Corona in Duisburg und am Niederrhein: alle aktuellen Infos

Ein am Computer erstelltes Mikroskopbild von Viren

Corona in Duisburg und am Niederrhein: alle aktuellen Infos

  • Maskenpflicht in Duisburg und am Niederrhein
  • Zoos, Museen und Spielplätze wieder offen
  • Kitas auf, Schulunterricht eingeschränkt möglich

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus am Niederrhein; aus Duisburg, den Kreisen Kleve und Wesel.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Montag, 29.06.2020

Die Zahl der Corona-Infizierten in einer Moerser Dönerproduktion ist weiter gestiegen. Derzeit sind 85 Mitarbeiter in dem Betrieb auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Kreis Wesel mit. Auch viele Kontaktpersonen sind inzwischen getestet. 20 davon positiv. Die Kontaktverfolgung im Kreis Wesel und in Duisburg läuft weiter auf Hochtouren.

Freitag, 25.06.2020

Im Kreis Wesel soll es, nach dem massiven Anstieg bestätigter Corona-Infektionen in einem Moerser Dönerfleischbetrieb, vorerst kein weiteres eingeschränktes öffentliches Leben geben. Die Fallzahlen des Kreis Wesel lägen "im Moment weit unter den Grenzen, die irgendein Handeln erfordern", sagte Landrat Dr. Ansgar Müller bei einer Pressekonferenz am Freitagmittag. Die Corona-Lage beim Dönerfleischhersteller bleibt nach aktuellen Zahlen im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert. In dem Betrieb sind aktuell 82 Menschen infiziert – das ist ein Plus von drei bestätigten Infektionen. Insgesamt gab es 260 Corona-Tests der Belegschaft. Landrat Müller erkenne eine "vorläufig etwas entspanntere Situation". Er bekräftigte ein weiteres Mal, dass er große Hoffnung auf Kontaktverfolgung setze.

Des Weiteren hat die Stadt Moers am Freitag ein vorübergehendes Grillverbot verhängt, da Abstandsregelungen beim Grillen im öffentlichen Raum nur schwer kontrollierbar seien. Es gilt ab sofort. Anlass ist das Bekanntwerden mehrerer Corona-Fälle in einem fleischverarbeitenden Betrieb in Moers.

Donnerstag, 25.06.2020

Die Zahl der Corona-Infektionen in einer Moerser Dönerproduktion ist rasant gestiegen. Derzeit sind 79 Mitarbeiter in dem Betrieb positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat der Kreis Wesel am Donnerstagnachmittag bekanntgegeben. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen seien in Quarantäne. Die weitere Kontaktverfolgung laufe "auf Hochtouren". Für Freitag hat der Kreis eine Pressekonferenz angekündigt.

Mittwoch, 24.06.2020

In einer Moerser Dönerproduktion sind 17 von insgesamt 275 Mitarbeitenden positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das hat der Kreis Wesel am Abend mitgeteilt. Die Betroffenen sind demnach jetzt in Quarantäne, die Behörden ermitteln Kontaktpersonen. Das Unternehmen verfügt, laut Kreis, über ein "hervorragendes Hygienekonzept". Die Firma arbeite "nicht mit Werkverträgen oder bringt Mitarbeitende in Sammelunterkünften unter." Den Betrieb übernehme nun eine kleine Kernmannschaft, bestehend aus gesunden und symptomfreien Mitarbeitern.

Dienstag, 23.06.2020

Die Moerser Kirmes 2020 ist endgültig abgesagt. Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW mache eine Durchführung in diesem Jahr unmöglich. "Ich kann und möchte das Risiko nicht auf mich nehmen und eventuell ein Superspreading-Event verantworten", so der Geschäftsführer von Moers Marketing, Michael Birr. Die Entscheidung sei in enger Abstimmung zwischen Stadt und Moers Marketing gefallen. Die Kirmes war für das erste Septemberwochenende geplant.

Die Grundschule Abteischule im Duisburger Stadtteil Hamborn bleibt ab heute geschlossen. Dort haben 18 Schüler offenbar Symptome einer Corona-Erkrankung. Sie sollen jetzt getestet werden, ein Elternteil hatte sich mit dem Corona-Virus infiziert. Das Gesundheitsamt hat die Schule deshalb vorsorglich geschlossen. Für alle rund 400 Schüler geht es schon jetzt in die Sommerferien. Seit heute morgen findet kein Unterricht mehr statt. Die Grundschule in Duisburg-Hamborn hatte die Eltern gestern am späten Nachmittag darüber informiert.

