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Fortuna verteidigt Vorstandschef gegen "Spiegel"-Bericht

Fortuna Düsseldorf hat die Vorwürfe an seinem Vorstandsvorsitzendem Thomas Röttgermann zurückgewiesen. Bei der Personalbesetzung würden "ausschließlich fachliche Qualitäten" zugrundegelegt, heißt es in einer Stellungnahme vom Freitag. Der "Spiegel" hatte von "Günstlingswirtschaft" gesprochen, weil Röttgermann seinen Freund Felix Welling als neuen Direktor zur Fortuna geholt habe. Der "Spiegel" warf Aufsichtsratschef Reinhold Ernst damit indirekt auch mangelnde Führungskompetenz vor. Außerdem könne der Transfer von Benito Raman zu Schalke 04 bei einem "ungeahnten Erfolgslauf" 10 Millionen Euro einbringen - und nicht wie von Röttgermann behauptet mehr als 13 Millionen Euro. Auch diesen Aussagen widersprachen die Düsseldorfer.

RL West: Rödinghausen wieder Tabellenführer

Der SV Rödinghausen hat sich am Samstag (mit einem klaren 5:1-Erfolg beim TuS Haltern die Tabellenspitze der Regionalliga West zurückgeholt und RW Essen auf Platz zwei verdrängt. Die zweite Mannschaft des 1. FC Köln unterlag Borussia Dortmund deutlich mit 0:3 und musste sich vorerst aus der Spitzengruppe der Tabelle verabschieden. Im dritten Spiel am Samstag Nachmittag war der Bonner SC chancenlos gegen Bergisch Gladbach und zog mit 0:3 den Kürzeren. Beide Vereine stecken weiter im Abstiegskampf fest.

Guerreiro vor Vertragsverlängerung beim BVB

Raphael Guerreiro steht vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. "Wir haben die Gespräche in den vergangenen Wochen weitergeführt und es gibt mit dem Spieler eine Einigung, bis 2023 zu verlängern. Es sind nur noch Details zu klären", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstag (12.09.2019). Die Zukunft von Mario Götze, dessen Vertrag am 30. Juni endet, bleibt hingegen ungeklärt. "Da gibt es keinen neuen Stand", sagte Zorc auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen, für das Axel Witsel und Thorgan Hazard zurückkehren könnten. Nico Schulz fällt wohl aus.

DFB-Pokal: SC Verl gegen Holstein Kiel im eigenen Stadion

Der SC Verl darf sein Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel in der heimischen Sportclub Arena austragen. Das teilte der Regionalligist am Donnerstag (12.09.2019) mit. "Es war viel Arbeit. Aber wir haben alles unternommen, um auch in der zweiten Runde zu Hause spielen zu können", sagte Verls Vereinsvorsitzender Raimund Bertels. In der ersten Runde hatte Verl vor 5.000 Zuschauern in der Sportclub Arena überraschend Bundesligist FC Augsburg mit 2:1 bezwungen.