Was muss ich im Sauerland, in Siegen-Wittgenstein und im Kreis Soest zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus im Hochsauerland, in Siegen-Wittgenstein, in den Kreisen Soest und Olpe und im Märkischen Kreis.

In Südwestfalen wurden seit Beginn der Corona-Pandemie 69.277 infizierte Personen registriert (Stand 25.10.2021). Aktuell gelten in den fünf Kreisen 1.547 Menschen als infiziert, 66.528 Menschen sind wieder genesen.

Die Zahl der Todesopfer, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Südwestfalen bei 1.202.

Gesamte Grafik anzeigen
Gesamte Grafik anzeigen

Extra Testzeiten für Schüler

Das Corona-Testzentrum an der Siegerlandhalle stellt sich darauf ein, bis zum Schulstart am Montag bis zu 500 Schüler täglich testen zu können. Das Schulministerium hatte die Schüler aufgefordert, sich 48 Stunden vor Schulbeginn testen zu lassen, um keine Infektionen in den Unterricht zu tragen. In Siegen will das Testzentrum dafür am Samstag ab 9:00 Uhr, am Sonntag ab 11:00 Uhr und Montag früh bereits ab 6:00 Uhr öffnen.

(Stand: 22.10.2021)

Fälle von gefälschten Impfpässen häufen sich

Gefälschte Impfausweise | Bildquelle: WDR

Immer wieder muss die Polizei wegen Urkundenfälschung ermitteln - bei Impfpässen. Jetzt versuchten drei Frauen so an ein gültiges Corona-Impfzertifikat zu kommen. In Lippstadt war eine 18-Jährige in eine Apotheke gegangen und hatte einen gefälschten Impfausweis vorgelegt. Der Mitarbeiterin fiel der ungewöhnliche Stempel darin auf. Sie griff zum Telefon und rief im Impfzentrum an. Dort bestätigte sich ihr Verdacht. Datum und Chargennummer passten nicht zum Stempel im Ausweis. Bei einer 37-jährigen Frau in Welver fiel der Apothekerin ein falscher Schriftzug im Impfpass auf. Und auch in Lüdenscheid flog ein Impfschwindel auf - eine 18-jährige bekam kein offzielles Zertifikat.

(Stand: 21.10.2021)

24 Corona-Fälle in Warsteiner Seniorenheim

Bei einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Warstein haben sich inzwischen 24 Menschen infiziert. Bereits vor vier Tagen hatte der Kreis Soest von 17 betroffenen Bewohner:innen und zwei Mitarbeitenden berichtet. Alle seien doppelt geimpft, hieß es. Am Dienstag kamen weitere positive Testergebnisse hinzu. Damit haben sich nach Angaben des Kreises Soest 18 Senior:innen, fünf Mitarbeitende und eine Besuchsperson mit dem Virus infiziert.

Es gilt ein vorläufiges Besuchsverbot. Die Wohnbereiche werden bis auf weiteres getrennt versorgt, so der Kreis.

(Stand: 19.10.2021)

Obdachlose leiden unter kostenpflichtigen Tests

Obdachlosen Menschen machen die Kosten für Corona-Schnelltests besonders zu schaffen. Denn bei fast allen Hilfsangeboten gilt die 3G-Regel. Die Wohnungslosenhilfe in Siegen testet kostenlos in allen Wohneinrichtungen. Am Tages-Cafe Patchwork ist ein Zelt aufgebaut: Wer 3G nicht nachweisen kann, darf sich zumindest dort aufhalten. Die Beraterinnen und Berater führen Gespräche notfalls vor der Tür oder am offenen Fenster. Allerdings seien 80 Prozent der regelmäßigen Besucher geimpft.

