Corona-Live-Ticker vom Samstag (02.01.2021) zum Nachlesen

Corona-Live-Ticker vom Samstag (02.01.2021) zum Nachlesen

  • Länder wollen Lockdown wohl verlängern
  • Winterberg macht Pisten dicht
  • Spahn verspricht: Pflegeheim-Impfungen im Januar
  • Mehr Impfstoff-Dosen: Biontech und EU verhandeln
  • Alle Entwicklungen hier im Live-Ticker

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Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

20.02 Uhr: Winterberg macht Pisten dicht

Die Stadt Winterberg im Sauerland macht nach dem erneuten Besucheransturm ihre Skipisten dicht. Die Polizei teilte am Abend mit, dass Pisten und Parkplätze bis mindestens 10. Januar gesperrt bleiben – auch rund um den Kahlen Asten. Die Menschen sollen zuhause bleiben, so der Appell.

19.32 Uhr: Länder wollen Lockdown wohl verlängern

Die Bundesländer sind sich einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" zufolge einig, den Lockdown über den 10. Januar hinaus zu verlängern – allerdings nicht über die Dauer der Corona-Beschränkungen. Die Chefs der Staatskanzleien hätten sich bei einer Telefonkonferenz am Samstagnachmittag nicht einigen können, ob die Verlängerung zunächst für zwei oder drei Wochen beschlossen werden solle, berichtet die FAS unter Berufung auf Teilnehmer.

Vor allem die besonders stark von der Pandemie betroffenen Bundesländer seien für einen weiteren sogenannten Lockdown bis zum 31. Januar eingetreten. Ähnlich sei es beim Thema Schule gewesen: Die stark betroffenen Länder wollen die Schulen weiter geschlossen halten, die weniger stark betroffenen wollen ab dem 11. Januar für die Klassenstufen eins bis sieben wieder öffnen. In höheren Klassen solle dann Wechsel- oder Distanzunterricht abgehalten werden.

19.16 Uhr: Spahn - alle Pflegeheim-Bewohner im Januar geimpft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat zugesagt, dass im Laufe des Januars alle Pflegeheim-Bewohner geimpft werden können. Kritik an der Impfstrategie der Regierung wies er erneut zurück. "Es läuft genauso, wie es geplant war", sagte Spahn. 1,3 Millionen Dosen Impfstoff seien bis Jahresende an die Bundesländer ausgeliefert worden und somit genau die Mengen, die er seit Wochen angekündigt habe.

Die Bundesregierung spreche mit dem Hersteller Biontech und dem Land Hessen darüber, wie man schon im Februar in Marburg eine zusätzliche Produktionsstätte schaffen könne, sagte er.

19.08 Uhr: Großbritannien weiterhin über 50.000 Neuinfektionen

Großbritannien verzeichnet den fünften Tag infolge mehr als 50.000 Neuinfektionen. Am Samstag wurden weitere 57.725 Fälle registriert, wie aus Behördendaten hervorgeht. Zudem starben weitere 445 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

18.30 Uhr: Schulleiterverband: Lehrer früher impfen

Die Schulleitungsvereinigung NRW fordert, dass Lehrerinnen und Lehrer früher als derzeit vorgesehen geimpft werden. Medizinisches Personal und Pflegepersonal in Hotspots müssten sicherlich Vorrang haben, aber es könne auch nicht sein, dass Lehrerinnen und Lehrer irgendwann im Sommer dran kämen, sagte der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung NRW, Harald Willert.

Harald Willert

Harald Willert von der Schulleitervereinigung NRW

In einem Brief an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schrieb Willert: "Wer flächendeckenden Präsenzunterricht bei 200er Inzidenzwerten fordert, muss dafür sorgen, dass diejenigen, die diesen Unterricht erteilen, vorher geimpft wurden." Es gehe nicht darum, sich in Konkurrenz zu anderen Gruppen nach vorne zu drängen, sagte Willert. Man müsse aber auch berücksichtigen, dass die Lehrer, die geimpft wären, nicht mehr ausfallen würden, weil sie in Quarantäne müssten.

17.42 Uhr: Spahn will Schulen geschlossen lassen

Vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel am Dienstag spricht sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dafür aus, den Corona-Lockdown zu verlängern und auch Schulen nicht zu öffnen. "Angesichts der immer noch zu hohen Zahlen ist es notwendig, die Maßnahmen, die Einschränkungen, zu verlängern", sagte er am Samstag bei "RTL Aktuell". Auf den Intensivstationen habe man gerade einen Höchstwert an Corona-Patienten, ergänzte der Minister.

