Ticker vom Dienstag (15.12.2020) zum Nachlesen

Ticker vom Dienstag (15.12.2020) zum Nachlesen

  • Land NRW untersagt Einschränkungen für Duisburger Altenheime
  • Evangelische Kirche Westfalen rät von Gottesdiensten ab
  • Volle Innenstädte: viel los, aber vernünftig
  • Alle Entwicklungen hier im Live-Ticker

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Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

20.30 Uhr: Land NRW untersagt Einschränkungen für Duisburger Altenheime

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen wollte die Stadt Duisburg erreichen, dass man Alten- und Pflegeheime nur besuchen darf, wenn man einen Corona-Schnelltest vorweisen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist. Die NRW-Landesregierung hat das aber untersagt. Die Stadt appelliert deshalb an die Heime, selbst entsprechende Schutzmaßnahmen für Arbeitskräfte und Bewohnende zu ergreifen.

In Duisburg wurden aber die Kontaktbeschränkungen verschärft: Von morgen an dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Kinder bis 14 Jahre und unterstützungsbedürftige Personen sind von der Regel ausgenommen. Zwei erwachsene Paare dürfen sich dann zum Beispiel also nicht mehr treffen.

19.40 Uhr: Evangelische Kirche Westfalen rät von Gottesdiensten ab

Die Evangelische Kirche von Westfalen empfiehlt ihren Kirchengemeinden, in der aktuellen Corona-Lage keine Gottesdienste in Präsenz auszurichten. In einer Pressemitteilung heißt es, es sei ein "Gebot der Vernunft, auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten, um Menschen nicht zu gefährden. Darin erkennen wir - im Respekt vor den Entscheidungen anderer Landeskirchen und Bistümer - zu diesem Weihnachtsfest unseren Auftrag, der Liebe Gottes zu den Menschen zu entsprechen."

Die Kirche verweist auf Gottesdienste im Internet und Angeboten in Fernsehen und Radio. An vielen Orten würden Kirchen zum Rückzug und für Gebete geöffnet sein. Außerdem seien Pfarrerinnen, Pfarrer und Ehrenamtliche erreichbar für Menschen, die einsam sind.

Gottesdienste sind auch in den nächsten Wochen grundsätzlich erlaubt, werden aber in Kirche und Politik kontrovers diskutiert. Manche halten sie für notwendig, andere sind der Ansicht, dass das Infektionsrisiko zu groß sei.

19.05 Uhr: Volle Innenstädte: viel los, aber vernünftig

Um sieben Uhr abends sind in einigen Innenstädten in NRW immer noch viele Menschen unterwegs, weil einige Geschäfte wegen der Beschränkungen ab morgen länger geöffnet haben. WDR-Reporterinnen und -Reporter ziehen in Dortmund, Bochum und Bonn Bilanz: Zwar sei einiges los, die Menschen würden sich aber vernünftig verhalten. Viele würden auf den Abstand achten und fast alle Mundnasenschutz tragen. Es gehe den meisten Menschen wohl nicht darum, wirklich etwas auszukosten, sondern noch schnell nötige Dinge zu besorgen.

Insgesamt kamen wohl doch nicht so viele Menschen wie befürchtet, der unkontrollierbare Ansturm blieb aus.

Menschen mit Einkäufen und Regenschirmen laufen durch eine weihnachtlich geschmückte Einkaufsstraße.

Auch abends waren noch einige Leute unterwegs: Hier in der Schildergasse in Köln.

17.20 Uhr: Warn-App auch für ältere iPhones geplant

Die Corona-Warn-App soll in Zukunft auch auf älteren iPhones funktionieren – und zwar auf den Modellen 5s und 6. Momentan kann man die App mit diesen älteren Smartphones nicht nutzen, dazu gab es viel Kritik.

 Ein Mann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Corona-Warn-App der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko anzeigt.

Bislang ist die Corona-Warn-App erst mit dem iPhone 6S nutzbar.

Das Robert-Koch-Institut teilte mit, der Hersteller Apple stelle künftig die notwendige Technik dafür bereit. Wann es soweit ist, ist aber noch nicht klar, da die Anpassung aufwendig sei.

17.05 Uhr: EU will ärmere Staaten bei Impfungen mit Millionen helfen

Die Europäische Union hat angekündigt, ärmere Länder bei der Versorgung mit Corona-Impfstoffen mit 500 Millionen Euro unterstützen zu wollen. Damit könne eine Milliarde Impfdosen gekauft werden. 400 Millionen Euro kommen von der Europäischen Investmentbank, 100 Millionen von der EU-Kommission.