(Stand: 18.10.2021)

Verhaltene Nachfrage nach Weihnachtsfeiern

Die meisten Firmen sind bei der Planung von Weihnachtsfeiern in diesem Jahr noch verhalten. Laut aktueller Corona-Schutzverordnung können die zwar wieder stattfinden. Aber ein Ansturm für größere Feiern bleibt bei Caterern und Restaurants bislang aus. Am ehesten dürfte es dieses Jahr in Südwestfalen hauptsächlich kleinere Feiern geben, die dann zum Beispiel abteilungsweise stattfinden.

(Stand: 18.10.2021)

Kaum Impfdurchbrüche

Aus Siegen-Wittgenstein sind bislang 459 Impfdurchbrüche bekannt, aus dem Hochsauerland 511 und aus dem Märkischen Kreis 591 - also Corona-Infektionen oder gar -Erkrankungen von Menschen, die vollständig geimpft sind. Das hört sich viel an, ist es aber nicht. Beispiel MK: Die 591 Durchbrüche beziehen sich auf 270.000 vollständige Impfungen.

Corona-Schnelltestzentren schließen

Viele der Corona-Schnelltestzentren werden in den kommenden Wochen schließen. Manche sind bereits zu. Das hat eine Stichprobe des WDR in Südwestfalen ergeben. Dabei sind die Gründe ganz unterschiedlich, sagen die Betreiber.

Zum einen: Die Zahl der Testungen ist deutlich zurückgegangen, weil viele geimpft sind. Ein Betreiber aus Balve berichtet, dass er zurzeit höchstens 50 Tests am Tag vornimmt - sonst waren es über 200. Für andere, die extra Personal eingestellt haben, rechnet sich das dann aber nicht mehr. Und Organisationen wie das DRK haben Ehrenamtliche eingesetzt – die werden mittlerweile auch in anderen Bereichen gebraucht.

Ab 11. Oktober werden die Tests für die meisten kostenpflichtig. Pro Test werden dann bei vielen Zentren um die 15 Euro fällig.

(Stand: 05.10.2021)

Luftfilter-Test in Arnsberg

Schützen Luftfilter in den Klassenräumen tatsächlich vor Corona-Viren? In einer Arnsberger Schule soll das jetzt getestet werden. Dazu werden Luftfilter aufgestellt und gleichzeitig CO2-Ampeln, die auf Rot springen, wenn die Luft schlecht ist. So soll sich zeigen, ob die Filter für bessere Luft sorgen. Wenn ja, dann müssten im Hochsauerlandkreis fast 580 Klassenräume mit den Filtern bestückt werden.

Kirchhundem: Impfdurchbruch in Pflegeheim

In einem Pflegeheim in Kirchhundem sind 14 Bewohnerinnen und Bewohner und eine Mitarbeiterin an Corona erkrankt - obwohl sie alle vollständig geimpft waren. Im Zusammenhang mit den Impfdurchbrüchen gab es auch zwei Todesfälle. Die beiden Verstorbenen waren 87 und 77 Jahre alt. Sie hatten - wie auch die anderen Bewohner - ihre Impfungen im Januar erhalten und sollten Ende vergangener Woche eigentlich die für Senioren empfohlene Auffrischung bekommen. Doch da gab es schon die ersten Fälle in dem Pflegeheim.

(Stand 27.09.2021)

Letzter Run auf Impfzentren

Am letzten Öffnungstag hat es im Impfzentrum in Olsberg noch einmal einen Ansturm von Impfwilligen gegeben: 339 Menschen haben sich gegen Corona impfen lassen. Das sei ein guter Abschluss, heißt es vom Hochsauerlandkreis. Die anderen Impfzentren in der Region haben bis Donnerstag geöffnet. Lüdenscheid bis Mittwoch.

(Stand 27.09.2021)

Erfolgreiche Impfaktion für Kirmesfans

Bei der Impfaktion vor der Soester Allerheiligenkirmes haben sich am Samstag in Soest etwa 100 Menschen impfen lassen. Die meisten Impfwilligen seien junge Leute zwischen 14 und 30 Jahre gewesen, sagte ein beteiligter Arzt. Stadt, Kreis und Schausteller hatten eine Impfstraße für ungeimpften Kirmesfans organisiert, denn bei der Veranstaltung Anfang November gilt die 3G-Regel.

