Was muss ich in Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Oberhausen zu Corona wissen?

Stand: 23.03.2022, 16:57 Uhr

  • Wieder Distanzunterricht in Gelsenkirchener Gesamtschule
  • Corona-Ausbruch bei Rot-Weiss Essen
  • Novavax-Impfaktion auf Zollverein
  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus dem westlichen Ruhrgebiet gibt es hier

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Herne, Bottrop, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Wieder Distanzunterricht in Gelsenkirchener Gesamtschule

In der Gesamtschule Buer-Mitte gibt es mal wieder verwaiste Klassenräume. 16 Lehrer haben Corona, weitere positive Tests werden erwartet. Deswegen sind die 1400 Schüler und rund 150 Lehrer seit Dienstag (22.03.2022) zurück im Distanzunterricht. Am Montag (28.03.2022) soll dann der ganz normale Präsenzunterricht wieder beginnen.

Zwei Regionalligaspiele abgesagt

Der Fußballregionalligist Rot-Weiss Essen muss sein Spiel gegen Rot Weiß Ahlen am Mittwoch (02.03.2022) wegen eines Corona-Ausbruchs innerhalb der Mannschaft absagen. Nach Angaben des Vereins befindet sich eine zweistellige Anzahl an Spielern in Quarantäne, viele davon sind infiziert. Damit haben die Essener nur wenige Spieler übrig und werden auch in den kommenden Tagen nicht trainieren. Auch das nächste Heimspiel gegen Lippstadt muss ausfallen.

Novavax-Impfaktion auf Zeche Zollverein

Am Sonntag (27.02.2022) findet in Essen auf Zeche Zollverein eine Impfaktion mit Nuvaxovid von Novavax statt. Es ist die erste größere Impfaktion mit dem neuen Impfstoff in der Region. Die Stadt hat vom Bund zunächst nur eine geringe Menge des Impfstoffs zugeteilt bekommen, deshalb ist ein Termin zwingend notwendig. Außerdem haben Menschen aus dem Gesundheits- und Pflegewesen Priorität. Im Anschluss sind Personen dran, die durch einen ärztlichen Attest nachweisen können, dass sie die mRNA-Impfstoffe nicht vertragen. Ab Donnerstag (25.02.2022) können auf der Internetseite der Stadt Termine gebucht werden. In Bottrop geht das beispielsweise bereits seit Mittwoch. Verimpft wird dort allerdings erst Anfang März.

Jugendliche sollen Feuer in Herner Testzentrum gelegt haben

Zwei Jugendliche sollen in der Nacht zum Donnerstag ein Corona-Testzentrum in Herne in Brand gesetzt haben. Gegen halb eins nachts hatte ein Zeuge das Feuer bemerkt. Es konnte schnell gelöscht werden, der Container mit dem Testzentrum wurde aber vollständig zerstört. Zeugen machten die Polizei auf einen Kleintransporter aufmerksam, den sie per Fahndung schnell fand. Der Fahrer fuhr Schlangenlinien, rammte einen Streifenwagen und das Auto blieb stark beschädigt liegen. Die Beamten nahmen zuerst den Beifahrer fest – der 14-Jährige ist polizeibekannt. Auch der 13-jährige Fahrer wurde kurz danach geschnappt. Die beiden sollen den Transporter von einem Baumarktparkplatz in der Nähe gestohlen haben. Die Ermittlungen gegen sie laufen.

Testzentren in Essen gefragt wie nie

In der Stadt sind in den vergangenen Wochen so viele Bürgertests durchgeführt worden wie noch nie. Rund 280.000 Bürgertests sind es im Moment - pro Woche! Das ist Rekord, sagt die Stadt. Rekordverdächtig ist auch die Anzahl der Teststellen, mittlerweile können an über 440 Zentren Proben entnommen werden. Grund für die hohe Anzahl an Tests sind die Zugangsvoraussetzungen für bestimmte Angebote. So dürfen doppelt Geimpfte zum Beispiel nur mit einem aktuellen Test ins Fitnessstudio gehen. Nur für Geboosterte entfällt dieser Test. Auch viele Arbeitnehmer, die nicht geimpft sind, müssen sich täglich vor der Arbeit testen lassen.

Luftfilter für Mülheimer Grundschulen

In Mülheim haben alle 26 Grundschulen und drei Förderschulen Luftfilter von der Stadt bekommen. Eltern hatten das schon lange gefordert, denn durch die Filter hoffen sie auf weniger Virenlast in den Klassenräumen und dadurch eine niedrige Ansteckungsrate unter den Kindern. Die Luftfilter laufen durchgehend und sind recht leise. Damit die Luft noch besser ausgetauscht werden kann, bleiben in den Klassenräumen zusätzlich die Fenster offen. Drei Millionen Euro hat die Stadt für 650 Luftfilteranlagen investiert.

VfL Bochum will vor 8.500 Fans spielen

Der VfL will am Samstag (12.02.2022) gegen den FC Bayern München im eigenen Stadion vor 8.500 Fans spielen. Darauf hat sich der Erstligist mit der Stadt Bochum geeinigt. Die Tickets werden ab Donnerstag (10.02.2022) über den Onlineshop verkauft. Dauerkarten bleiben vorerst inaktiv. Außerdem gilt im Stadion weiter die 2G-Plus-Regel und Maskenpflicht. Für Gästefans sind rund 400 Tickets verfügbar.