Jens Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Eine weitere Schließung der Schulen sei für Schüler und Eltern zwar schwierig, "aber auch da gilt: Es ist für alle leichter, jetzt eine Woche länger die Schulen zu zu haben, als sie aufzumachen und dann irgendwann in einigen Wochen wieder vor Debatten zu stehen."

16.58 Uhr: Italien verschiebt Wiedereröffnung der Skipisten

Statt am 7. Januar sollen die Lifte erst am 18. Januar wieder anlaufen, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. Die Pisten waren über Weihnachten und Neujahr geschlossen worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hat sich seit Mitte November halbiert, es sterben bei etwa 20.000 täglichen Neuinfektionen immer noch Hunderte Menschen jeden Tag.

16.52 Uhr: Laschet ist "gegen Impfstoffnationalismus"

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, auch ärmeren Ländern Corona-Impfstoff zugänglich zu machen. "Ich bin gegen jede Form von Impfstoffnationalismus", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Es ist gelungen, das Vakzin in der EU gerecht zu verteilen, und jetzt dürfen wir den globalen Süden nicht vergessen", sagte er weiter.

Außerdem stehe man in einem Systemwettbewerb mit China, das die Pandemie mit rigoroser Überwachung bekämpfe. "Mit Mitteln, die mit unserem westlichen Menschenbild nicht vereinbar sind." Der Westen müsse beweisen, dass er die Bevölkerung schnell impfen und trotzdem auch für arme Länder Kapazitäten bereithalten könne. Die Europäische Union müsse diese Aufgabe möglichst gemeinsam mit der neuen US-Regierung schultern.

16.30 Uhr: Rave-Party bei Barcelona aufgelöst

In der spanischen Kleinstadt Llinars de Vallès in der Nähe Barcelonas löste die Polizei eine Rave-Party mit mehreren 100 Teilnehmern auf. Dies allerdings erst 36 Stunden nach den ersten Anrufen besorgter Anwohner, wie die Zeitung "La Vanguardia" heute berichtete.

Zeitweise seien bis zu 1.000 Menschen und 200 Fahrzeuge mit teils ausländischen Nummernschildern anwesend gewesen. Die Party habe wohl bis zum 4. Januar andauern sollen. Die Polizei habe die Menschen vor der Räumung mehrmals vergeblich aufgefordert, das Gelände zu räumen. Es werde ermittelt, wer die Party organisiert hat. Es drohen Bußgelder von bis zu 600.000 Euro.

14.54 Uhr: Winterberg macht dicht

In Winterberg im Sauerland sorgen unzählige Tagestouristen für Verkehrschaos. Die Polizei hat die Straßen nach Winterberg deswegen jetzt gesperrt. Vor Winterberg hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Polizei ruft die Menschen auf umzukehren. In Winterberg selbst, auf den Skipisten und Rodelbergen, halten sich zudem viele Touristen nicht an die Maskenpflicht. Ordnungsamt und Polizei verhängen Bußgelder.

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Zahlreiche Menschen, darunter viele Kinder mit Schlitten, tümmeln sich im schneebedeckten Winterberg

Anwohner beklagen sich vor allem über das rücksichtslose Verhalten der Touristen. Viele halten sich nicht an die Verkehrsregeln, parken auf Gehwegen und pinkeln in Vorgärten, da öffentliche Toiletten und Gastronomie geschlossen sind.

12.47 Uhr: Studierende in NRW haben mehr Zukunftssorgen im Corona-Jahr

In NRW haben sich im vergangenen Jahr deutlich mehr Studierende um ihre Zukunft gesorgt: Bei Beratungsstellen ist die Zahl der Anfragen deutlich gestiegen. Studentenwerke in Bielefeld, Köln und Essen-Duisburg berichten, dass Studierende unter anderem Angst haben, ihre Miete nicht mehr zahlen zu können. Viele suchten auch Hilfe wegen Schwierigkeiten beim Lernen.

12.41 Uhr: Lockdown allein reicht laut Patientenschützern nicht

Aus Sicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz reicht eine Verlängerung des Lockdowns alleine nicht aus, um die Zahl der Corona-Infizierten und -Toten deutlich zu senken. Es brauche in der Altenpflege zwei Mal wöchentlich laborgestützte PCR-Tests sowie tägliche Schnelltests - "solange der Impfstoff praktisch nicht da ist", sagte Vorstand Eugen Brysch. Die Abrechnungsdaten würden zeigen, dass nicht mal vierzehntäglich Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeiter getestet werden. "So kann das Virus nicht gestoppt werden."