Montag, 22.06.2020

Mit der Night of Light macht die notleidende Veranstaltungsbranche am Montagabend (22.06.2020) auch in Duisburg und am Niederrhein auf sich aufmerksam. Ob am Wunderland Kalkar, an der Musikkneipe "Röhre" in Moers oder im Duisburger Landschaftspark – vielerorts werden Bauwerke rot angestrahlt. Eine Aktion mit Symbolcharakter: Seit Corona stehen Konzertveranstalter, Messebauer und Hallenbetreiber quasi von einem Tag auf den anderen ohne Aufträge da – mit ungewisser Zukunft.

Donnerstag, 18.06.2020

Eine Leiharbeiterunterkunft in Geldern-Zitterhuck wurde von der Stadt unter Quarantäne gestellt. Von den 40 Bewohnern, die größtenteils aus Rumänien, Bulgarien und Litauen stammen, wurden vier positiv auf das Coronavirus getestet.

Dienstag, 16.06.2020

Die meisten bestätigten Corona-Fälle in ganz NRW gibt es in Duisburg: Das Gesundheitsamt zählt aktuell 170 Infizierte. Während die Zahlen fast überall sinken, sind sie dort seit Anfang Juni um mehr als ein Drittel gestiegen. Die Stadt erklärt den Anstieg mit den vielen Test seitdem im Vergleich zu Beginn der Pandemie. Wenn weniger getestet würde, wären die Zahlen anders, heißt es. Zudem seien einige Corona-Hotspots entstanden. Einen größeren Ausbruch gab es laut Stadt etwa im Rahmen zweier privater Zuckerfeste, in Seniorenheimen und allein beim Paketdienstleister DPD in Hüttenheim wurden mehr als 40 Menschen positiv getestet. Das NRW-Gesundheitsministerium meldete gestern für Duisburg 1.322 Infizierte, 1.068 genesene Menschen sowie 57 Todesfälle.

Mittwoch, 10.06.2020

Ob in Bussen und Bahnen die Menschen Mund und Nase bedecken, soll in jetzt verstärkt kontrolliert werden. Denn immer wieder hatten Fahrgäste gemeldet, dass sich andere nicht an die Regeln halten würden.

Montag, 8.6.2020

Seit heute sind die Kitas wieder auf. Dass die Grundschulen am 15. Juni wieder öffnen, besorgt einige Lehrer, Eltern und Schulleiter an Duisburger Grundschulen. Sie haben einen offenen Brief an das Bildungsministerium, die Stadt und andere Instituitionen geschickt. Es sei beispielsweise noch ungeklärt, wie Kinder die Abstandsregeln einhalten sollen und wie genau die Nachmittags-Betreuung aussehe. Im Kern fragen sie sich, warum so kurzfristig vor den Ferien überhaupt ein neues Konzept eingeführt werden soll.

Freitag, 5.6.2020

Bei 43 Beschäftigten des Paketzentrums DPD in Duisburg-Hüttenheim wurde das Corona-Virus nachgewiesen, wie das Unternehmen am 5. Juni mitteilte. Bereits am 2. Juni waren etwa 400 Beschäftigte des Paketzentrums auf das Virus getestet worden, wie ein Sprecher von DPD mitteilt.

Montag, 1.6.2020

Wie der Kreis Kleve am 1. Juni bekanntgab, hat er am Pfingswochenende zahlreiche Leiharbeiter in Sammelunterkünften in Goch und Emmerich auf das Coronavirus testen lassen. Die Untersuchten arbeiten alle in der niederländischen Fleischindustrie.

Freitag, 29.5.2020

In einem Altenheim in Kranenburg ist eine Bewohnerin positiv auf das Corona-Virus gestestet worden. Wie jetzt bekannt ist, wurden die anderen Senioren des Wohnbereichs negativ getestet. Mitarbeiter und Senioren von 31 Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen wurden inzwischen In Duisburg getestet. Wie die Stadt heute mitteilt, haben sich demnach 201 Menschen mit Covid-19 infiziert.

