Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergund,Kartenausschnitt des Bergischen Landes

Was muss ich in Wuppertal, Remscheid, Solingen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis zu Corona wissen?

  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus dem Bergischen Land
  • Aktuelle Meldungen
  • Wichtige Telefonnummern

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus im Bergischen Land.

Bestätigte Fallzahlen für die Region:

Die Daten in der Tabelle stammen aus dem NRW-Gesundheitsministerium. In der Meldekette kann es zu Verzögerungen kommen. Die Daten sind deswegen nicht immer tagesaktuell.

  • Alle Corona-Impfzentren arbeiten auf Hochtouren - seit Montag (12.04.2021) auch das Impfzentrum im Oberbergischen Kreis. Termine werden an sieben Tagen pro Woche im "Zwei-Schicht-Betrieb" angeboten. Die Impfzentren hatten zusätzliche Portionen des AstraZeneca-Impfstoffs erhalten. Alleine im Kreis Mettmann haben 80.000 Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. Dort gibt es inzwischen häufig Verkehrsprobleme.
  • Seit Dienstag (13.04.2021) gilt in Remscheid eine Ausgangssperre. Damit reagiert die Stadt auf anhaltend hohe Infektionszahlen. Zwischen 21 Uhr und fünf Uhr morgens darf man nur noch auf die Straße, wenn man um Schichtdienstarbeitet oder es um einen Notfall geht. Außerdem werden Sportanlagen und Parks geschlossen und es gelten strengere Kontakbeschränkungen im privaten Bereich.
  • Die Zahl der freien Intensivbetten im Bergischen Land nimmt ab. Die Auslastung fällt dabei ganz unterschiedlich aus. Zum Vergleich: NRW-weit sind zwölf Prozent der Intensivbetten frei - das sind etwa 700. Besser stehen Remscheid, Solingen und der Oberbergische Kreis da. Der Kreis Mettmann meldet nur noch 7 von 65 Betten als frei, der Rheinisch Bergische sogar nur noch 3 von 39. Und dort ist auch die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen relativ hoch. Bergische Intensivmediziner sagen, sie könnten auch noch nicht absehen, welchen Effekt die Osterfeiertage auf die künftige Entwicklung haben werden.
  • Der Ennepe-Ruhr-Kreis will künftig mehr Menschen im Auto impfen. Der Corona-Impf-Drive-In in Schwelm werde so gut angenommen, dass jetzt (Stand 08.04.2021) eine dritte Impfstraße gebaut und weitere Mitarbeiter gesucht werden sollen. Das Ziel: 60 Impfungen pro Stunde anbieten - bislang sind es 36. Geimpft wird mit AstraZeneca. Eine weitere Neuerung: Der Kreis will in Zukunft die Termine selbst vergeben - und nicht mehr über die Corona-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung.
  • Die Schulen warten auf eine Verordnung des Landes zur genauen Umsetzung der Testpflicht von Schülern. Nach den Osterferien soll es für Schüler zwei verpflichtende Selbsttests pro Woche geben. Das sei eine Bedingung für Präsenzunterricht, sagte Ministerpräsident Laschet am Mittwoch (07.04.2021). Die Städte sprechen von 20 bis 30 Prozent der Schüler, die einen Test verweigern und hoffen auf klare Regelungen vom Land. Beispielsweise, dass Schüler ohne negativen Test vom Präsenzunterricht ausgeschlossen werden können. Sollte das Land eine solche Regelung nicht vorsehen, will Wuppertal entsprechende Möglichkeiten prüfen.
  • Die Hausärzte starten ab sofort mit den Corona-Impfungen. Obwohl in dieser Woche nur 20-30 Biontech-Impfungen pro Praxis möglich sind, sind sie völlig überlastet. Zu viele Patienten würden von sich aus anrufen, was zur Überforderung führe, so ein Wuppertaler Hausarzt. Die Hausärzte melden sich von sich aus bei den Patienten, die jetzt in der Praxis geimpft werden können.
