Schiri getreten: Hausverbot gegen Essener Spieler geplant

Die Stadt Essen plant ein Hausverbot gegen einen Spieler aus der Kreisliga B. Es soll für alle städtischen Sportanlagen gelten. Der Fußballer hatte vor einigen Wochen einen Schiedsrichter verletzt.

Der Spieler des Vereins AL-ARZ Libanon Essen II hatte bei einem Spiel in der Kreisliga den Schiedsrichter so fest getreten, dass er gestürzt war. Vom Kreissportgericht hatte er daraufhin eine Sperre für sechseinhalb Jahre bekommen. Die Stadt will ihn jetzt von all ihren Sportanlagen ausschließen. Das Verfahren dafür läuft bereits.

Der Sportler dürfte dann weder in Turnhallen, Schwimmbäder, noch auf Sportplätze der Stadt. "Wir dulden auf den städtischen Sportanlagen keine Gewalt. Wir werden bei derartigen Vorfällen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln reagieren", begründet Oberbürgermeister Thomas Kufen die Maßnahmen.

Gewalt ist immer wieder ein Problem

Immer wieder gibt es Gewalt im Kreisliga-Fußball. Erst im August wurden in Gelsenkirchen zwei Jugendspieler bei einer Schlägerei auf dem Platz verletzt. Die Polizei ermittelte wegen gefährlicher Körperverletzung. In Essen gibt es seit 2015 ein Konzept um Gewalt im Fußball besser bestrafen zu können.

Projekt in Duisburg: Bei Randale - Sportplatz weg! WDR 5 Westblick - aktuell 14.09.2021 04:28 Min. Verfügbar bis 14.09.2022 WDR 5

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