Mittwoch, 27.5.2020

Seit heute werden Leiharbeiter im Kreis Kleve getestet. Denn rund 150 Leiharbeiter haben sich in einem Fleischbetrieb im niederländischen Groenlo mit Corona infiziert. Circa 26 von ihnen leben im Kreis Kleve.

Dienstag, 26.5.2020

Bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann im Duisburger Süden haben sich möglicherweise etliche Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Das Unternehmen bestätigt, dass aufgrund eines positiv getesteten Mitarbeiters 19 Kollegen in Quarantäne geschickt worden sind. Das Gesundheitsamt testet außerdem weitere Mitarbeiter, um auf Nummer Sicher zu gehen.

Freitag, 22.5.2020

Es gibt Befürchtungen, dass sich die Unterkünfte für Leiharbeiter zu Corona-Hotspots entwickeln könnten. Am Niederrhein gab es Streit um die Kontrollen dort. Jetzt hat sich das NRW-Gesundheitsministerium eingeschaltet und sagt, dass die Kommunen die Unterkünfte kontrollieren dürfen - auch wenn dort nur Leiharbeiter aus der Fleischindustrie wohnen. Entscheidend sei, dass in solchen Unterkünften von einem besonders seuchehygienischen Gefahrenpotenzial auszugehen ist. Diese Rechtsauffassung hat das Ministerium auch dem Kreis Kleve über die Bezirksregierung Düsseldorf mitteilen lassen.

Dienstag, 12.5.2020

Das Programm der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg ist bis Ende der Saison abgesagt, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs soll demnach im September 2020 erfolgen.

Ab morgen werden im Stadtteil Hochfeld mehr als 1.000 Grundschulkinder auf Corona getestet - dazu entschließt sich die Stadt. Eine Häufung von Infektionsfällen hat dazu geführt.

Mittwoch, 6.5.2020

Am Donnerstag, 7. Mai, soll in Duisburg der Unterricht an den Grundschulen für die Viertklässler beginnen. Der Unterrichtsbeginn für die Klassen 1 bis 3 an Grundschulen ist noch offen. Darüber soll in der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch, 6. Mai, entschieden werden. Als frühester Termin für einen Start ist der 11. Mai vorgesehen. Auch Pflege- und Altersheime bereiten sich auf Lockerungen vor, damit Bewohner wieder Angehörige empfangen können.

Montag, 4.5.2020

Spielplätze, Zoos und Museen in Duisburg und am Niederrhein dürfen wieder öffnen, auch Friseur- und Fußpflegeleistungen können wieder angeboten werden. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Gläubige dürfen sich zur Religionsausübung unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln versammeln.

Montag, 27.04.2020

Mit der Neufassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW wird auch in Duisburg und am Niederrhein das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in vielen Bereichen Pflicht, vor allem an Bahnhöfen sowie Bussen und Bahnen und bei Einkaufen. Zur Bedeckung ist zum Beispiel eine Alltagsmaske, ein Schal oder auch ein Tuch ausreichend.

Donnerstag, 23.04.2020

Der Unterricht für Schüler der aktuellen Abschlussklassen hat wieder begonnen. Mit wenigen Schülern pro Klassenraum, Abstand und Hygieneregeln haben die Schulen wieder geöffnet.

Montag, 30.03.2020

Im Kreis Wesel nehmen die Abstrichzentren in Moers und Dinslaken den Betrieb wieder auf, um die Bürgerinnen und Bürger auf das Virus zu testen. Dies allerdings nur, wenn eine Überweisung durch den Hausarzt vorliegt.

Sonntag, 29.03.2020

Die Warn-App "NINA" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz sorgt für Verwirrung: Eine Meldung zur Entwarnung der aktuellen Lage durch das Corona-Virus in Duisburg wird dort angezeigt. Dabei handelt es sich aber lediglich um eine Aktualisierung der geltenden Gefährdungslage, die sich auf ältere Verfügungen bezieht. Die Einschränkungen der Stadt Duisburg gelten weiterhin. Alle aktuellen geltenden Meldungen sind auf der Extra-Seite der Stadt Duisburg zu finden.

Samstag, 28.03.2020

Eisdielen dürfen in Duisburg als Lieferdienst auf Anforderung, telefonisch oder per Internet, ihre Speisen zu Kunden bringen. Der Verkauf an der Theke ist weiterhin verboten und wird mit Bußgeldern bestraft.