  • 40 Prozent der bergischen Unternehmen sind für eine gesetzliche Testpflicht am Arbeitsplatz. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer ergeben. Fast 90 Prozent der Befragten wollen aber auch, dass der Staat die Kosten dafür übernimmt. Mehr als 600 Unternehmen im Bergischen Land hatten sich an der Blitzumfrage der IHK beteiligt.
  • Die Stadt Wuppertal appelliert an die Bürger, lieber im Wald als auf der Trasse Osterspaziergänge zu machen. Am Samstag trifft sich der Krisenstab, dann könnte sich das möglicherweise ändern.
  • Die Stadt Velbert hat eine Allgemeinverfügung mit einem zeitlich beschränkten Nutzungs- und Verweilverbot auf öffentlichen Spielplätzen, in öffentlichen Parkanlagen und auf Schulhöfen bekannt gemacht. Die Regelungen treten am 01.04.21 in Kraft und gelten bis zum 18. April. Danach ist die Nutzung von öffentlichen Spielplätzen von 19 Uhr abends bis 8 Uhr morgens untersagt.Das Gleiche gilt für den Freizeitpark Nordstadt, den Pferdemarkt sowie im Herminghauspark.
  • Wuppertal, Solingen und Remscheid haben ihre Bewerbung als Corona-Modellregion zurückgezogen. Die Städte wollten so eine schrittweise Öffnung des gesellschaftlichen Lebens ermöglichen. Sie sind sauer, dass das Land kurzfristig eine - so wörtlich - "ultimative Fristsetzung" von 34 Stunden für die Bearbeitung einer langen Liste mit Auswahl- und Abbruchkriterien verschickt habe. Das sei eine beispiellose Missachtung der interessierten Kommunen, zumal es in der Osterwoche kaum möglich sei, alle Akteure zusammen zu bekommen.
  • Das Impfzentrum des Kreises Mettmann will trotz der erneuten Probleme mit dem Impfstoff von AstraZeneca unverändert weiter impfen. Zwar reichten die vorhandenen Dosen anderer Hersteller nicht ganz aus, dafür habe das Land aber zugesichert, weitere Ersatzimpfstoffe von BiontechPfizer zur Verfügung zustellen. Alle Termine, die für AstraZeneca terminiert sind, würden mit einem anderen Impfstoff abgehandelt. Derzeit werden im Impfzentrum in Mettmann eintausend Personen täglich geimpft. Es sei aber möglich, die Kapazitäten zu erhöhen.
  • Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen in Wuppertal das Angebot der kostenlosen Coronatests in Schnelltestzentren. Pro Tag werden nach Angaben der Stadt zwischen 2.500 und 3.000 Personen getestet. Bei einem Prozent der Getesteten wurden Coronainfektionen festgestellt. Jeder kann sich mindestens ein mal pro Woche kostenlos in einem der fast 100 Schnelltestzentren testen lassen.
  • Kontaktpersonen von Menschen mit Pflegegrad dürfen sich in Wuppertal ab sofort (31.03.21) gegen Corona impfen lassen. Nach Angaben der Stadt gilt das für die Pflegegrade vier und fünf. Die Betroffenen können sich telefonisch direkt im Impfzentrum anmelden. Nach Ostern können auch 79-Jährige Impftermine bekommen. Dabei sind auch Buchungen für die jeweiligen Partner möglich und zwar unabhängig vom Alter.

Kontakt zu den Städten und Kreisen:

Bürgertelefon Wuppertal: 0202 / 5632000

Bürgertelefon Solingen: 0212 / 2902020

Bürgertelefon Remscheid: 02191 / 162000
für ältere oder vorerkrankte Menschen: 02191 / 4645351
für konkrete medizinische Fragen: 02191 / 163555

Bürgertelefon Oberbergischer Kreis: 02261 / 883888

Bürgertelefon Rheinisch-Bergischer Kreis: 02202 / 131313 

Bürgertelefon Kreis Mettmann: 02104 / 993535

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 13.04.2021, 06:55