Der Ticker von Montag (21.06.2021) zum Nachlesen

Stand: 21.06.2021, 19:06 Uhr

  • Schlechte Noten für Distanzunterricht
  • Spahn: Impfangebot für Jugendliche bis Ende August steht
  • Neue Corona-Regeln in NRW
  • Sorge vor Delta-Variante
  • Inzidenz in NRW stabil unter 10
  • Alle Entwicklungen hier im Live-Ticker

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Schlechte Noten für Distanzunterricht

Eine Studie hat dem Distanzunterricht während der Corona-Krise ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Forscher der Frankfurter Goethe-Universität haben sich dafür Daten aus aller Welt angesehen - das Ergebnis ist ernüchternd: "Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ist als Stagnation mit Tendenz zu Kompetenzeinbußen zu bezeichnen und liegt damit im Bereich der Effekte von Sommerferien", erklärte Prof. Andreas Frey, der an der Goethe-Universität Pädagogische Psychologie lehrt, einer der Autoren der Studie.

Besonders stark seien Kompetenzeinbußen bei Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Elternhäusern. "Hiermit sind die bisherigen Vermutungen durch empirische Evidenz belegt: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich während der ersten coronabedingten Schulschließungen noch weiter geöffnet", so Frey. Allerdings gebe es auch erste Anhaltspunkte dafür, dass die Effekte der späteren Schulschließungen ab Winter nicht zwangsläufig ebenso drastisch ausfallen müssen: Inzwischen habe sich die Online-Lehre vielerorts verbessert.

Trotz dieser Aussichten stößt die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die Corona-Maßnahmen in den Schulen müssten noch längere Zeit aufrechterhalten werden, auf Kritik. "Die Kultusministerkonferenz hat für Präsenzunterricht plädiert, und das sollte nicht vorzeitig in Frage gestellt werden", sagte die Präsidentin der KMK, Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) dem "Tagesspiegel". Sie sei gegen eine frühzeitige Festlegung auf weitere Einschränkungen des Regelunterrichts.

Spahn hatte erklärt, dass trotz der aktuell niedrigen Inzidenzwerte im Herbst und Winter voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder auch Wechselunterricht notwendig seien könnten.

19.05 Uhr: Türkei lockert Corona-Beschränkungen ab Juli

Die Türkei will nach einem Rückgang der Infektionszahlen die Corona-Beschränkungen weiter lockern. Präsident Recep Tayyip Erdogan teilte nach einem Kabinettstreffen mit, dass damit zum 1. Juli begonnen wird. In den vergangenen Wochen hatte die Türkei bereits einige Maßnahmen gelockert. So wurden Ausgangssperren auf Sonntage beschränkt. Außerdem durften Restaurants für eine begrenzte Zahl von Gästen wieder öffnen. Im April hatte es noch rund 60.000 Neuinfektionen pro Tag gegeben. Die Zahl sank kontinuierlich auf derzeit rund 5.000 Fälle pro Tag.

18.33 Uhr: Großbritannien wegen EM-Finale in Sorge

Abgeordnete des britischen Oberhauses haben sich besorgt über mögliche Ausnahmeregelungen für ausländische Besucher der Fußball-EM-Spiele in London geäußert. Die Zeitung "Telegraph" hatte berichtet, dass für das Endspiel, das am 11. Juli im Wembley-Stadion stattfindet, etwa 2.500 Medienschaffende und VIP-Gäste von der zehntägigen Corona-Quarantäne ausgenommen sein könnten.

Oberhaus-Mitglied Baroness Kishwer Falkner kritisierte etwa, man riskiere mit solchen Ausnahmen einen Anstieg der Corona-Fälle und damit neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. "Das Volk sorgt sich zurecht, dass ihr Recht auf Leben und Lebensgrundlagen schon wieder auf dem Spiel steht, weil wir möglicherweise eine - sollen wir es so nennen - UEFA-Variante importieren, wenn diese Ausnahmen durchkommen."

18.05 Uhr: Impfstoffproduktion in Afrika nun in Sicht

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Aufbau eines Zentrums für mRNA-Impfstoffe in Südafrika bekanntgegeben. An dem Technologie-Transfer sollen die Unternehmen Afrigen Biologics und Biovac beteiligt sein, teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus mit. Einem WHO-Wissenschaftler zufolge laufen dazu auch Gespräche mit Pfizer - dem Impfstoff-Partner von Biontech - und Moderna. Im besten Fall könne Südafrika in neun bis zwölf Monaten eigene Coronavirus-Impfstoffe herstellen.

