Schalke freut sich auf über 50.000 Zuschauer

Für die neue Schalker Nummer eins wird die Partie gegen Dynamo Dresden eine besondere: Martin Fraisl sowie ein Großteil der neu formierten Schalker Mannschafft werden zum ersten Mal von über 50.000 Fans empfangen.

Seit dem 8. Spieltag steht Martin Fraisl bei Schalke 04 zwischen den Pfosten. Am Samstagabend läuft der 28 alte Österreicher beim Zweitliga-Topspiel gegen Dynamo Dresden (20.30 Uhr) zum ersten Mal vor über 50.000 Zuschauern auf Schalke ein.

Vorfreude auf über 50.000 Fans

"Die Vorfreude ist riesig. Es macht uns heiß, dass wir wissen, dass das Stadion so gut wie voll ist und so richtig kochen wird. Das ist geil und darauf freue ich mich sehr", sagte Fraisl vor der Partie gegen Dresden.

Auch Trainer Dimitrios Grammozis spürt "viel mehr Vorfreude als Druck." Durch die neue Kulisse gelte es, die Spieler zu sensibilisieren: "Das wird akustisch ein Unterschied. Die Jungs haben richtig Bock."

Fraisl hat sich gegen Fährmann durchgesetzt

Sommer-Neuzugang Martin Fraisl wird am Samstagabend sein viertes Zweitliga-Spiel für die Königsblauen bestreiten. Im Kampf um die Nummer eins hat sich Fraisl gegen Ralf Fährmann durchgesetzt, der sich abermals mit der Reservistenrolle zufrieden geben muss.

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Das Verhältnis der beiden Torhüter leide laut Fraisl allerdings nicht unter dem Konkurrenzkampf: "Wir hatten von Anfang an ein gutes Verhältnis, das hat sich nicht geändert. Er ist ein cooler Typ und wichtig für uns. Er trägt gute Vibes in die Kabine, ist ein feiner Mensch. Ich bin froh, dass ich mich täglich mit ihm messen kann."

Auf dem Vertrauen seiner Trainer ruht sich Fraisl allerdings nicht aus: "Ich sehe jedes Training wie ein Finale und gebe richtig Gas. Wenn ich auf dem Feld stehen darf, mache ich das mit voller Leidenschaft, Herzblut und Intensität", sagte der Österreicher, der alle drei Spiele im Schalker Tor gewinnen konnte und noch kein einziges Tor kassiert hat.

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Dresden zuletzt mit zwei Niederlagen

Gegner Dresden hat hingegen nur eins der letzten drei Spiele gewonnen und sich nach einem starken Saisonstart im Tabellenmittelfeld festgesetzt. "Man darf sie dennoch nicht unterschätzen. Sie haben aus der Mittelfeldraute heraus die Möglichkeit, verschiedene Räume zu bespielen, um nach vorne zu kommen", warnt Grammozis.

Einsatz von Drexler noch fraglich

Der 43-Jährige lässt einen Einsatz eines zuletzt verletzten Quartetts noch offen. "Danny Latza, Blendi Idrizi, Marc Rzatkowski und Dries Wouters sind wieder voll ins Mannschaftstraining integriert. Wir werden schauen, ob sie eine Option für den morgigen Kader sein können."

Ebenfalls fraglich ist Dominick Drexler, der sich im letzten Saisonspiel bei Hannover 96 eine tiefe Fleischwunde zugezogen hatte. "Wir müssen schauen, ob es für morgen reicht", sagte Grammozis.

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