitpunkt zu Ende gebracht werden.

News aus dem Kreis Euskirchen

Bürgertelefon 02251 / 15-800

Die Zahl der Corona-Infizierten ist auf 28 angestiegen. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um Urlaubsrückkehrer, die nur milde Symptome haben und jetzt zuhause unter Quarantäne stehen. Unter den neuen Fällen ist auch ein Mann aus Mechernich, der in Hellenthal eine Einrichtung im Gesundheitsbereich leitet. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Untersuchungsergebnisses hat das Kreis-Gesundheitsamt alle rund 65 Patientinnen und Patienten ermittelt und kontaktiert, die in den vergangenen Tagen in der Einrichtung waren. Sie alle befinden sich mit sofortiger Wirkung in häuslicher Quarantäne.

Für Veranstalter gibt es eine neue Entscheidung: Auch Events mit weniger als 1.000 Teilnehmern dürfen nicht stattfinden. Ausgenommen seien nur Veranstaltungen, die der öffentlichen Ordnung und der Daseinsvorsorge dienen, teilt der Kreis Euskirchen am Samstag (14.03.2020) mit.

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 21.10.2020, 08:58