17.34 Uhr: Wohl Kartons mit Kontaktdaten vor Geschäft abgestellt

In Viersen sind vor einem Sportgeschäft offenbar Kartons mit den gesammelten Kontaktdaten der Kunden zur Corona-Nachverfolgung abgestellt worden. Einem Passanten war der Stapel mit Kartons aufgefallen, die Polizei bestätigte den Vorfall. Noch ist unklar, ob dem Inhaber des Geschäfts wegen einer Ordnungswidrigkeit eine Geldstrafe droht. Kundenbezogene Kontaktdaten müssen in der Regel vier Wochen aufbewahrt und danach vernichtet werden.

17.15 Uhr: Corona-Haushalt: Bund will 2022 mehr Schulden machen

Der Bund will im kommenden Jahr auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise mehr neue Schulden machen als bisher geplant. Konkret ist eine Nettokreditaufnahme von 99,7 Milliarden Euro vorgesehen - bisher geplant waren 81,5 Milliarden Euro. Die höheren Schulden seien nicht nur notwendig, sondern auch gerechtfertigt, hieß es aus dem Bundesfinanzministerium. Erneut soll 2022 die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden - ab 2023 soll sie aber wieder eingehalten werden.

Das Bundeskabinett will den Haushaltsentwurf an diesem Mittwoch beschließen. Verabschiedet wird der Etat dann aber vom neuen Bundestag, der Ende September gewählt wird. Insofern kann es noch zu deutlichen Änderungen kommen.

15.54 Uhr: Deutsche nutzen seit Pandemie noch mehr Streamingdienste

Die Deutschen haben sich einer Studie zufolge in der Corona-Krise noch stärker vom traditionellen Fernsehen entfernt und setzen zunehmend auf Streaming-Abos. "Die großen Gewinner der vergangenen zwölf Monate bleiben vor allem Video-on-Demand-Abonnements", teilte das Beratungsunternehmen Deloitte zu einer Umfrage unter 2.000 Konsumenten zu ihrer Video-Nutzung mit.

Rund 52 Prozent der Befragten gaben an, Dienste wie Netflix, Amazon Prime & Co. im vorigen Jahr stärker genutzt zu haben. Drei Viertel der deutschen Haushalte haben mittlerweile mindestens ein kostenpflichtiges Abonnement für einen Streaming-Dienst abgeschlossen. Im Schnitt hat jeder Haushalt 1,5 Abos, in jedem zehnten Haushalt gibt es bereits sogar vier oder mehr Abos.

15.09 Uhr: Möglicher Subventionsbetrug: 7.200 Ermittlungsverfahren - 764 Verurteilungen

Wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben die NRW-Staatsanwaltschaften bislang mehr als 7.200 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies umfasst den Zeitraum vom April 2020 bis Mai 2021, wie das NRW-Justizministerium mitteilte.

Was die Schadenshöhe angeht, verwies die Justiz auf Angaben des NRW-Innenministeriums, das von 45,3 Millionen Euro Gesamtschaden im Bezug auf 5.075 Betrugsfälle ausgeht. Nach Angaben der Justiz mündeten die Ermittlungsverfahren in 810 Anklagen, 1.390 Strafbefehle und 764 Verurteilungen. Dem standen 17 Freisprüche gegenüber. Mehr als 3.000 Verfahren seien eingestellt worden.

15.05 Uhr: Spahn: Corona-Impfangebot für Jugendliche bis Ende August steht

Deutschland wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Corona-Pandemie allen Jugendlichen bis Ende August ein Impf-Angebot machen können. Dies gelte für impfwillige Über-Zwölf-Jährige, wobei die Entscheidung mit den Eltern und dem Arzt abzusprechen sei, sagte er auf dem "Tag der Industrie".

Er wies zugleich Medienberichte zurück, wonach er der Ansicht sei, dass im Herbst und Winter trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Wechselunterricht notwendig seien. Seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

14.59 Uhr: Schnelltest-Betrug: Bisher nur wenige Ermittlungsverfahren

Nachdem es bei einem Unternehmen aus Bochum zu einem großangelegten Betrug mit Coronatests gekommen sein soll, laufen bei den Ermittlungsbehörden ansonsten nur wenige andere Verfahren gegen Schnelltest-Anbieter. Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht, hat ein Bürger ein mobiles Testzentrum aus Düsseldorf gemeldet, bei dem er trotz abgesagtem Termin ein negatives Ergebnis erhalten habe. Drei ähnliche Fälle meldete die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Weitere Verfahren gibt es aktuell laut den Behörden nicht.