Freitag, 27.03.2020

Die Stadt Duisburg verbietet Hamsterkäufe. Supermärkte müssen Abgabebeschränkungen einführen und dürfen Waren nur in haushaltsüblichen Mengen abgeben.

Am Niederrhein untersagen viele Kommunen die Durchführung von Osterfeuern. So beispielsweise in Neukirchen-Vluyn, Xanten und Straelen. Auch das Osterfeuer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft in Duisburg wurde abgesagt.

Der Kreis Kleve sucht Ärztinnen und Ärzte, die das Gesundheitsamt unterstützen. Interessierte sollen sich unter bewerbungen@kreis-kleve.de mit Stichwort „Corona-Unterstützung“ melden. Außerdem werden im Sommer die Ferienfreizeiten nicht stattfinden.

In Rees eröffnet ein neues Drive-In-Testzentrum. Hier werden ausschließlich Menschen getestet, die Patienten einer Hausarztpraxis im Stadtgebiet sind.

Am Montag öffnen im Kreis Wesel die zwei Testzentren in Moers und Dinslaken.

Donnerstag, 26.03.2020

In Dinslaken verstarb ein 86-jähriger Duisburger aufgrund einer Covid-19-Infektion. Damit ist er der erste Duisburger Todesfall.

Weil in Emmerich Kindergärten und Schulen geschlossen sind, will die Stadtverwaltung den Einzug der Elternbeiträge für den Monat April aussetzen. Normalerweise werden mit dem Geld Kitas, Kindertagespflegestellen und Offene Ganztagsschulen finanziert. Laut Stadt fehlen dadurch rund 65.000 Euro im Haushalt.

Die Stadt Duisburg will Gewerbetreibende entlasten, indem sie keine Gebühren für Sondernutzungen erheben will. Ebenso bekommen Gastronomen, die im ersten Quartal 2020 bereits die Außengastronomie genutzt haben, die Gebühren für das erste Quartal erstattet.

Im Kreis Wesel ruft Landrat Dr. Ansgar Müller Unternehmen zu Materialspenden auf. Benötigt wird Material zur Versorgung medizinischer und anderer kritischer Infrastrukturen.

Allgemeines

Bund und Länder haben am Sonntag (22.03.2020) neue Maßnahmen beschlossen, die helfen sollen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Diese Regeln gelten zunächst für zwei Wochen.

Duisburg

  • Auf der Internetseite des interkulturellen Stadtportals "Wir sind Du" informiert die Stadt in mehreren Sprachen über das Kontaktverbot, welches die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen soll. Die Informationen sind unter anderem in türkisch, bulgarisch und rumänisch abrufbar.
  • Trauerfeiern in einer städtischen oder privaten Trauerhalle sind laut der Allgemeinverfügung leider ebenso wie Gottesdienste untersagt. Für Angehörige Verstorbener sind lediglich Andachten im engsten (Familien-)Kreis sowie die Begleitung zur Beisetzung des Sarges oder der Urne erlaubt. Sofern es die Größe der Trauerhalle zulässt, darf der Kreis der Trauernden um wenige Personen erweitert werden. Bestatter müssen eine Liste der beteiligten Personen einer Andacht vorhalten.
  • Die meisten Geschäfte in Duisburg müssen seit Mittwoch (18.03.2020) schließen. Nur Supermärkte, Drogerien, Trinkhallen, Bäcker, Metzger, Apotheken, Banken und Tankstellen dürfen zunächst geöffnet bleiben. Die Schließung betrifft alle Dienstleistungen mit direktem Kundenkontakt, deshalb bleiben zum Beispiel auch Friseursalons geschlossen. Auch Restaurants dürfen nicht mehr öffnen. Außerdem hat die Stadt den Aufenthalt auf Spielplätzen untersagt. Hotels in Duisburg sollen keine Übernachtungen für Touristen mehr anbieten.

Lebensmittelgeschäfte dürfen sonn- und feiertags öffnen

  • Laut Stadt ist Geschäften, für die die Schließungsanordnung nicht gilt, bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt jedoch nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Diese Verkaufsstellen werden darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen sind.
  • Termine bei Ämtern der Stadt sind ungültig, Notfalltermine werden telefonisch vergeben. Die Duisburger Werkstätten für Menschen mit Behinderungen haben alle Betriebsstellen zunächst bis zum 19. April geschlossen.