Busse fahren in Herne wegen Personalmangels nach Notfahrplan

In Herne gilt seit Montag (07.02.2022) ein abgespeckter Fahrplan, weil viele Busfahrer krank oder in Quarantäne sind. Beim Verkehrs-Unternehmen HCR fallen zurzeit rund 50 von 200 Fahrern aus. Auf allen Linien sind daher weniger Busse unterwegs - ausgenommen sind die Nacht-Expresse. Die Extra-Busse für Schulen fahren aber wie gewohnt. Damit die Schüler möglichst pünktlich da sind, beginnt der Unterricht an den weiterführenden Schulen seit letzter Woche erst zur zweiten Stunde - darauf hatten sich Schulen, Stadt und HCR geeinigt. In anderen Städten bereiten sich die Verkehrsbetriebe auch auf Krankmeldungen vor. In Essen und Bochum gibt es aktuell noch keine Einschränkungen.

Bochum: Impflotsen-Projekt soll ausgeweitet werden

In Wattenscheid sind seit Anfang Januar 14 sogenannte "Impflotsen" unterwegs, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich durch die normale Impfkampagne nicht erreicht fühlen. Sie unterstützen außerdem die Menschen auf dem Weg zu ihrer Impfung, beispielsweise auch in anderen Sprachen. Nun will die Stadt das Projekt verlängern und ausweiten. "Das ist von der Bevölkerung gut angenommen worden", sagt Cordula Kloppe, die Leiterin des Gesundheitsamtes. Zunächst war die Kampagne bis März geplant. Das Projekt soll aber weiterlaufen, wenn auch mit deutlich weniger Lotsen. Zusätzlich wird es aber auch auf Bochum-Querenburg ausgeweitet. Dort soll es voraussichtlich schon in der nächsten Woche losgehen. Nach Möglichkeit solle das Projekt auch noch in andere Bereiche übertragen werden, in denen es ähnliche Probleme gebe, so Kloppe weiter.

Personalprobleme bei Bochumer Müllabfuhr

Die Omikron-Variante führt beim Umweltservice Bochum zu größeren Personalausfällen. Immer mehr Mitarbeiter sind krankgeschrieben, wie das Unternehmen am Dienstag (01.02.2022) mitteilte. Der USB wirbt deshalb bei den Bochumern um Verständnis, wenn die Mülltonnen in den kommenden Tagen auch mal voll stehen bleiben. Die Leerungen sollen aber nachgeholt werden, weswegen Anwohner die Tonnen abholbereit stehen lassen sollen.

Nachhilfe-Hotline wieder geschaltet

Seit Montag (31.01.2022) können Schüler der ersten bis zehnten Klassen wieder eine Corona-Homeschooling-Hotline anrufen. Wegen der vielen Corona-Fälle bietet die Initiative Zukunft Bildungswerk bei Lernproblemen kostenlose Hilfe an. Denn viele Schüler sitzen gerade zuhause in Quarantäne oder Isolation und kommen im Unterrichtsstoff nicht weiter. Wenn sie bei der Corona-Homeschooling-Hotline anrufen, bekommen sie per Telefon oder Video-Chat Unterstützung von Lernförderern. Das sind Studierende der Universität Duisburg-Essen, die in allen Fächern weiterhelfen können. Im letzten Jahr gab es das kostenlose Angebot schon einmal. Die Hotline finanziert sich über Spenden.

Unbekannte stören Impfaktion in Essen

Am Samstag (29.01.2022) wurde eine Impfaktion an der Eissporthalle Essen-West gestört. Laut Polizei sollen vier Männer Mitarbeitende und Personen, die sich impfen lassen wollten, angepöbelt und bedroht haben. Zwei der Männer sollen Eisenstangen dabei gehabt haben, die sie aber nicht eingesetzt haben.

Der 22-jährige Organisator der Impfaktion hat fünf Security-Mitarbeiter hinzugeholt. Daraufhin haben die vier Männer den Parkplatz verlassen. Sie sollen zwischen 35 und 40 Jahre alt gewesen sein. Der Staatsschutz ermittelt. Trotz des Vorfalls will der Organisator eine weitere Impfaktion am 19.02.2022 durchführen.

Herne will Stempel statt 2G-Bändchen zum Shoppen

Nach einem möglichen Aus für die 2G-Bändchen zum Shoppen in der Innenstadt, denkt die Interessengemeinschaft City in Herne über Stempel nach. Denn auf Dauer seien die Bändchen zu teuer. Sie kosten monatlich rund 2.000 Euro. Die Stempel wären langfristig günstiger, so die Interessengemeinschaft. Eigentlich sollten die Bändchen schon Ende Januar abgeschafft werden. Es wurden aber neue Förderpartner gefunden, deshalb können die 2G-Bändchen noch zwei weitere Monate bezahlt werden.

Herne will wieder Schnelltests an Schulen

Der Krisenstab der Stadt Herne macht sich dafür stark, an Grund- und Förderschulen statt auf PCR-Tests wieder auf Schnelltests zu setzen. Eltern und Lehrer müssten dann nicht so lange auf die Ergebnisse warten und Kinder könnten täglich getestet werden. Außerdem würden so Kapazitäten in den Laboren frei, wie die Stadt am Dienstag (25.01.2022) mitteilte. Der Herner Krisenstab appelliert deswegen ans Land NRW, den Wechsel auf Schnelltests möglich zu machen.

