Mara Klein über Identitätsfreiheit in der katholischen Kirche

WDR 2 Böttinger. Wohnung 17 16.03.2022 48:30 Min. Verfügbar bis 16.03.2023 WDR 2 Von Bettina Böttinger

"Für eine Kirche, die das Wohlergehen der Menschen radikal priorisiert" - das fordert Mara Klein, der*die Teil der Kampagne #outinchurch ist. Mara ist eine*r von 120 gläubigen Mitarbeiter*innen der katholischen Kirche, der*die sich im Rahmen der Kampagne geoutet hat und Mitglied der Synodalversammlung ist. Schaut man in die Geschlechterstatistik des Plenums, dann steht da: 159 Männer, 70 Frauen, eine diverse Person. Mara ist nicht-binär, 25 Jahre alt, Student*in für Lehramt der Religionswissenschaften und Englisch an der Universität Halle-Wittgenstein und polarisiert schon seit einigen Jahren innerhalb des Synodalen Weges. Er*sie ist Herausgeber*in und Autor*in des Buchs "Katholisch und Queer – Eine Einladung zum Hinsehen, Verstehen und Handeln". Derzeit verpflichtet die katholische Kirche ihre deutschlandweit rund 750.000 Mitarbeitenden zu "Loyalität gegenüber der katholischen Moral und Sittenlehre" und akzeptiert nur die "fortpflanzungsorientierte Sexualität zwischen Mann und Frau". Im Gespräch mit Bettina erleben wir eine*n haltungsstarke*n Kämpfer*in, der*die noch lange nicht aufgibt das patriarchale Kirchensystem zu verändern. ● Feedback und Kommentare gerne an wdr2@wdr.de oder über die WDR 2 App.


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