Brysch erklärte weiter, es werde "ein böses Erwachen geben", wenn die Gesundheitsämter wieder verlässlich die Zahlen der Neuinfizierten und Toten melden. Wegen der vielen Feiertage befinde man sich hier momentan "teilweise im Blindflug".

12.32 Uhr: Bessere Luft durch Corona-Silvester

Der weitgehende Böller- und Feuerwerksverzicht in der Silvesternacht hat sich positiv auf die Luftqualität in NRW ausgewirkt. Während in den vergangenen Jahren bei ähnlichen Wetterverhältnissen die Werte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub in der ersten Stunde des Jahres nach oben schnellten, blieb dies in diesem Jahr in NRW weitgehend aus. Das sagte der Pressesprecher des Landesumweltamtes (Lanuv), Wilhelm Deitermann.

12.04 Uhr: Silvester-Rave in Frankreich - Strafen für Partygäste

Die Polizei in Frankreich hat nach einer illegalen Party massenhaft Verwarnungen verteilt: Laut dem französischen Innenminister müssen mehr als 1.200 Menschen Strafen zahlen. Sie hatten in einer Lagerhalle in der Bretagne eine Silvesterparty gefeiert, die bis heute Morgen andauerte - und dabei massiv gegen die Corona-Regeln verstoßen. Die französische Polizei steht in der Kritik, die Feier nicht früher gestoppt zu haben.

12.01 Uhr: Tui-Chef glaubt an normalen Reise-Sommer

Der Tourismuskonzern TUI erwartet in diesem Jahr trotz der Corona-Krise beim Reiseverkehr einen "weitgehend normalen Sommer". TUI werde allerdings nur rund 80 Prozent so viele Flugreisen wie in früheren Jahren anbieten, um eine optimale Auslastung zu erreichen. Das sagte Vorstandschef Fritz Joussen der "Rheinischen Post".

In den Sommerferien sei es daher wahrscheinlich, "dass die Jets auf manchen Strecken im Mittelmeerraum schnell ausgebucht sind". Laut Joussen geben viele Kunden in diesem Jahr mehr für Reisen aus. Ein Grund sei, dass Gutscheine für 2020 stornierte Reisen eingelöst würden. Außerdem gebe es einen "hohen Nachholbedarf."


11.47 Uhr: Lehrer und Kinderärzte lehnen Ferien-Verlängerung ab

Lehrer und Kinderärzte fordern vor den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag verlässliche Regeln für den Schulbetrieb in der Corona-Pandemie. Die Politik müsse "für bundeseinheitliche und verbindliche Rahmenbedingungen und zusätzliche Gesundheitsschutzmaßnahmen" sorgen, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung des Deutschen Lehrerverbands und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ).

Den Vorschlag, die Weihnachtsferien bis Ende Januar zu verlängern und dafür die Sommerferien zu verkürzen, lehnen beide Verbände ab. "Eine Verlängerung von Ferien ist nichts anderes als eine weitere Phase der Schulschließung, in der wir Kinder und Jugendliche sich selbst überlassen und unseren Bildungsauftrag nicht wahrnehmen", erklärte der Präsident des Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger. "Außerdem führen solche Vorschläge nicht zu mehr Verlässlichkeit von Schule, sondern zu mehr Verunsicherung."

10.33 Uhr: Audi-Chef will keine Corona-Hilfen

Audi-Chef Markus Duesmann

Markus Duesmann

Audi-Chef Markus Duesmann lehnt Corona-Hilfen des Staates für seine Branche ab. "Die Automobilindustrie weiter zu fördern, hielte ich für vermessen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". "Corona nimmt uns unsere Gewinne komplett weg, ok. Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben." Anders sei es etwa in der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche, wo viele Firmen wohl dauerhaft schließen müssten. "Das tut mir super weh. Das ist tragisch." Weniger tragisch sei dagegen, dass "wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben. Das verkraften wir, und danach geht es weiter", so Duesmann.

9.59 Uhr: Lauterbach fordert neues Bundesgesundheitsamt

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert die Wiedergründung des Bundesgesundheitsamts mit einem Schwerpunkt auf Präventionsmedizin - als eine Lehre aus der Corona-Pandemie. "Die Tatsache, dass wir in Deutschland bei Corona eine relativ hohe Sterblichkeit pro Infizierten haben, liegt nicht nur an unserer Altersstruktur, sondern an einer weiten Verbreitung von Risikofaktoren", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Es müsse mehr für Prävention getan werden.