Bottroper Impfzentrum vorerst geschlossen

Das Impfzentrum in Bottrop ist vorläufig geschlossen, da sich viele Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Stadt Bottrop zufolge werden deswegen alle Impftermine bis einschließlich 24. Januar abgesagt. Es ist aber weiterhin möglich, neue Termine zu buchen. Zudem haben Bottroper Bürger die Möglichkeit, sich in der Zwischenzeit in Gelsenkirchen impfen zu lassen. Es sei "selbstverständlich, dass wir in dieser Ausnahmesituation solidarisch sind", sagt Luidger Wolterhoff der Krisenstabsleiter in Gelsenkirchen. Das Virus kenne keine Stadtgrenzen.

Oberhausen: Wieder Maskenpflicht im Freien

In Oberhausen gibt es in einigen Teilen der Stadt wieder eine Maskenpflicht im Freien. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt bereits ab dem 18. Januar und zunächst bis zum 8. Februar 2022. Die Stadt Oberhausen hofft so, die Ausbreitung der Omikron-Variante zu verlangsamen. Hier hat die Stadt die Bereiche aufgelistet, in denen die Maskenpflicht gilt.

Mülheim versucht Bürgertelefon zu entlasten

In Mülheim an der Ruhr ruft das Gesundheitsamt nur noch Menschen ab 65 Jahren an, wenn sie einen positiven PCR-Test haben. Alle anderen bekommen einen Brief. Rund 400 Meldungen von Neuinfektionen täglich sind es zurzeit in Mülheim. "Es ist unmöglich, diese alle abzutelefonieren", so ein Stadtsprecher. Man setze auf die Eigenverantwortung der Infizierten, dass sie sich selbst in Quarantäne begeben.

Oberhausener Klinik bietet Allergietest vor Impfung an

Menschen, die Sorge haben, dass sie gegen einen Covid-19-Impfstoff allergisch sind, können an der Helios St. Elisabeth Klinik in Oberhausen einen Allergietest machen. Der soll vor der Impfung für Gewissheit sorgen, denn "nach wie vor sind viele Menschen unsicher, ob sie den Impfwirkstoff vertragen oder ob beispielsweise ein Booster mit einem anderen Wirkstoff als bei der Erstimpfung für sie verträglich ist," sagt Prof. Dr. Alexander Kreuter, Chefarzt der Dermatologie, Venerologie und Allergologie.

Bei der sogenannten Prick-Testung werden die einzelnen Komponenten der mRNA-Impfstoffe auf dem Arm aufgetragen. Nach rund 30 Minuten können die Mediziner eine Auskunft über die Verträglichkeit des Wirkstoffes geben. Die allergologischen Tests werden am Allergiezentrum durchgeführt.

Beschwerden über Testzentren

Immer häufiger beschweren sich Bürger über nicht korrekt durchgeführte Corona-Schnelltests. Die Städte kontrollieren deshalb verstärkt, Bochum beispielsweise stichprobenartig. Bottrop nimmt alle vierzig Testzentren nach und nach ins Visier. Denn hier gab es viele Beschwerden von Bürgern, unter anderem weil die Tester mit dem Stäbchen nicht weit genug in Nase oder Rachen gingen. Außerdem liege das Ergebnis bereits nach wenigen Minuten vor. Die Kontrollen finden allerdings mit vorheriger Anmeldung statt. Wegen der 2G Plus Regel werden immer mehr Teststellen eröffnet, zum Beispiel an Döner-Läden, Autohäusern oder Fitnessstudios.

Test-Chaos an Schulen

Viele Kinder sind nach dem Schulstart schon wieder in Quarantäne. Bei flächendeckenden Pooltests an den Schulen gab es zahlreiche positive Fälle. An der Brüder Grimm Schule in Mülheim sind allein von 24 Klassen-Pool-Tests sieben positiv. Im Nachgang müssen die positiv getesteten Schüler noch einmal einzeln getestet werden. Weil die Ergebnisse am Dienstagmorgen noch nicht vorlagen, ist ein Drittel der Schüler zu Hause geblieben. In nahezu allen Bochumer Grundschulen gab es ebenfalls positive Fälle. Manche Schulen lassen ihre Kinder vorsorglich zu Hause, weil noch keine Ergebnisse da sind.

Rot-Weiß-Essen Spieler in Quarantäne

Eigentlich wollte Fußball-Regionalligist Rot Weiss Essen am Montag (10.01.2022) ins Wintertrainingslager in die Türkei reisen. Aber wegen mehrerer Corona-Fälle im Spieler- und Betreuerkreis wurde das kurzfristig abgesagt. Um wie viele Infizierte es sich handelt, teilte der Verein bisher nicht mit. Das erste Spiel der Essener im neuen Jahr soll am 23. Januar gegen den Wuppertaler SV stattfinden.

Impf-Lotsen klären Menschen in Wattenscheid auf

Die Stadt Bochum will dafür sorgen, dass sich mehr Menschen im Stadtteil Wattenscheid impfen lassen. Dort sterben laut Statistik mehr Menschen an Corona als in anderen Stadtteilen. Zwölf Impflotsinnen und Impflotsen sollen die Bürger in Wattenscheid über die Corona-Impfung aufklären. Sie sind in der Innenstadt unterwegs, gehen aber auch von Tür zu Tür. Allerdings sprechen sie mit den Menschen nicht nur über die Impfung, sondern auch darüber, wie man sich im Fall eines Corona-Verdachts oder einer Infektion richtig verhält. Im Rahmen der Kampagne sollen auch Vereine, Organisationen oder Schulen Ideen entwickeln, wie man eine höhere Impfquote in Bochum-Wattenscheid erreichen kann.