Auswirkungen auf die Wirtschaftsbetriebe

  • Auch bei den Wirtschaftsbetrieben in Duisburg kommt es zu Einschränkungen. Ab Mittwoch (18.03.2020) kann sich die Abholung des Haushaltsmülls aufgrund neuer Arbeitszeiten der Mitarbeiter um bis zu eine Stunde verzögern. Davon seien die Leerung der Restmülltonne, Biotonne, Wertstofftonne und Papiertonne sowie die Sperrmüllentsorgung betroffen. Die drei Recyclinghöfe Nord, Süd und West bleiben ab Montag (23.03.2020) geschlossen. Der Recyclinghof Duisburg-Mitte ist auch weiterhin geschlossen. Auch das Schadstoffmobil wird nicht eingesetzt. Das Servicebüro am Waldfriedhof wird geschlossen. Duisburger können die Wirtschaftsbetriebe jedoch per Telefon, Fax, E-Mail oder über die Internetseite kontaktieren.

Veranstaltungsabsagen

Kreis Wesel: Wie in der Niederrheinhalle in Wesel wurden viele Großveranstaltungen in unserer Region bereits abgesagt – zum Leidwesen der Betreiber. Durch die Veranstaltungsausfälle verzeichnen viele Verluste.

Kreis Kleve: Im Kreis Kleve sind alle Hallenbäder geschlossen. Die Messe "Frauensache" im Wunderland Kalkar darf ebenfalls nicht mehr stattfinden. Ursprünglich gab es eine Genehmigung für die Veranstaltung. Die Besucherzahl sollte 600 Teilnehmer nicht überschreiten. Am Freitagabend (13.03.2020) kam dann die Nachricht vom Ordnungsamt der Stadt Kalkar: Die Messe darf nicht stattfinden. Am Veranstaltungsort Kernwasserwunderland wurden somit alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt. Laut Betreiber belaufen sich die Umsatzeinbußen auf bis zu 1.200.000 Euro.

Duisburg: Die Stadt Duisburg verbietet alle Veranstaltungen im Stadtgebiet, die nicht aus Gründen des öffentlichen Interesses notwendig sind. Öffentliche Einrichtungen wie das Filmforum, das Museum Ludwig bleiben ebenfalls geschlossen. Auch die Volkshochschule sagt alle Einzelveranstaltungen ab.

Moers: In Moers werden alle städtischen Einrichtungen vorübergehend geschlossen. Städtische Veranstaltungen wie das "Penguin Days" wurden abgesagt. Derzeit wird eine Teilschließung des Rathauses geprüft. Der mobiler Bürgerservice wird nicht mehr angeboten. Die Ausländerbehörde in Moers bleibt bis zum 27. März geschlossen wegen Personalmangel.

Hinweis: Wegen der Fülle der Absagen können wir nur eine Auswahl treffen. Auch viele kleinere Vereine oder Verbände streichen oder verschieben ihre Veranstaltungen: Ein vollständiger Überblick wäre daher an dieser Stelle nicht zu gewährleisten.

Hinweis des Kreises Wesel: Die Differenz im Vergleich zu den am 18.03.2020 gemeldeten 152 Fällen ergibt sich daraus, dass zunehmend Infektionen doppelt oder sogar dreifach gemeldet wurden und dadurch die Aussagekraft der Erfassung leidet. Die Meldedaten werden nun mit jenen, bereits verifizierten Daten abgeglichen, die auch der Bezirksregierung gemeldet werden müssen. Daraus ergibt sich eine leichte zeitliche Verzögerung der Erfassung der noch immer steigenden Infektionszahlen. Damit wird aber auch verhindert, dass Doppelmeldungen das Zahlenbild verzerren.

Wichtiger Hinweis: Bei der Entwicklung der Zahl der bestätigten Infektionen handelt es sich um ein dynamisches Geschehen. Die hier aufgelisteten Zahlen beziehen sich auf Informationen, die das NRW-Gesundheitsministerium als offizielle Berichte erreicht haben. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass vor Ort bereits bestätigte Fälle bekannt sein können, bevor uns diese vom Ministerium als offizielle Berichte erreicht haben.

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 23.06.2020, 11:09