(Stand 27.09.2021)

Letzte Station für Impfbus des Kreises Soest

Der Impfbus des Kreises Soest hat am Freitag seine letzte Station angefahren. Insgesamt haben im Impfbus in den fünf Wochen Betrieb mehr als 2.100 Personen die Corona-Schutzimpfung erhalten. Er machte als niederschwelliges Angebot Halt an Berufskollegs, Supermärkten, Tafeln, öffentlichen Plätzen, einem Fachhochschulcampus und an zentralen Unterbringungseinrichtungen für Flüchtlinge.

(Stand: 24.09.2021)

Impfaktion vor der Allerheiligenkirmes

Im Vorfeld der Allerheiligenkirmes in Soest wird es eine besondere Impf-Aktion geben. Am Samstag (25.09.2021) kann man sich von 11 bis 17 Uhr gegen Corona impfen lassen, um passend zum Kirmesbeginn am 3. November den vollen Immunschutz zu haben.

Auf dem Petrikirchplatz in der Innenstadt steht sechs Stunden lang ein mobiles Impfteam. Drumherum Kinderkarussell, Reibekuchen-Stand und Mandel-Bude. Wer sich impfen lässt, bekommt eine Urkunde, auf der steht: "Nicht medizinisches Kirmes-Impf-Zertifikat". So hofft man, etwa 200 Impfwillige zu erreichen. Gespritzt wird Biontech/Pfizer und Johnson and Johnson. Wer sich mit Biontech impfen lässt, bekommt die zweite Dosis beim Hausarzt.

(Stand: 21.09.2021)

Bilanz: 383 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen in Südwestfalen gezahlt

Bis Juli ist diese Summe an Corona-Soforthilfen an Unternehmen, Selbstständige und Künstler ausgezahlt worden. Regierungspräident Vogel sagte, die Hilfen hätten entscheidend dazu beigetragen, die negativen Folgen der Pandemie abzumildern.

Hauptempfänger war die Gastronomie. In allen fünf Kreisen in Südwestfalen lagen Hotels, Kneipen und Cafes an erster Stelle. Im Hochsauerland floss über die Hälfte der knapp 110 Millionen Euro in diese Branche. In diesen Kreis ging auch mehr Geld als in jeden der anderen vier.

Aber auch Künstler und Veranstalter haben lange nichts verdient und viele Auto-Händler hat der Lockdown im vergangenen Jahr besonders hart getroffen. Nach dem schleppenden Beginn sind inzwischen gut 91% der Hilfen ausgezahlt oder stehen kurz davor. Nur ein halbes Prozent aller Anträge wurde abgelehnt.

Winterberg gegen neuen Lockdown

Winterberg fordert gemeinsam mit anderen Tourismus-Hochburgen Planungssicherheit für die Wintersaison. Einen weiteren harten Lockdown dürfe es nicht geben, die Forderung steht in einem Brief an die Bundesregierung.

Die Stadt hat finanziell besonders unter der Pandemie gelitten. Weil kaum Touristen anreisen konnten, sind Kurbeiträge weggefallen und viele Beschäftigte aus Tourismus und Gastronomie mussten in Kurzarbeit. Die Städte haben ein Konzept ausgearbeitet, wie die kommende Saison sicher und corona-konform ablaufen kann.

(Stand: 15.09.2021)

Patienten schieben Vorsorge-Untersuchungen immer weiter auf

In Krankenhäusern wie dem Soester Klinikum werden seit Beginn der Pandemie durchschnittlich 20 Prozent weniger Vorsorge-Untersuchungen gemacht. Zum einen hätten viele Angst, sich während des Aufenthalts mit dem Virus anzustecken. Zum anderen hätten ständig wechselnde Besuchs-Regeln die Patienten stark verunsichert, sagen die Ärzte.