14.53 Uhr: Studie: Umsatzhoch für Supermärkte, Hungerlöhne für Arbeiter

Die Corona-Pandemie hat laut Oxfam die globale Ungleichheit im Lebensmittelhandel verschärft. Deutsche Supermärkte und Discounter wie Lidl, Aldi, Edeka und Rewe hätten im vergangenen Jahr einen "Umsatzboom" erlebt, erklärte die Entwicklungsorganisation bei der Vorstellung einer Studie. Gleichzeitig hätten viele Produzenten in ärmeren Ländern ihren Job verloren oder seien nur unzureichend vor Corona geschützt. Oxfam fordert Änderungen im System.

Die Umsätze von deutschen Supermärkten und Discountern seien um bis zu 17 Prozent gestiegen. "Allein die Pandemiegewinne der Eigentümer von Aldi Süd hätten ausgereicht, um rund vier Millionen Beschäftigten im brasilianischen Kaffeesektor existenzsichernde Löhne zu zahlen", sagte Tim Zahn, Experte für Wirtschaft und Menschenrechte.

14.45 Uhr: Clan-Razzia: Auch Ermittlungen wegen Corona-Tests

Nach einer großen Clan-Razzia unter anderem in Leverkusen wird drei Verdächtigen auch vorgeworfen, Corona-Tests gefälscht zu haben. Unter anderem wird einem der Söhne der Familie Al.-Z. vorgeworfen, gegen Geld negative Coronatestzertifikate ausgefüllt zu haben. Entsprechende Blankoformulare habe man sichergestellt, geht aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor.

14.31 Uhr: 50 Menschen feiern illegale Techno-Party unter Autobahnbrücke

Etwa 50 Menschen haben unter einer Autobahnbrücke in der Nähe von Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis ohne Maske und Abstand eine Techno-Party gefeiert. Die meisten Gäste seien beim Eintreffen der Polizisten am frühen Sonntagmorgen geflüchtet, teilte die Polizei heute mit. Sechs Teilnehmer seien allerdings von den Beamten kontrolliert worden, darunter auch der Veranstalter der illegalen Feier.

14.10 Uhr: Kliniken weisen "Schummelvorwurf" um Betten für Covid-Patienten zurück

Deutschlands Krankenhäuser haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten aus finanziellen Gründen bei Angaben zu Betten für Covid-19-Behandlungen geschummelt. Der Bundesrechnungshof habe keine Belege für entsprechende Vorwürfe vorgelegt, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, bei einer Veranstaltung seiner Organisation.

Seit Tagen wird darüber spekuliert, die Kliniken hätten mit Manipulationen Pauschalzahlungen für frei gehaltene Betten bekommen wollen. Gaß sagte, die Kliniken hätten die Infrastruktur zur Behandlung zahlreicher möglicher Covid-19-Patientinnen und -Patienten geschaffen. Diese möglichen Intensivbetten seien nicht komplett gebraucht worden. Aber wenn es nötig gewesen wäre, hätten die Behandlungskapazitäten hochgefahren werden können.

13.51 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister ruft EM-Stadionbesucher zum Maskentragen auf

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek ruft die Fußballfans im Münchner Stadion erneut zum Tragen von Masken auf. "Die Pandemie läuft noch, wir haben gegen das Virus noch nicht gewonnen", erklärte er. Sein Ministerium habe Kontakt zum DFB aufgenommen, um zu erreichen, dass mehr Fans bei den nächsten Spielen eine Maske trügen.

"Derzeit setzen wir den intensiven Austausch auch mit der Stadt München fort. Die EM vor Zuschauern ist ein Modellversuch, den wir eng begleiten. Die Erfahrungen dabei werden wir auch bei künftigen Überlegungen zum regulären Zuschauerbetrieb im Profifußball berücksichtigen." Die deutsche Elf spielt am Mittwoch gegen Ungarn.

12.46 Uhr: Einkaufsstraßen füllen sich wieder

Die Lockerungen der Corona-Regeln sorgen auch für mehr Leben in den Innenstädten. Das geht aus Zahlen des Unternehmens Hystreet hervor, das sich auf die Messung der Besucherfrequenzen in Einkaufsstraßen spezialisiert hat. Demnach liegt die Zahl der Einkaufsbummler in den zehn größten deutschen Städten inzwischen wieder bei durchschnittlich 72 Prozent des Vorkrisenniveaus.

Hystreet vergleicht dabei Zahlen der vergangenen vier Samstage mit denen von Mai/Juni 2019. Im Februar 2021, als ein weitreichender Lockdown galt, habe die Zahl der Passanten nur bei 17 Prozent des Februars 2019 gelegen, teilte Hystreet heute mit.