Keine 2G-Bändchen mehr in Herner Fußgängerzone

Wer in der Fußgängerzone in Herne shoppen geht, wird bald wohl keine 2G-Bändchen mehr bekommen. Die Herner "Interessengemeinschaft City" hatte die Bändchen eingeführt, um das Weihnachtsgeschäft einfacher zu machen. Es sei aber nicht geplant gewesen, die Bändchen bis zum Ende der Pandemie anzubieten, heißt es. Das könne sich die IG City auch nicht leisten. Rund 2.000 Euro würden die Bändchen im Monat kosten. Nur ein Teil der Händler ist Mitglied in der Interessengemeinschaft, weswegen die Bändchen auch nur von ihnen finanziert werden.

Abendliches Boostern am Luftschiffhangar

Es gab schon Late-Night-Shopping, in der Pandemie gibt es jetzt auch Late-Night Boostern. In Mülheim geht das im Januar immer mittwochs von 19.00 bis 23.00 Uhr am Luftschiffhangar. Mehrere hundert Impfdosen Moderna stehen dafür täglich zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz weitet sein Angebot damit aus. Auch dienstags und sonntags wird hier von 9.00 bis 19.00 Uhr geimpft.

Bochumer Basketballer dürfen vor Fans spielen

Fußballfans wurden mit der neuen Coronaschutzverordnung aus den Stadien verbannt. Beim Basketball sieht es aber anders aus. Weil die Spiele nicht als überregional bedeutende Großveranstaltungen zählen, dürfen am Mittwoch (29.12.2021) bis zu 750 Zuschauer bei dem Spiel des Zweitligisten „Sparkassenstars Bochum“ gegen die Artland Dragons dabei sein. Im Verein habe man sich aber bemüht, Tickets nur an Heimfans zu verkaufen und habe deswegen Postleitzahlen gecheckt, heißt es. Mit dem Gastverein sei abgesprochen, dass möglichst keine eigenen Fans mitgebracht werden. Beim Eishockey gilt die gleiche Zuschauer-Regelung. Es wird davon ausgegangen, dass auch hier die Fans nicht quer durch ganz Deutschland reisen, sondern eher aus Nachbarstädten oder angrenzenden Bundesländern kommen.

Erneute Impfaktion auf Zollverein

2000 Weihnachts-Impfungen hatte es auf Zollverein gegeben und weil die Aktion so erfolgreich war, wird es jetzt eine Wiederholung geben. Die Stadt Essen hat am Dienstag (28.12.2021) eine weitere Aktion am Sonntag (02.01.2021) angekündigt. Von 11 bis 18 Uhr können in Halle 5 alle ab 12 Jahren geimpft werden - mit oder ohne Termin. Dafür wird ein mRNA-Impfstoff verwendet.

Feuerwehr Essen bereitet Notfallpläne vor

Um gegen eine heftige Omikron-Welle gewappnet zu sein, bereiten sich Feuerwehr, Rettunsgdienste und Gesundheitsämter derzeit in vielen Städten vor. Damit sie einsatzfähig bleibt, erarbeitet die Feuerwehr in Essen für das Personal gerade zum Beispiel Notfallpläne. Die Dienste für die Einsatzkräfte würden dann in kürzeren Abständen stattfinden, mit weniger Ruhezeiten, sagt Thomas Lembeck, Leiter der Essener Feuerwehr. Auch auf die freiwillige Feuerwehr könne man noch zugreifen. Aber solche extremen Szenarien seien derzeit nicht absehbar, betont der Feuerwehrchef.

Knapp 3900 Impfungen bei Arena-Aktion

Viele Menschen haben sich am Sonntag (19.12.2021) in der Oberhausener Arena eine Corona-Impfung abgeholt. Zu der großangelegten Impf-Aktion kamen knapp 3900 Impfwillige – die meisten für eine Booster-Impfung. Auch wenn mehr Impfungen möglich gewesen wären, spricht die Stadt von einem Erfolg. Insgesamt standen bis zu 5000 Impfdosen zur Verfügung.

Kinderimpfzentrum in Bochum geöffnet

In Bochum ist am Freitag das Kinderimpfzentrum am Westring gestartet. Neben Angeboten bei Kinderärzten können ab Kinder zwischen fünf und elf Jahren auch dort geimpft werden. Laut NRW-Gesundheitsministerium bekommt das Zentrum insgesamt 10.000 Impfdosen. Dadurch können auf sechs Impfstraßen jeden Tag rund 850 Kinder geimpft werden.

Grundschule in Oberhausen wegen Omikron Fall geschlossen

Ein Kind an der Wunderschule ist mit der Omikron Variante an Corona erkrankt. In acht weiteren Klassen der Grundschule gab es jetzt ebenfalls Corona-Fälle, allerdings ist nicht klar, ob es sich bei den Infektionen auch um die Omikron Variante handelt. Die Schule bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Große Impf-Aktion in Oberhausener Arena

Am kommenden Sonntag (19.12.2021) haben bis zu 5.000 Menschen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Sonderimpfaktion findet in der Arena am Centro statt und steht allen Impfwilligen offen.

Impftermine für Kinder in Bottrop schnell ausgebucht

Nachdem Eltern in Bottrop seit Donnerstag (09.12.2021) ihre Kinder für Corona-Impfungen anmelden können, sind einen Tag später schon alle Termine ausgebucht. Die mehr als 400 freien Termine im Impfzentrum waren laut Stadt nach wenigen Stunden weg. Die hohe Nachfrage nach der Impfung für Fünf- bis Elfjährige habe alle Erwartungen übertroffen, heißt es. Das Impfzentrum arbeite daran, schnell weitere Terminslots vergeben zu können.