Die Folgen seien gravierend: Krebsgeschwüre würden nicht rechtzeitig entfernt, Arthrose führe zu steifen Gelenken. Das müsse nicht sein, heißt es. In den Kliniken werde alles dafür getan, größtmögliche Sicherheit vor dem Corona-Virus zu bieten.

(Stand: 13.09.2021)

Weiterhin Impfbusse in Südwestfalen

In vier Kreisen werden die Impfbusse für die Corona-Schutzimpfung auch nach dem 30. September noch rollen. Nur der Kreis Soest beendet den Einsatz. NRW-Gesundheitsminister Laumann hatte gestern im Parlament angekündigt, dass das Land die Sachkosten für mobile Teams übernehmen will.

Dazu will das Land noch in dieser Woche einen Erlass vorlegen. Danach werden die Kreise planen, wie es weitergeht. Die drei Sauerland-Kreise haben aber bereits angekündigt, weiter in Bussen zu impfen. Zusätzlich soll es andere mobile Teams geben.

(Stand 10.09.2021)

In Südwestfalen werden 24 Corona-Patient:innen auf Intensivstationen behandelt

Die meisten dieser Patient:innen auf den Intensivstationen bei uns sind ungeimpft - und überwiegend jung. Über die Hälfte muss beatmet werden.

Die meisten Covid-19-Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen gibt es derzeit im Märkischen Kreis und im Kreis Siegen-Wittgenstein. Insgesamt sei die Lage in Südwestfalen aber nicht angespannt, heißt es bei den Gesundheitsämtern und Krankenhäusern der Region. 

Es gebe noch genügend freie Intensivbetten. Man bewege sich bei der klinischen Versorgung "im grünen Bereich".

(Stand 09.09.2021)

Siegener Polizist bei Querdenker-Demo in Berlin dabei

Ein Siegener Polizist hat an einer Veranstaltung der Querdenker-Partei "Die Basis"in Berlin teilgenommen. Er soll dabei seine Funktion als Polizist mit dem NRW-Landeswappen öffentlich gemacht haben. Derzeit darf der Polizeibeamte nicht arbeiten.

In der Querdenkerszene wird der Siegener Oberkommissar inzwischen als Held gefeiert, erklärte ein Polizeisprecher. Aber Beamte seien zur Neutralität verpflichtet. Insofern werde gegen den Mann ermittelt.

Von einem strafrechtlichen Tatbestand geht die Polizei derzeit aber noch nicht aus. Es gebe außerdem ein Foto, auf dem er ein Schild mit der Aufschrift hält: Beim Faschismus mache ich nicht mit.

Viele Querdenker unterstellen der Regierung, dass die Pandemie dazu benutzt wird, Freiheitsrechte auf Dauer abzuschaffen.

(Stand 03.09.2021)

Chefs wollen Impfstatus abfragen

Unternehmen in Südwestfalen fordern eine gesetzliche Regelung, den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen zu können. Wer sich gegen die Impfung entscheidet, müsse auch am Arbeitsplatz besonders geschützt werden, sagt beispielsweise der Unternehmensverband Westfalen-Mitte. Gegenwind kommt von Arbeitnehmervertretern.

Betriebsräte lehnen eine Auskunftpflicht zum Impfen ab. Das könne zu einer Spaltung der Belegschaft führen, es könnte zu Streit zwischen Beschäftigten kommen, wenn der Impfstatus bekannt würde, sagt die IG Metall. Arbeitgeber hingegen verweisen darauf, dass es ein Weg zurück zur Normalität wäre, wenn klar ist, wer geimpft ist. Bei komplett geimpften Teams könne beispielsweise auf Schutzmaßnahmen wie Trennwände und Abstandsregeln verzichtet und wieder wie früher gearbeitet werden.

