Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergund,Kartenausschnitt des Bergischen Landes

Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus dem Bergischen Land
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Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus im Bergischen Land.

Bestätigte Fallzahlen für die Region:

Die Daten in der Tabelle stammen aus dem NRW-Gesundheitsministerium. In der Meldekette kann es zu Verzögerungen kommen. Die Daten sind deswegen nicht immer tagesaktuell.

  • Die Gesamtschule in Wuppertal-Barmen ist von Montag (21.09.2020) an wieder geöffnet. Das teilte die Stadt am Freitag (18.09.2020) mit. Fast alle Tests der Lehrerinnen und Lehrer waren negativ. Jedoch müssen zwölf der 120 Lehrkräfte die 14-tägige Quarantäne noch abwarten, ebenso wie 300 der insgesamt 1.500 Schülerinnen und Schüler. Das Wuppertaler Gesundheitsamt hatte vor gut einer Woche die Quarantäne angeordnet. Drei Referendare waren zuvor im Rahmen der freiwilligen Tests für Lehrkräfte positiv getestet worden.

Im Oberbergischen Kreis ist die Gesamtschule Waldbröl dagegen weiter geschlossen. Die Zahl der positiven Corona-Tests im Kreis ist sprunghaft angestiegen - auf jetzt 94. das teilte der Kreis am Freitag (18.09.2020) mit. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neu-Infizierten innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner, stieg demnach von 7 auf fast 29. Jetzt sollen 15 Bundeswehrsoldaten dem Kreisgesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Kontakten der Infizierten helfen. Außerdem will der Kreis die Zahl der Testzentren erhöhen, mithilfe des DRK. Die Städte und Gemeinden wollen jetzt die Corona-Auflagen verstärkt kontrollieren.

Sieben Tage-Inzidenz in Solingen gesunken: Die für die Beurteilung des Infektionsgeschehens wichtige Kennzahl der Infektionen über mehrere Tage ist in Solingen deutlich zurückgegangen. Am Donnerstag (17.09.2020) lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 33,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte die Zahl noch bei 43,3 gelegen. Die Stadt hatte die vergleichsweise hohen Fallzahlen bereits vergangene Woche als "lokalisierbar und nachvollziehbar" bewertet und in Abstimmung mit den zuständigen Landesbehörden keine besonderen Schutzmaßnahmen ergriffen.

Am Donnerstag (17.09.2020) wurden 250 Schüler der Gesamtschule in Barmen auf Corona getestet. Die Wuppertaler Schule ist noch immer geschlossen. Drei Referendare sind corona-positiv. Die Schüler werden bis auf weiteres digital unterrichtet. Die Tests für die Lehrer stehen noch aus und sollen bis morgen vorliegen. Bislang sei die Hälfte getestet und es sei keine weitere Infektion festgestellt worden. Wenn das so bleibt, könnte die Gesamtschule in der kommenden Woche wieder öffnen. Insgesamt hat es bislang an über 20 Schulen in Wuppertal Corona-Fälle gegeben.