Bistum Essen: Weihnachtsgottesdienste finden statt

Trotz der hohen Corona-Zahlen können die Gottesdienste an Weihnachten stattfinden. Das hat Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck den Katholischen Gemeinden im Ruhrbistum geschrieben. Es gibt aber Einschränkungen - der Platz in den Kirchen ist begrenzt. Die Gemeinden können selbst entscheiden, unter welchen Bedingungen die Gottesdienste stattfinden.

Die Pfarrei Pankratius in Oberhausen setzt zum Beispiel auf die 3G-Regel. Dort wird nach Ehrenamtlichen gesucht, die am Weihnachtsabend Kontrollen übernehmen. Andere Pfarreien sind strenger und lassen nur Geimpfte und Genesene in die Kirche, die zusätzlich einen Test vorlegen müssen. Auch die Evanglische Kirche überlässt die Entscheidung den Gemeinden.

Impfdurchbrüche trotz Booster in Bochumer Pflegeheim

In einem Bochumer Pflegeheim sind vier Bewohner und eine Mitarbeiterin trotz ihrer Booster-Impfung an Covid erkrankt. Zu den Impfdurchbrüchen kam es im Bereich der Kurzzeitpflege. Bei allen hat die Infektion bisher einen milden Verlauf genommen. Mitarbeiter und Bewohner machen sich aber große Sorgen, dass es trotz strenger Isolation weitere Fälle geben könnte. Bereits Anfang Dezember hatten sich in einem Mülheimer Seniorenheim geboosterte Bewohner infiziert. Einige verstarben trotz dieser dritten Impfung.    

Bändchen sollen Shoppen in Essen und Oberhausen erleichtern

Seit Donnerstag (09.12.2021) gilt in der Essener Innenstadt, im Einkaufszentrum Limbecker Platz sowie auf dem Weihnachtsmarkt eine neue Bändchen-Lösung. Kunden, die einmal auf ihre 2G-Nachweise kontrolliert wurden, bekommen ein Bändchen um das Handgelenk. Damit können sie dann von Laden zu Laden gehen, ohne erneut kontrolliert werden zu müssen. Auch im Centro in Oberhausen sowie auf dem angrenzenden Weihnachtsmarkt werden solche Bändchen ausgegeben. Die Farbe der Bändchen wechselt regelmäßig.

Bochum eröffnet Kinderimpfzentrum

Die Stadt Bochum hat angekündigt, bald ein Kinderimpfzentrum einzurichten. Ab dem 17. Dezember dürfen laut Landesverordnung dort dann Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden. In sechs Impfstraßen könnten dann jede Woche 864 Kinder eine Impfung bekommen. Das Kinderimpfzentrum soll unter der Woche nachmittags von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Termine können noch nicht gebucht werden. Das geht laut Stadt erst, wenn klar ist, wie viel Impfstoff geliefert wird.

Nur halb volles Ruhrstadion am Wochenende

Zum Bundesliga-Revierderby des VfL Bochum am Samstag (11.12.2021) gegen Borussia Dortmund dürfen etwas mehr als 13.000 Fans ins Ruhrstadion. Das ist die Hälfte der Kapazität. Die Stehplätze bleiben dabei aber aufgrund der NRW-Verordnung gesperrt, und die Zuschauer werden nur auf die Sitzplatzbereiche verteilt. Nach mehr als elf Jahren treffen Bochum und Dortmund am Samstagnachmittag das erste Mal wieder in der 1. Liga aufeinander.

Ruhr Park stempelt für 2G-Regelung

Um die 2G-Regelung im Bochumer Ruhr Park besser kontrollieren zu können, bekommen die Kunden dort ab sofort einen Stempel. Beim Besuch im ersten Shop wird der 2G-Nachweis vorgezeigt. Anschließend wird gestempelt. In allen weiteren Läden muss dann nur noch der Stempel vorgezeigt werden. Mit diesem Verfahren sollen Wartezeiten verringert und das Shoppen erleichtert werden. Weitere "Stempelstationen" gibt es beispielsweise an der Rezeption.

Universitäten stellen wieder auf Online-Unterricht um

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Präsenzunterricht mit einem direkten Kontakt zum Dozenten nicht durch Online-Kurse ersetzt werden könne, heißt es dazu von der Universität Duisburg-Essen. Dennoch müssten Kontakte wieder reduziert werden. Seminare sollten nur noch vor Ort stattfinden, wenn es nicht anders geht, zum Beispiel in Laboren oder bei Sportkursen. Auch an der Ruhr-Uni Bochum sind alle Fakultäten angehalten, Lehrveranstaltungen möglichst online abzuhalten.

Schalke 04 ruft zum Impfen auf

Schalke 04 unterstützt ganz vehement und offensiv die Impfkampagne der Bundesregierung. Der Fußball-Zweitligist ändert deshalb vorübergehend sein Motto von "Wir leben Dich" in "Impf Dich!". Schalke schließt sich damit vielen weiteren Marken, Firmen und Unternehmen an, die bei dieser Initiative ihre Slogans und Claims für den guten Zweck zur Verfügung stellen.

