Gedenken an die Corona-Toten: 14.868 Menschen in NRW gestorben

Gedenken an die Corona-Toten: 14.868 Menschen in NRW gestorben

Fast 80.000 Menschen sind bundesweit im Zusammenhang mit Corona gestorben. An sie wurde am Sonntag mit einem nationalen Gedenktag erinnert. Stellvertretend für die vielen tausend Toten erinnern wir an sieben von ihnen - an ihr Leben und ihren Tod.

Dean-Michael wurde nur zehn Jahre alt - er ist einer von 14.868 Menschen in NRW, die durch Corona gestorben sind. Es starben junge und alte Menschen, Frauen, Männer und Kinder. Sie alle hinterließen Familie, Freunde, Kolleginnen, Bekannte.

Stellvertretend für die vielen tausend Verstorbenen erzählen wir hier die Geschichten von sieben Menschen aus NRW, die seit Beginn der Pandemie in NRW im Zusammenhang mit Corona gestorben sind:

Zentrale Gedenkfeier mit Bundespräsident Steinmeier

Mit bundesweiten Gedenkfeiern wurde am Sonntag der fast 80.000 an Covid-19 verstorbenen Menschen gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach bei einem staatlichen Gedenkakt in Berlin. Man brauche einen Moment jenseits des politischen Tagesgeschäftes. "Leiden und Sterben ist in der Öffentlichkeit oft unsichtbar geblieben. Wir schauen heute nicht auf Statistiken und Zahlen, sondern auf Menschen", so Steinmeier. "Sprechen wir über Schmerz und Wut, aber verlieren wir uns nicht in Schuldzuweisungen." Am Vormittag gab es einen ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Zeichen der Trauer in NRW

Parallel zum staatlichen Gedenkakt für die Corona-Toten setzte auch der NRW-Landtag Zeichen der Anteilnahme. Auf der großen LED-Wand am NRW-Landtag, im Internet und in sozialen Netzen wurde über den Sonntag das Video einer brennenden Kerze gezeigt, um die sich das Landtags-Präsidium versammelt hat.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sendete eine Videobotschaft. Für das Parlamentsgebäude war zudem Trauerbeflaggung angeordnet. Zahlreiche Kirchengemeinden in NRW luden zu Gedenkgottesdiensten ein.

Stand: 18.04.2021, 14:19

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