Die Rückkehr der Passanten fiel dabei nicht überall gleich hoch aus. In Düsseldorf (Schadowstraße) wurden den Angaben zufolge 92 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht, in Hamburg (Spitalerstraße) waren es im Schnitt der vergangenen vier Samstage 80 Prozent. Geringer seien die Zahlen in München (Neuhauser Straße) mit 57 Prozent und Berlin (Kurfürstendamm) mit 55 Prozent ausgefallen.

11.11 Uhr: Merkel warnt vor Übermut

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat trotz der einstelligen Werte bei den Corona-Inzidenzen vor Übermut gewarnt. Man sei bei einer erfreulichen Inzidenz unter zehn, sagte Merkel heute nach Informationen der dpa aus Teilnehmerkreisen bei einer gemeinsamen Klausur der Spitzen von CDU und CSU zum Wahlprogramm der Union. Dies sei aber immer noch drei Mal so hoch wie vor zwölf Monaten. Man müsse "das richtige Maß an Freiheit und Vorsicht finden", wurde sie zitiert. Es dürfe nicht vergessen werden: "Maske tragen ist immer noch das Einfachste." Die Pandemie werde erst zu Ende sein, wenn die ganze Welt geimpft sei. "Wir müssen an den Rest der Welt auch denken", sagte Merkel demnach.

10.42 Uhr: Nicht mehr als 10.000 Zuschauer bei Olympischen Spielen in Tokio

Wegen der Corona-Pandemie wird die Zahl der Zuschauer bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio drastisch begrenzt. Zu den einzelnen Wettkämpfen dürften höchstens 10.000 Zuschauer kommen, kündigten die Organisatoren heute in der japanischen Hauptstadt an. Sollte die Zahl der täglichen Neu-Infektionen steigen, könne es auch Wettkämpfe ganz ohne Zuschauer geben.

Um die Präsenz von Zuschauern bei den Wettkämpfen war wegen der Corona-Pandemie lange gestritten worden. Die nun verkündete Festlegung auf maximal 10.000 Menschen im Stadion betrifft nur einheimische Besucher: Die Teilnahme ausländischer Besucher an den Spielen, die am 23. Juli beginnen, war schon zuvor abgesagt worden.

9.37 Uhr: Corona-Impfung in Indien jetzt kostenlos

In Indien kann sich seit heute jeder Erwachsene kostenlos gegen das Coronavirus impfen lassen. Die indische Bundesregierung übernimmt die Kosten und bündelt damit auch Organisation und Verteilung der Impfstoffe, was bislang von den Einzelstaaten verantwortet wurde. Deren Verwaltungen waren damit überlastet, was zu Verzögerungen und Ungleichheiten dabei geführt hatte, wer eine Impfung bekam. Nur etwa fünf Prozent der knapp 1,4 Milliarden Menschen in Indien sind bisher vollständig geimpft worden.

8.23 Uhr: Neue Corona-Regeln bringen weitere Lockerungen

Die niedrige Inzidenz macht's möglich: Seit heute gelten mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung in fast ganz Nordrhein-Westfalen auch Lockerungen. So muss ein Mund-Nasen-Schutz beispielsweise nur noch bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern und in Warteschlangen getragen werden. Die Maskenpflicht entfällt auf Schulhöfen.

Und auch Besuche von Kneipen und Restaurants werden einfacher. Selbst für die Innengastronomie ist kein negatives Testergebnis bzw. ein Impf- bzw. Genesenennachweis mehr nötig. Zoos können ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung besucht werden. Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, wenn ein negativer Test vorliegt.

7.02 Uhr: Sorge vor Delta-Variante wächst

Während sich viele über Lockerungen der Corona-Auflagen freuen, wächst bei anderen die Sorge vor der Ausbreitung der Delta-Variante. Der Physiker Dirk Brinkmann warnte im "Spiegel" davor, dieselben Fehler wie im vergangenen Jahr jetzt noch einmal zu machen. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sprach - unter Anspielung auf Politiker im Wahlkampf - im WDR von "Freiheits-Cowboys", die lieber Lockerungen verkünden wollten als strengere Maßnahmen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte im ARD-Bericht aus Berlin, es gehe jetzt darum, die richtige Balance zu finden.

6.51 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in NRW bleibt stabil

Die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 bleibt auf niedrigem Niveau. Sowohl bundes- als auch landesweit meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als zehn. Demnach Infizierten sich bis heute deutschlandweit 8,6 Menschen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit Corona. In NRW liegt dieser Wert mit 9,2 leicht höher.

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