Biathlon auf Schalke auf 2022 verschoben

Auch in diesem Jahr wird es kein "Biathlon auf Schalke" geben. Die World Team Challenge sollte eigentlich am 28. Dezember stattfinden. Und zwar als Jubiläum zum 20. Mal. Doch die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie lässt leider keine andere Wahl, heißt es vonseiten der Veranstalter am Dienstag (07.12.2021). Es ist noch unklar, ob es stattdessen eine Ersatzveranstaltung im bayrischen Ruhpolding geben wird, so wie im vergangenen Jahr. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Bochumer Psychologen erforschen Impfbereitschaft

Psychologen der Ruhr-Universität Bochum haben in einer weltweiten Online-Studie untersucht, welche Faktoren die Impfbereitschaft beeinflussen. Menschen in Deutschland lehnen demnach eine Corona-Schutzimpfung oft ab, wenn sie besonders unter Stress leiden. Zudem verfügen sie über eine gute psychische Gesundheit. Dadurch nehmen sie die Bedrohung durch die Pandemie vielleicht weniger stark wahr, so die Bochumer Psychologen. Für die Studie wurden 9.000 Menschen in neun Ländern befragt.

Cranger Weihnachtszauber: Feuerwerk abgesagt

Das Höhenfeuerwerk auf dem Cranger Weihnachtszauber in Herne muss doch abgesagt werden. Ein Feuerwerk ziehe viele Menschen an, dadurch könnten sich größere Ansammlungen und auch Infektionsketten bilden, heißt es von der Stadt. Zwar könne der Veranstalter auf dem Gelände des Weihnachtszaubers die Corona-Maßnahmen kontrollieren, aber bei einem Feuerwerk versammeln sich eben auch an anderen Stellen viele Menschen. Eine Kontrolle der Corona-Schutzmaßnahmen wäre dadurch kaum noch möglich. Das Feuerwerk war für Mittwoch (08.12.2021) geplant.

Erster bestätigter Omikron-Fall in Essen

In Essen gibt es eine erste bestätigte Corona-Infektion mit der Omikron-Virusvariante. Der Fall wurde am Freitag (03.12.2021) von einem Labor gemeldet. Das Gesundheitsamt der Stadt Essen hat die Person sofort kontaktiert. Sie zeigt laut Stadt bisher milde Symptome. Für die betroffene Person und enge Kontaktpersonen gilt eine angeordnete Quarantäne. Freitesten ist nicht möglich. Die infizierte Person ist zweifach geimpft und war vor kurzer Zeit auf Reisen.

Maskenverweigerer sprühen Reizgas in Essen

Am Donnerstag (02.12.2021) haben zwei Maskenverweigerer in einem Freiseursalon in Essen mit Reizgas um sich gesprüht. Laut Polizei hatten die beiden Männer den Laden ohne Mund-Nasen-Schutz betreten. Der Inhaber hat sie darum gebeten, eine Maske aufzusetzen. Als dies verweigert wurde, verwies er die Männer des Ladens. Einer der beiden zog daraufhin Pfefferspray aus der Tasche und sprühte damit um sich. Danach flüchteten die Männer. Der Friseur und vier Kunden erlitten Atemwegs- und Augenreizungen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bundeswehr unterstützt Bottrop bei Kontaktverfolgung

Die Bundeswehr unterstützt nun auch das Gesundheitsamt der Stadt Bottrop bei der Kontaktnachverfolgung. Seit einer Woche schon sind Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Das sei nötig, weil die Zahl der positiven Corona-Fälle sich wieder erhöht, so die Stadt. Mit eigenem Personal sei das nicht mehr zu schaffen. Auf einen positiven Fall kommen etwa acht bis neun Kontaktpersonen.

Vfl Bochum kündigt Einschränkungen an

Der Vfl Bochum hat am Donnerstag (02.12.2021) angekündigt, nur noch 15.000 Zuschauer unter 2G ins Ruhrstadion zu lassen. Außerdem soll im Stadion überall Maskenpflicht herrschen. Der Fußballverein reagiert damit auf die Beschlüsse der Bund-Länder Konferenz, Veranstaltungen im Freien nur noch mit 30% Auslastung zu erlauben.

Gesundheitsministerium rügt Besuchsregel am Uniklinikum Essen

Das NRW-Gesundheitsministerium sieht keine Grundlage, einen PCR-Test von Besuchern im Uniklinikum Essen zu verlangen. Nur wenn die Klinik auf eine ganz besondere einzelfallbezogene Konstallation verweise, wäre ein solcher Test zu prüfen, heißt es vom Ministerium. Bisher hatte die Klinik auf die Zunahme der Infektionszahlen und das Bekanntwerden der Omikron-Variante verwiesen. Mittlerweile hat das Uniklinkum die Regelung angepasst und lässt jetzt auch Antigen-Schnelltests zu.

Das Universitätsklinikum, das St. Josef Krankenhaus Werden sowie die Herzchirurgie Huttrop hatten ein generelles Besuchsverbot für die ersten sechs Tage verhängt. Ab dem siebten Tag könnten einzelne Personen für maximal eine Stunde alleine einen Patienten besuchen. Auch das generelle Besuchsverbot kritisiert das Ministerium: "Dies würde eine soziale Isolation für den Patienten darstellen. Eine solche ist nach der in Nordrhein-Westfalen für diesen Bereich geltenden Allgemeinverfügung ausdrücklich zu vermeiden", heißt es.

Corona Patientin aus Dresden im St. Josef Hospital in Bochum

Das Sankt Josef Hospital hat am Mittwochnachmittag eine Corona-Patientin aus Dresden aufgenommen. Die Frau muss dort auf der Intensiv-Station behandelt werden. Das Bochumer Krankenhaus teilte mit, dass die Patientin im Rahmen der länderübergreifenden Umverteilung aufgenommen wurde. Das ist vorgesehen, wenn die Kliniken vor Ort überlastet sind.

