Gewitter über NRW nach Osten abgezogen

Die Woche endete mit einem Wumms. Nachdem am Freitag binnen weniger Stunden teilweise 30 bis 40 Liter Regen vom Himmel kamen, sind die Gewitter mittlerweile abgezogen.

Nach dem ungemütlichen Freitag mit heftigen Gewittern und Starkregen im Rheinland und anderen Teilen von NRW sind die Unwetter in der Nacht in Richtung Osten abgezogen.

Vor allem in Ostwestfalen kam am Freitag eine Menge Wasser herunter. In Bielefeld mussten zwei Unterführungen der Stadtautobahn gesperrt werden, weil sie vollgelaufen waren, berichtete ein Polizeisprecher. An mehreren Stellen im Stadtgebiet seien Gullydeckel hochgekommen. Die Feuerwehr musste zu rund 30 Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Zumeist sei Hilfe bei vollgelaufenen Kellern nötig gewesen.

30 bis 40 Liter Regen

In wenigen Stunden kamen vielerorts 30 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter runter, sagte WDR-Wetterexpertin Claudia Kleinert in der "Aktuellen Stunde". In Bielefeld und Marsberg seien 60 Liter in sechs Stunden gemessen worden.

Für viele Städte und Kreise in NRW bestand zeitweise eine amtliche Unwetterwarnung. Besonders betroffen waren auch der Oberbergische Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Kreis Steinfurt, Kreis Olpe und der Märkische Kreis.

Nachdem sich die Unwetter verzogen haben, soll es am Samstag bis zu 23 Grad warm werden. In NRW bleibt es wechselnd bis stark bewölkt, Schauer gibt es nur vereinzelt. Der Sonntag soll meistens trocken bleiben.