Das Geld geht an die Impf-Initiative „Covax“ von der Weltgesundheitsorganisation, die für eine faire Verteilung erfolgreicher Impfstoffe in der Welt sorgen soll. 92 Staaten sollen so unterstützt werden.

16.45 Uhr: Ab morgen nächtliche Sperrstunde in Solingen

Die Bürgerinnen und Bürger in Solingen dürfen ab morgen nachts nur noch in Ausnahmefällen ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt hat sich wegen einer "extremen Infektionslage" zu diesem Schritt entschieden, die Regel gilt bis zum 10. Januar. Die nächtliche Sperrstunde gilt von 22 Uhr bis fünf Uhr morgens. Als Ausnahmefälle gelten unter anderem medizinische Notwendigkeiten und die notwendige Versorgung von Tieren.

Kontrolliert werden sollen die Ausgangsbeschränkungen vom kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 300 Euro. Über die Feiertage gibt es Lockerungen: An Weihnachten und Silvester gilt die Beschränkung erst ab ein Uhr nachts. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt in Solingen neuerdings wieder über 280.

16.25 Uhr: Weniger Jugendliche fangen während Pandemie neue Ausbildung an

In diesem Jahr haben weniger junge Menschen eine Ausbildung begonnen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung zählt zwischen Oktober 2019 und Ende September 2020 ein Minus von elf Prozent an Ausbildungsverträgen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gründe dafür seien wegen der Corona-Pandemie zum einen ein geringeres Angebot an Ausbildungsplätzen, aber auch eine gesunkene Nachfrage der Jugendlichen. Zudem sei es in Zeiten ohne Ausbildungsmessen und Betriebspraktika schwieriger geworden, Betriebe und Azubis zusammenzubringen.

Ein Aszubildener wird der Umgnag mit einer Standbohrmaschine beigebracht

Schon vor Corona ging die Zahl der Azubis zurück: Die Pandemie verstärkt den Trend.

Der Rückgang an Ausbildungsverträgen würde aber neben der Corona-Pandemie auch damit zusammenhängen, dass es wegen der demografischen Entwicklung weniger Schulabgänger gebe und damit auch weniger Azubis.

16.10 Uhr: Flixbus streicht alle Fahrten bis ins neue Jahr

Wer zu Weihnachten mit "Flixbus" nach Hause fahren will, muss umplanen: Das Fernbus-Unternehmen hat ab übermorgen alle Fahrten gestrichen, bis mindestens zum 11. Januar. Grund sind die neuen Corona-Beschränkungen. Flixbus teilte mit, man würde die Kunden anschreiben, die eine Fahrt in der Zeit gebucht haben, und ihnen das Geld zurückerstatten. Zusätzlich sollen sie Gutscheine in Höhe von jeweils 15 Euro für eine Fahrt im kommenden Jahr bekommen.

Flixbus hatte den Betrieb am 3. November eingestellt, wollte aber ursprünglich über die Weihnachtstage fahren.

15.55 Uhr: Innenstädte am Tag vor Geschäftsschließungen gut besucht

Am letzten Tag vor den neuen Corona-Beschränkungen zog es viele Menschen noch einmal in die Innenstädte für letzte Einkäufe: Ob in Bielefeld auf der Bahnhofsstraße, in Dortmund auf dem Westenhellweg oder in Mönchengladbach auf der Hindenburgstraße - überall waren überdurchschnittlich viele Menschen unterwegs. Vor einzelnen Geschäften gab es lange Schlangen.

Eine dicht gedrängte Menschenmenge und ein Streifenwagen der Polizei bewegen sich über eine Einkaufsstraße.

Besonders voll war es zum Beispiel in Dortmund.

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, sagte, dass diese letzte Zunahme an Kunden das Weihnachtsgeschäft nicht retten werde: "Die sonst so umsatzstarke Phase zum Jahresende wird für viele Händler zum Fiasko."

14.45 Uhr: EU-Behörde entscheidet über Impfstoff-Zulassung am 21. Dezember

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer könnte noch vor Weihnachten in der EU zugelassen werden - die europäische Arzneimittelbehörde EMA will am 21. Dezember ein Gutachten über die Zulassung vorlegen. Das ist acht Tage früher als bislang geplant. Die EMA teilte das heute in Amsterdam mit. Die Zustimmung der EU-Kommission gilt als sicher.