Niederländischer Patient im Bergmannsheil geheilt

Am Uniklinikum Bergmannsheil in Bochum konnte jetzt ein niederländischer Corona-Patient wieder entlassen werden. Vor einer Woche wurde der 59-Jährige in einem sehr kritischen Zustand eingeliefert. Dank der Therapie habe sich seine Situation deutlich verbessert, so die Klinik. Gestern wurde der Mann in ein niederländisches Krankenhaus überführt, wo er weiter versorgt wird. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Bergmannsheil bisher sechs Covid-Patienten aus dem Ausland behandelt, vier aus den Niederlanden, einer aus Rumänien und einer aus der Slowakei.

Update "Omikron": Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt

Wie die Stadt Essen am Dienstag mitteilte, haben sich die beiden Verdachtsfälle der neuen Corona-Variante "Omikron" nicht bestätigt. Die Betroffenen hätten eine seltene Delta-Form. Zuvor waren die Proben der Erkrankten in der Essener Universitätsklinik durch eine sogenannte Sequezierung näher untersucht worden.

In NRW gibt es noch je einen ungeklärten Omikron-Verdachtsfall in Düsseldorf und einen In Rees im Kreis Kleve. Die Untersuchungen dort laufen noch. Um die Ausbreitung der als besorgniserregend eingestuften neue Variante zu bremsen, sollen die Gesundheitsämter in der Region ab sofort auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne anordnen, wenn sie Kontakt zu einem Omikron-Infizierten hatten.

Essener Uniklinik verschärft Besuchsregeln

An den Standorten Universitätsklinikum, St. Josef Krankenhaus Werden und Herzchirurgie Huttrop gilt ab Dienstag, 30. November ein generelles Besuchsverbot für die ersten sechs Tage. Ab dem siebten Tag können einzelne Personen für maximal eine Stunde alleine einen Patienten besuchen. Dafür wird ein Besucherausweis benötigt. Dieser wird im Besucherzentrum an Menschen vergeben, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen können, der maximal 24 Stunden alt sein darf. Ein Antigen-Schnelltest reicht nicht aus.

Essen Motorshow startet mit 3G-Regel

In den Messehallen in Essen beginnt am Samstag (27.11.2021) die "Essen Motor Show" mit erwarteten tausenden Besuchern - trotz hoher Corona-Infektionszahlen. Die Landesverordnung erlaubt, dass die Messe mit 3G-Regel und Maskenpflicht stattfindet. Sicherheitspersonal soll die Abstandsregeln in den Hallen überwachen. Am ersten Publikumstag am Samstag wird es einen Impfbus auf dem Gelände geben. Die Essen Motor Show geht bis zum 5. Dezember. 400 Aussteller in acht Hallen sind dabei.

Nur noch 2G+ in Uniklinik Essen

Die Uniklinik Essen verschärft ab Donnerstag (25.11.2021) ihre Besuchsregeln. Dann gilt eine 2G+ Regel. Wer geimpft oder genesen ist, muss zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen. Außerdem müssen Besucher vorab einen Termin vereinbaren, um einen Besucherausweis zu erhalten. Pro Tag darf ein Patient eine Kontaktperson für eine Stunde sehen. Ausgenommen davon ist unter anderem die Notaufnahme.

Quarantäne für Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin

Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge wurde positiv auf Corona getestet. Das gab die Stadt am Mittwoch (24.11.) bekannt. Sie sei doppelt geimpft und habe leichte Erkältungssymptome. "Das zeigt einmal mehr, dass es auch nach einer doppelten Impfung und bei aller Vorsicht keine absolute Sicherheit gibt. Deshalb ist mir ganz wichtig, dass wir alle zusammen weiter sehr achtsam bleiben", so die Oberbürgermeisterin. Sie arbeitet jetzt aus dem Home-Office.

Tag der offenen Tür abgesagt

Die Stadt Bottrop hat für alle weiterführenden Schulen den Tag der offenen Tür abgesagt. An diesem Tag können Eltern mit ihren Kindern die Schulen besichtigen, um sich dann für eine anzumelden. Die Stadt hat die Grundschulen und damit die Viertklässler nun angeschrieben und ihnen abgesagt, da Kontakte reduziert werden sollen. Die Kinder hatten sich darauf gefreut, ihre neue Schule kennenzulernen. Das können sie jetzt nur im Internet – auf der normalen Homepage der jeweiligen Schule.

Trotz 2G+: Mülheimer Prinzenball abgesagt

Die Mülheimer Karnevalisten ziehen Konsequenzen aus der aktuellen Corona-Lage und haben den großen Prinzenball am Samstag (27.11.2021) abgesagt. Und das, obwohl dort 2G+ gelten sollte. Selbst damit könne man die Sicherheit der 600 Gäste in der aktuellen Corona-Lage nicht gewährleisten, heißt es in einer Mitteilung. Auch Karnevalsveranstaltungen in der nächsten Woche wurden abgesagt. Alle Events für Januar und Februar sollen aber weiter vorbereitet und Anfang des neuen Jahres nochmal auf ihre Machbarkeit geprüft werden.

