Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergund,Kartenausschnitt des Bergischen Landes

Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus dem Bergischen Land
  • Aktuelle Meldungen
  • Wichtige Telefonnummern

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus im Bergischen Land.

Bestätigte Fallzahlen für die Region:

Die Daten in der Tabelle stammen aus dem NRW-Gesundheitsministerium. In der Meldekette kann es zu Verzögerungen kommen. Die Daten sind deswegen nicht immer tagesaktuell.

  • Seit dem 19. Januar können sich die Menschen im Oberbergischen Kreis wieder freier bewegen. Die 15-Kilometer-Regel gilt nicht mehr. Der Inzidenzwert ist seit dem Wochenende unter der 200er Marke.
  • Die Krankenhäuser im Bergischen Impfen seit dem 18. Januar die Ärzte und das Pflegepersonal. Über 60 Prozent der Belegschaft wollen sich impfen lassen. Im Krankenhaus Wermelskirchen liegt die Impfbereitschaft bei über 80 Prozent.
  • Die Impfzentren in der Region bereiten sich aktuell auf die Corona-Impfungen aller über 80-Jährigen vor. Am 1. Februar soll es losgehen. Impfberechtigte Personen in Wuppertal werden dazu von der Stadt und dem Landesgesundheitsministerium angeschrieben und aufgefordert, einen Termin zu vereinbaren. Möglich ist das per Telefon oder online. So wie in Wuppertal soll es auch in den anderen Städten funktionieren.
  • Wegen der angespannten Lage in den Alten- und Pflegeheimen verschärft der Kreis Mettmann die Besuchsregelungen. Das hat der Krisenstab am 15. Januar beschlossen. So soll demnächst pro Bewohner nur noch ein Besucher pro Tag erlaubt sein. Außerdem muss jeder Besucher vor Ort einen Schnelltest machen.
  • Die Coronavirus-Mutation aus Großbritannien bereitet der Stadt Solingen und Medizinern Sorgen. Inwischen ist ein dritter Fall der Virusvarianten in Solingen entdeckt worden, nämlich bei einem Familienmitglied von einem der beiden anderen bereits infizierten Personen. Winfried Randerath, Leiter der Lungenfachklinik Bethanien befürchtet eine hohe Dunkelziffer in Solingen. Der Mediziner empfiehlt eine Verlängerung des Lockdowns. Die Maßnahmen, die gegen das Ursprungsvirus helfen würden, könnten aus seiner Sicht auch die Verbreitung der Mutation verhindern.
  • Der Wupperverband hat die Sicherheitsmaßnahmen wieder verschärft. Grund sind die Corona-Mutationen und die damit verbundenen erhöhten Ansteckungsgefahren. Besonders in den hochspezialisierten Anlagen - wie etwa bei der Schlammverbrennung und den Steuerungen für Talsperren - sei größte Vorsicht geboten.
  • Die Bundeswehr wird im Impfzentrum im Kreis Mettmann aushelfen. Unter anderem sollen Kräfte des Bundeswehr Sanitätsdienstes Impfungen verabreichen. Noch sei unklar, ob sie bereits mit dem Start der Arbeit ab Februar kommen oder erst mit steigendem Andrang, hieß es aus dem Landeskommando der Bundeswehr. Insgesamt sollen die Soldat*innen nach heutigem Stand in elf nordrheinwestfälischen Impfzentren helfen.
  • Tausende Unternehmer im Gastgewerbe warten noch auf die vollen finanziellen Corona-Hilfen für November und Dezember. Nach einer Umfrage des Branchenverbandes Dehoga haben erst etwa drei Viertel der bergischen Betriebe einen Abschlag auf die versprochenen Summen erhalten. Die Software für die Anträge laufe nicht stabil, Finanzämter seien überfordert, der Bund müsse erst mit der EU über gleiche Bedingungen für alle Betriebe verhandeln - und das europaweit.
  • Wuppertal wird vermutlich gegen Ende des Jahres zum Produktionsstandort für einen Impfstoff gegen Corona. Das chinesische Unternehmen Wuxi Biologics plant die Produktion in einem Gebäude auf dem Gelände der Bayer AG. Das hochmoderne Gebäude war bisher noch nicht in Betrieb. Eigentlich wollte Bayer dort ursprünglich ein Medikament gegen die Bluterkrankheit herstellen. Dazu ist es allerdings nie gekommen, weil die Produktion in den USA günstiger war, so Bayer.
  • Die Stadt Solingen lässt ab sofort jeden positiven Corona-PCR Test auf die britische Mutation testen. Bei zwei Solingern wurden die Mutationen bereits festgestellt. Ein junger Mann soll sich bei einem Aufenthalt in Großbritanien angesteckt haben. Die zweite Person, eine junge Frau, hatte Kontakt mit Menschen aus Großbritanien. Der Gesundheitszustand der Infizierten sei stabil, beide befinden sich in häuslicher Quarantäne.
  • Seit dem 25. Januar können über 80-Jährige einen Termin für ihre Corona-Impfung ausmachen. Das ist online unter www.116117.de möglich.
  • Oder auch telefonisch: Für das Rheinland lautet die Nummer 0800 116 117 01.

Kontakt zu den Städten und Kreisen:

Bürgertelefon Wuppertal: 0202 / 5632000

Bürgertelefon Solingen: 0212 / 2902020

Bürgertelefon Remscheid: 02191 / 162000
für ältere oder vorerkrankte Menschen: 02191 / 4645351
für konkrete medizinische Fragen: 02191 / 163555

Bürgertelefon Oberbergischer Kreis: 02261 / 883888

Bürgertelefon Rheinisch-Bergischer Kreis: 02202 / 131313 

Bürgertelefon Kreis Mettmann: 02104 / 993535

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 19.01.2021, 08:19