  • Die Gesamtschule Waldbröl wird komplett geschlossen - mindestens bis zum 18.09.2020. Mittlerweile sind so viele Lehrer und Schüler in Quarantäne, dass ein normaler Schulbetrieb nicht mehr möglich ist, sagt der Kreis am 16.09.2020. 30 Lehrer inklusive Schulleitung und 250 Schüler sind betroffen. An der Schule gab es bisher zwei bestätigte Corona-Infektionen in den Klassen 10 und 13.
  • Die Stadt Solingen sah am Montag (14.09.2020) trotz vergleichsweise hoher Corona-Infektionszahlen keinen zwingenden Grund für Notmaßnahmen. Derzeit sei das Gesundheitsamt damit beschäftigt, Kontaktpersonen der Infizierten zu ermitteln. Solingen hatte vor wenigen Tagen einen kritischen Wert erreicht: 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Ein Dutzend Infektionen ging von einer privaten Feier im benachbarten Leichlingen aus. Positive Test-Ergebnisse gab es auch an Schulen und Berufskollegs. Die Stadt musste sich daraufhin mit der Bezirksregierung und dem Landeseszentrum Gesundheit abstimmen. Auf die Einwohnerzahl Solingens übertragen, könnte bei mehr als 75 Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche das soziale Leben eingeschränkt werden
  • In Wipperfürth hat die Karnvalsgesellschaft Narrenzunft Neye alle Sitzungen und den Karnvalszug komplett abgesagt (11.09.2020). Karneval sei unter den aktuellen Voraussetzungen während der Corona-Pandemie schlichtweg nicht umsetzbar, so der Vorstand. Man wolle verantwortungsvoll entscheiden und möglichen weiteren Ansteckungen vorbeugen. Auch in Leichlingen hat das Prinzenpaar seine Amtszeit um ein Jahr verschoben. Ob der Zug stattfinden wird ist, wie in Solingen, noch nicht entschieden.
  • Die Zahl der Corona-Fälle in Solingen ist erneut deutlich angestiegen (11.09.2020). Mittlerweile gibt 75 positive Corona-Fälle, das sind fast doppelt so viele wie noch am Montag. Unter den Neuinfizierten sind allein neun Teilnehmer einer Seminargruppe für das "Freiwillige Soziale Jahr". Sie hatten sich bei dem Seminar im Westerwald mit dem Virus infiziert. Damit haben sich in Solingen so viele Menschen neuinfiziert, wie sonst nirgends in NRW.
  • Zwei Schulen bleiben in Wuppertal wegen positiver Corona-Fälle von heute (11.09.2020) an geschlossen. Rund 1800 Schüler müssen vorerst zuhause unterrichtet werden. An der Gesamtschule Barmen hatten sich drei Referendare infiziert, an der Grundschule Mercklinghausstraße wurden zwei Schüler und eine Lehrkraft positiv getestet. Für das gesamte Kollegium der Gesamtschule und für die betroffenen Klassen der Grundschule gilt deshalb eine 14-tägige Quarantäne. Der Präsenzunterricht ist zunächst bis zum kommenden Mittwoch ausgesetzt. Bis dahin will das Gesundheitsamt versuchen, Infektionsketten nachzuvollziehen und weitere Tests durchführen.
  • Die Chancen für Martinszüge stehen in diesem Jahr schlecht. Das Land erlaubt sie zwar grundsätzlich auch in der Corona-Krise. Besonders die Veranstalter größerer Züge haben aber Bedenken. Abgesagt wurden bis Dienstag (08.09.2020) schon die Martinszüge in Remscheid-Lennep und Velbert-Neviges.
  • Seit Freitag (04.09.2020) fahren wieder alle Nachtbuslinien im Rheinisch-Bergischen Kreis. Coronabedingt waren diese eingestellt worden. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sei Pflicht, und der Abstand zu anderen Fahrgästen müsse eingehalten werden, so die Betreiber der Linien.
  • Kneipen und Cafés in Wuppertal können ihre Biergärten bis mindestens Ende Oktober ohne zusätzliche Kosten offen lassen. Eigentlich ist die Saison zu Ende und es würden neue Gebühren fällig. Die will die Stadt den Gastronomen erlassen. In Remscheid und Solingen wird die Genehmigung für Biergärten sowieso immer für das gesamte Kalenderjahr erteilt.
  • Die Sportvereine im Bergischen Land kritisieren die Entscheidung des Landes, weiterhin nur maximal 300 Zuschauer bei Spielen zuzulassen. Der Handballbundesligist BHC bemängelte am Donnerstag (03.09.2020), dass das Land zwischen Sport- und anderen Events unterscheide. Bei Indoor-Veranstaltungen seien bis zu 1.000 Zuschauer oder mehr möglich.
  • Das Wuppertaler Ordnungsamt hat am Mittwoch (02.09.2020) neun Mal ein Bußgeld von 150 Euro wegen nicht oder wegen falschen Tragens einer Maske ausgesprochen. Mitarbeiter des Amtes hatten am Busbahnhof Oberbarmen das Tragen des Mund-Nasenschutzes überprüft. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag dabei in den Bussen. Wer auf dem Bussteig keine Maske trug, wurde auf die neuen Bestimmungen hingewiesen. Das war insgesamt 45mal der Fall. Die Überprüfung war eine gemeinsame Aktion des Ordnungsamtes und der Wuppertaler Stadtwerke.
  • Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises rät den Schülern, weiterhin einen Maske während des Unterrichts zu tragen. Ein Grund: Wenn es zu eine Corona-Fall in der Schule komme, könnte der Mundschutz dann auch möglicherweise eine Quarantäne verhindern. In den zurückliegenden Fällen habe man einige Schüler als Kontaktpersonen 2. Grades eingestuft, weil sie einen Mundschutz getragen hatten.
  • In Heiligenhaus fährt ab Dienstag (01.09.2020) der Bürgerbus wieder. Wegen der Corona-Pandemie war er fünfeinhalb Monate lang nicht unterwegs. Der Bürgerbusverein hat den Bus in der Zwischenzeit mit Corona-Schutzvorrichtungen ausgestattet. Für die Fahrgäste dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz mitfahren, müssen sich die Hände desinfizieren und beim Einsteigen abwarten, bis alle anderen sitzen.

Kontakt zu den Städten und Kreisen:

Bürgertelefon Wuppertal: 0202 / 5632000

Bürgertelefon Solingen: 0212 / 2902020

Bürgertelefon Remscheid: 02191 / 162000
für ältere oder vorerkrankte Menschen: 02191 / 4645351
für konkrete medizinische Fragen: 02191 / 163555

Bürgertelefon Oberbergischer Kreis: 02261 / 883888

Bürgertelefon Rheinisch-Bergischer Kreis: 02202 / 131313 

Bürgertelefon Kreis Mettmann: 02104 / 993535

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 18.09.2020, 18:43