Bochum nimmt niederländischen Patienten auf

Das Bochumer Krankenhaus Bergmannsheil hilft erneut bei der Versorgung von Corona-Patienten aus dem Ausland. Ein 59-jähriger Patient aus den Niederlanden wurde heute aus Rotterdam ins Bochumer Klinikum gebracht. Auch auf der Intensivstation im Bochumer Bergmannsheil sei die Lage insgesamt anspruchsvoll, heißt es. Man habe aber nach tagesaktueller Betrachtung entschieden, dass man einen Patienten aufnehmen könne. In den Krankenhäusern in den Niederlanden müssen notwendige Operationen vielfach verschoben werden, auch bei Herz- oder Krebspatienten.

Entlastung für die Kontaktverfolgung in Herne

Die Stadt Herne wird sich demnächst nicht mehr um die Kontaktverfolgung von allen Corona-Infizierten kümmern. Das gab sie am Montag (22.11.2021) bekannt. Sie setzt auf Eigenverantwortung: Wer positiv getestet wurde, soll seine Kontakte bald selbst informieren. Ein Grund für die Änderung ist die Entlastung der Mitarbeiter, da die wachsenden Inzidenzen für viel Arbeit sorgen und die Kapazitäten in den Gesundheitsämtern auf eine Belastungsprobe stellen.

Hier würden sich immer häufiger Geimpfte melden. Die müssen ohne Symptome in der Regel aber nicht in Quarantäne. Deshalb will man sich in Herne zum Beispiel mehr auf Ausbrüche in Pflegeheimen oder Kitas konzentrieren. Die Regelung soll in den nächsten Tagen in Kraft treten. Kontaktpersonen können sich dann über ein Online-Formular beim Gesundheitsamt melden. Ein ähnliches Modell fährt auch der Kreis Wesel immer dann, wenn die Infektionszahlen deutlich steigen - bisher mit guten Erfahrungen. Die Stadt Bochum plant ein ähnliches Modell.

Außerdem gibt es bald auch Entlastung für die Stadt Herne durch die Bundeswehr. Sie hilft ab dem kommenden Freitag (26.11.2021) etwa drei Wochen lang. Insgesamt werden 15 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz sein, die hier bereits schon stationiert waren und deswegen nicht besonders eingearbeitet werden müssen.

Reaktivierung des Impfzentrums in der Emscher-Lippe-Halle

Die Stadt Gelsenkirchen eröffnet ihr Impfzentrum in der Emscher-Lippe-Halle wieder. Dazu hat sie die anstehende Eislaufsaison in der Halle abgesagt. In den kommenden Wochen sollen stattdessen vier Impfstraßen eingerichtet werden. Die Arbeiten dafür haben bereits begonnen.

Impfzentrum am RuhrCongress in Bochum öffnet erneut

Am Mittwoch (24.11.2021) will die Stadt das Impfzentrum am RuhrCongress in Bochum erneut öffnen. Zunächst mit zwei Impfstraßen, später mit bis zu zehn. Die Termine für die Impfungen werden über das Online-Terminportal der Stadt vergeben.

Wieder Maskenpflicht in Bochumer Inennstadt

In der Bochumer Innenstadt gilt ab Dienstag (23.11.2021) wieder eine Maskenpflicht von 9 bis 22 Uhr - und zwar im Bereich zwischen Hauptbahnhof, Rathaus und der Partymeile Bermudadreieck. Die Stadt reagiert damit auf die steigenden Infektionszahlen und die vielen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt. Die 7-Tage-Inzidenz hat den Wert von 200 in Bochum überschritten.

Stadt Bochum bittet Bundeswehr um Hilfe

Die Stadt Bochum plant wieder Hilfe von der Bundeswehr anzufordern. Der dafür nötige Antrag soll bald eingereicht werden. Die Soldaten könnten die Stadt dann unter anderem wieder bei der Nachverfolgung von Infektionsketten oder bei der Organisation von Impfungen unterstützen. Außerdem sollen weitere folgen. Auf lange Sicht soll auch das Impfzentrum im Ruhrcongress wieder öffnen.

EN-Impfzentrum wieder geöffnet

Das Impfzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal macht am Mittwoch (17.11.2021) wieder auf. Anders als in vielen anderen Städten im Ruhrgebiet wird nicht eine neue Stelle eingerichtet, sondern das ursprüngliche Impfzentrum wieder hochgefahren. Die ersten Termine waren schnell vergeben. Das Impfzentrum hat täglich geöffnet. Zum Start sind 600 Impfungen pro Tag möglich.

Bochum: Impfstation auf dem Weihnachtsmarkt

Mit dem Start des Weihnachtsmarkts in der Bochumer Innenstadt, wird es ab Donnerstag (18.11.2021) eine stationäre Impfstation geben. Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt kann dann mit der Impfung verbunden werden. Geimpft wird mitten in der Innenstadt, im WAZ-Leserladen in der Huestraße 17. Laut der Stadt Bochum können sich dort an fünf Tagen in der Woche bis zu 100 Menschen impfen lassen. Egal ob Erst-, Folge-, oder Boosterimpfung.

Stadt Bottrop richtet wieder zentrale Impfstelle ein

In Bottrop gibt es seit Montag (15.11.2021) wieder eine Art Impfzentrum. Da sich derzeit viele Bottroper und Bottroperinnen impfen lassen wollen, richtet die Stadt eine "stationäre Impfstelle" ein. In der Dieter-Renz-Halle sind dafür zwei Impfstraßen eingerichtet worden. Dort soll nun einmal die Woche - montags zwischen 9 und 16 Uhr - gegen das Coronavirus geimpft werden. Bei Bedarf wird die Stelle auch an weiteren Tagen geöffnet, so die Stadt Bottrop.