Bundesgesundheitsminister Spahn von der CDU hatte zuvor gesagt, er hoffe auf eine Impfstoff-Zulassung noch vor Weihnachten - wenige Tage später würden die Impfungen dann in Deutschland beginnen. Ursprünglich hatte die EU-Behörde EMA am 29. Dezember über die Zulassung des Impfstoffes entscheiden wollen. Es gab Kritik dazu, dass das zu lange dauern würde.

14.07 Uhr: NRW-Landesregierung erlaubt Geschäften Abholservice

Für Geschäfte in NRW, die ab morgen schließen müssen, gibt es eine Ausweichmöglichkeit. Sie dürfen einen Abholservice einrichten, wenn dabei der Infektionsschutz berücksichtigt wird. Voraussetzung ist, dass Kunden die Waren vorher online oder telefonisch bestellen.

Das Bild eine Lieferung von bestellten Lebensmitteln an der Wohnungstür.

Ähnlich wie Restaurants dürfen jetzt auch Geschäfte in NRW Waren quasi to go anbieten.

Erste Baumärkte, Buchhandlungen und Einrichtungshäuser haben dem WDR bereits bestätigt, dass sie einen solchen Service anbieten werden. Die Übergabe der Waren kann je nach Standort an speziellen Abholstationen, auf dem Parkplatz oder im Eingangsbereich erfolgen.

12.29 Uhr: Impfstoff-Zulassung unterm Tannenbaum? Spahn will - EMA dementiert halbherzig

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hofft auf die Zulassung eines Corona-Impfstoffs noch vor Weihnachten. Danach rechne er nach "maximal zwei bis vier Tagen" mit einem Start der Impfungen in Deutschland, sagte Spahn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler in Berlin.

Derweil bestätigte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA nicht, dass der Corona-Impfstoff bereits am 23. Dezember für die EU zugelassen wird. Die EMA gehe weiterhin vom 29. Dezember aus, sagte eine Sprecherin der Behörde der Deutschen Presse-Agentur in Amsterdam. Diverse Medien hatten zuvor über eine Zulassung einen Tag vor Heiligabend berichtet.

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10.56 Uhr: NRW-SPD: Betreuungsgarantie? Was für eine Betreuungsgarantie?

Die SPD in Nordrhein-Westfalen fordert, Elternbeiträge für Kita und Kindertagespflege sofort zu erstatten, solange die Einrichtungen coronabedingt nicht besucht werden könnten. In einer Sondersitzung des Landtags warf Oppositionsführer Thomas Kutschaty der schwarz-gelben Landesregierung zudem vor, ihre Betreuungsgarantie bestehe nur auf dem Papier. Tatsächlich werde die Verantwortung auf die Eltern abgeschoben, die ihre Kinder nun zu Hause halten sollten. "Was ist das für eine Garantie, die man bloß nicht in Anspruch nehmen soll?", fragte Kutschaty.

In NRW regiere kein Kabinett mehr, "sondern das totale Chaos", sagte der SPD-Fraktionschef insbesondere im Hinblick auf den zerhackstückelten Schulbetrieb in Richtung von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

10.29 Uhr: Mehr als 1.000 Covid-Patienten auf Intensivstationen

Armin Laschet

Armin Laschet

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die verschärften Corona-Maßnahmen mit der "bedrückenden Entwicklung" auf den Intensivstationen gerechtfertigt. Am vergangenen Samstag habe es erstmals mehr als 1.000 Covid-Patienten auf Intensivstationen gegeben, sagte Laschet auf einer Sondersitzung zu den aktuellen Corona-Maßnahmen im NRW-Landtag.

Dass es sich mit der Impfstoff-Zulassung in der EU hinzieht, verteidigte Laschet. "Dann sind halt Großbritannien und die USA ein paar Tage schneller gewesen. Wir haben bewährte Verfahren. Ich lehne alle künstlichen Beschleunigungen persönlich ab."

8.54 Uhr: AWO-Pflegeheime: 30.000 Masken für die Tonne?

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) warnt ihre Pflegeheime im westlichen Westfalen vor untauglichen Atemschutzmasken der Bundesregierung. Das hat die Geschäftsführung dem WDR bestätigt. Das westliche Westfalen umfasst unter anderem Teile des Münsterlands, des Ruhrgebiets und des Sauerlands. Die 30.000 Masken, die bisher bei den AWO-Pflegeheimen angekommen sind, sind offenbar völlig untauglich. Sie seien mit dem Hinweis "No Medical" versehen - können im medizinischen Bereich also nicht genutzt werden.

