NRW fördert kommunalen Straßenbau mit 132 Millionen Euro

  • Land übernimmt bei Projekten bis 70 Prozent der Kosten
  • Projekte in Kommunen mit Finanznot werden mit 75 Prozent gefördert
  • Schwerpunkt: Aus- und Umbau von Straßen

Die Landesregierung fördert in diesem Jahr 99 kommunale Straßenbauvorhaben mit rund 132 Millionen Euro. Laut einer Mitteilung des NRW-Verkehrsministeriums vom Freitag (29.05.2020) übernimmt das Land mindestens 70 Prozent der Kosten. Kommunen, die als strukturschwach gelten, erhalten einen erhöhten Satz von 75 Prozent. Erst im vergangenen Jahr hatte das Verkehrsministerium die Fördersätze für den kommunalen Straßenbau erhöht.

Den Schwerpunkt des Jahresförderprogramms bildet wie in den Vorjahren der Aus- und Umbau von Straßen. Dazu zählen 37 der 99 Maßnahmen. Außerdem wird die Grunderneuerung von 43 Straßenabschnitten gefördert. Darüber hinaus sollen zwei Ortsumgehungen beziehungsweise Entlastungsstraßen neu gebaut werden. Hinzu kommen weitere Maßnahmen wie Gehwege an Hauptverkehrsstraßen.