Das frühere Bundesgesundheitsamt wurde 1994 aufgelöst, nachdem die Behörde für den Skandal um HIV-verseuchte Blutpräparate mitverantwortlich gemacht wurde. Seine Aufgaben wurden auf neue Einrichtungen verteilt, unter anderem das Robert Koch-Institut.

8.45 Uhr: Illegale Silvesterparty in Frankreich beendet

In Frankreich hatten sich zum Jahreswechsel Tausende auf mehreren illegalen Großpartys getroffen. Bei einer Veranstaltung in der Nähe von Rennes in der Bretagne sollen zeitweise bis zu 2.500 Menschen zusammengekommen sein. Die Feier in einer Lagerhalle war nach ARD-Informationen bis heute Morgen in Gang. Einige der Teilnehmer hatten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Ihnen drohen jetzt hohe Bußgelder.

Nun hat die Polizei offenbar doch durchgegriffen. Medien berichten, dass der Dauer-Rave vorbei ist und dass das Soundsystem abtransportiert wurde. Die Beamten hatten lange damit gezögert, den illegalen Rave aufzulösen, aus Angst, die Lage könnte eskalieren.

8.25 Uhr: Einzelhandel rechnet mit längerem Lockdown

Der Deutsche Einzelhandelsverband rechnet wegen der hohen Corona-Infektionszahlen mit einer Verlängerung der Ladenschließungen über den 10. Januar hinaus. Er warnt vor einer Insolvenzwelle. Die zugesagten Milliardenhilfen des Bundes kämen oft nicht an, da die Zugangshürden viel zu hoch seien. Es drohe das Aus für 50.000 Geschäfte.

8.01 Uhr: Biontech und EU verhandeln über mehr Impfdosen

Bisher hatte sich die EU 300 Millionen Dosen des Biontech-Impfstoffes gesichert. Doch das scheint nicht zu reichen. Das Mainzer Unternehmen und die EU verhandeln über eine größere Lieferung. Laut Biontech befinde man sich in "fortgeschrittenen Diskussionen".

7.14 Uhr: Ärztevertreter fordern Lockdown-Verlängerung

Ärztevertreter fordern mit Blick auf die Bund-Länder-Schalte am kommenden Dienstag dringend eine bundesweit einheitliche Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen: "Die Belastung durch die Versorgung der Patienten mit Covid-19 ist auch an den Feiertagen weiter angestiegen", sagte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Kliniken hätten keine Atempause. "Das Gesundheitssystem braucht dringend eine Entlastung, die nur durch eine Verlängerung der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung zu erreichen ist. Anders werden wir die Lage nicht in den Griff bekommen."

06.55 Uhr: Klinikarzt kritisiert im WDR Impf-Reihenfolge

Die Impfungen gegen Corona sorgen für Diskussionen. Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis hat im WDR-Interview kritisiert, dass medizinisches Personal in Krankenhäusern in NRW zurzeit noch nicht gegen Corona geimpft wird. Er fordert die Landesregierung auf, das zu ändern.

Karagiannidis hat außerdem Bilanz dazu gezogen, wie die Corona-Maßnahmen wirken: Der sogenannte Lockdown mache sich bemerkbar, wirke aber nicht so stark wie im Frühling. Die Menschen würden sich in Familienverbänden anstecken - auch bei kleineren Treffen. Der Intensivmediziner forderte dazu auf, sich möglichst wenig innerhalb der Familie zu treffen.

6.30 Uhr: RKI meldet 12.690 Neuinfektionen

In Deutschland steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 12.690 auf knapp 1,76 Millionen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle steigt demnach um 336 auf 33.960.

Eine Bewertung der Daten ist momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen. Vor einer Woche, also am ersten Weihnachtsfeiertag, waren 14.455 Corona-Neuinfektionen und 240 Todesfälle registriert worden. Der Höchststand von 1.129 neuen Todesfällen war am vergangenen Mittwoch erreicht worden.

0.01 Uhr: Moderna-Impfstoff könnte in wenigen Tagen zugelassen werden

Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass der Impfstoff der US-Firma Moderna am 6. Januar in der EU zugelassen wird. Das teilte das Ministerium auf Twitter mit.

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Weitere Impfstoff-Zulassungen im ersten Quartal des Jahres seien wahrscheinlich: für die Impfstoffe von Astrazeneca und Janssen und Curevac. Deutschland habe sich von dem bereits zugelassenen Biontech-Impfstoff und dem Präparat von Moderna über 130 Millionen Impfdosen für 2021 gesichert.

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Stand: 02.01.2021, 20:11