8.49 Uhr: Krankenhausgesellschaft will Notfallzulassung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert eine Notfallzulassung für den Impfstoff gegen das Coronavirus. "Ich frage mich, ob wir wirklich bis zum 29. Dezember brauchen, um in Europa eine Zulassung des Impfstoffs zu erreichen. Europa sollte auch versuchen, schon vorher eine Notfallzulassung zu schaffen", sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".

8.33 Uhr: 75 Ansteckungen nach Nikolaus-Besuch in Seniorenheim

Der Besuch eines Nikolaus-Darstellers in einem belgischen Seniorenheim ist möglicherweise Ursprung eines Corona-Ausbruchs. Die Stadt Mol in der Provinz Antwerpen spricht von einem "Superspreader". Der Mann - ein Angehöriger - sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte sie mit. Bei 61 Bewohnern und 14 Angestellten fielen dann auch Corona-Tests positiv aus.

Die Stadt kritisierte die Betreiber der privaten Einrichtung: Eine solche Aktion sei unverantwortlich. Das finden auch Lisa und Robert in unserem aktuellen Morning-Podcast:

7.57 Uhr: Fast alle Impfzentren einsatzbereit

Die meisten der 54 Impfzentren in NRW sind pünktlich zur Frist heute betriebsbereit. Das hat eine WDR-Recherche ergeben. Die meisten Städte haben noch bis zuletzt gearbeitet. Hürth (Rhein-Erft-Kreis) hat zum Beispiel ein leerstehendes Kaufhaus umgebaut - Dortmund eine Veranstaltungshalle. Wuppertal etwa hat eine komplett neue Zelthalle errichtet. Alle Zentren der 53 Kreisen und kreisfreien Städten und den aktuellen Status gibt es hier im Überblick:

6.43 Uhr: Medien: Regierung pocht auf Impfstoff-Zulassung

Großbritannien impft, die USA impfen - der Druck wächst: So dringt die Bundesregierung einem Bericht der "Bild" zufolge bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) auf eine Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs noch vor Weihnachten.

Sowohl das Kanzleramt als auch das Gesundheitsministerium verlangten intern, das Vakzin bis zu 23. Dezember auf EU-Ebene und damit auch in Deutschland freizugeben, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungs- und EU-Kreise. Die EMA hat bislang eine Entscheidung für den 29. Dezember angekündigt.

6.37 Uhr: Giffey fordert Unterstützung für Familien

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey fordert angesichts des harten Lockdowns "pragmatische" Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese sei eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Unternehmen.

Zudem sei es wichtig, dass Familien in der andauernden Ausnahmesituation der Pandemie weiter staatliche Unterstützung erhielten - vor allem wenn sie die Kinderbetreuung wegen fehlender Alternativen ganz zu Hause übernehmen müssen und deshalb ihrer Arbeit nicht nachgehen könnten, sagte Giffey der "Funke Mediengruppe".

6.32 Uhr: Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. 14.432 bestätigte neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut übermittelt - knapp 2.000 weniger als gestern (16.362), aber 378 Fälle mehr als am vergangenen Dienstag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 176,4 auf 173,7, die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion allerdings stieg auf 500 an. Am Vortag lag sie bei 188.

0.02 Uhr: Niederlande für fünf Wochen im Lockdown

Auch die Niederlande gehen ab heute in einen harten Lockdown, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. Schulen und Kitas bleiben bis zum 19. Januar geschlossen, ebenfalls alle nicht lebenswichtigen Geschäfte. Auch Museen, Zoos, Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen dürfen keine Besucher mehr empfangen.

Ministerpräsident Mark Rutte appellierte an seine Landsleute, zu Hause zu bleiben, keine unnötigen Ausflüge zu unternehmen und möglichst bis Mitte März nicht ins Ausland zu reisen.

0.01 Uhr: Ab heute Verteilung von kostenlosen FFP2-Masken für Risikogruppen:

Ab heute können rund 27 Millionen Deutsche aus Corona-Risikogruppen die ersten kostenlosen FFP2-Masken erhalten. Die Ausgabe der Schutzmasken erfolgt in einem stufenweisen Verfahren.

In einem ersten Schritt sollen zunächst über 60 Jahre alte Menschen und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen drei Masken gratis in der Apotheke holen können. Zum Abholen ist Zeit bis zum 6. Januar. Im zweiten Schritt können diese Menschen ab 1. Januar weitere zwölf Masken erhalten. Dafür sollen sie von der Krankenkasse Coupons für zweimal je sechs FFP2-Masken bekommen - vorgesehen ist dann ein Eigenanteil von jeweils 2 Euro für je sechs Masken.

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Stand: 16.12.2020, 06:07