(Stand 02.09.2021)

Immer mehr Schüler infiziert oder in Quarantäne

Corona fegt viele Schulen leer | Bildquelle: WDR

In Südwestfalen infizieren sich offenbar immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Corona - und noch mehr müssen deshalb in Quarantäne. Aktuell (Stand: 01.09.2021) sind rund 300 Schüler infiziert, etwa 2.000 Jungen und Mädchen sitzen zuhause. Viele Eltern fordern deshalb in Sachen Quarantäne ein Umdenken.

14 Tage zuhause bleiben - ohne die Möglichkeit, die Quarantänezeit durch einen PCR-Test verkürzen zu können: Das sei für Kinder und deren Väter und Mütter sehr schwer zu ertragen, sagen viele Eltern. Sie fordern Änderungen an den Quarantäne-Regeln. Zu oft würden nicht nur einzelne Kontaktpersonen von infizierten Schülern, sondern ganze Klassen in Quarantäne geschickt.

Die Gesundheitsämter verweisen auf offizielle Vorgaben. Wenn Kinder beispielsweise in der Ganztagsbetreuung seien, würden sie nicht fest an einem Platz sitzen. Bei einem Corona-Fall müssten dann alle in Quarantäne.

Booster-Impfungen haben begonnen

In den Altenheimen und Pflegeheimen in Südwestfalen gibt es seit Mittwoch die dritte Impfung gegen das Coronavirus. Mit der sogenannten Booster-Impfung sollen vor allem die über 80-Jährigen geschützt werden.

Die Senioren bekommen die Spritze von den für die Einrichtungen zuständigen Ärzten, Impfteams wie im Frühjahr gibt es nicht. Wer über 80 ist und zuhause wohnt, kann sich die Auffrischungs-Impfung vom Hausarzt geben lassen.

(Stand: 01.09.2021)

Impfzentren vor der Schließung

Macht bald dicht: das Impfzentrum in Siegen-Eiserfeld | Bildquelle: imago images/Rene Traut

Die Impfzentren in Südwestfalen bereiten sich auf ihre Abwicklung vor. Nach den Vorgaben der Landesregierung sollen Corona-Schutzimpfungen ab dem 1. Oktober ausschließlich von Hausärzten verabreicht werden.

Die Kreise sollen jetzt neue Koordinierungsstellen einrichten: Dafür werden Organisationstalente gebraucht, und die suchen die Kreise in den eigenen Impfzentren. Deren bisheriges Personal geht zurück auf frühere Tätigkeiten. Manche Mitarbeiter haben auch nur einen Zeitvertrag und hoffen auf einen Anschlussjob.

(Stand: 31.08.2021)

Impfwettbewerb: 1.500 Euro für die Vereinskasse

Damit Vereine noch mehr Menschen zum Impfen gegen Corona motivieren, hat der Kreis Olpe einen Wettbewerb gestartet. "Verein-t geimpft" heißt die Aktion. 28 Vereine machen schon mit: Sie haben eine Kennnummer bekommen, mit der Vereinsmitglieder und Freunde sich beim impfen für den verein registrieren können. Der Verein mit den meisten Impfwilligen kann 1.500 Euro Preisgeld für dieVereinskasse gewinnen.

(Stand 27.08.2021)

Lolli-Tests in Schulen sorgen für Nachtarbeit

Die Lolli-Tests sorgen an Schulen für viel Arbeit | Bildquelle: Matthias Balk/dpa/picture alliance

An den Grundschulen in Südwestfalen laufen die Lolli-Coronatests zwar wie vorgesehen, sorgen aber für einen erheblichen Arbeitsaufwand. Der Arbeitstag eine Grundschullehrerin kann im Augenblick schon um 6 Uhr morgens beginnen und bis Mitternacht dauern.

Die Kinder einer Klasse lutschen am Testlolli, geben ihn in einen Sammelbehälter und ein Labor prüft die Tests. Bis die Ergebnisse in den Schulen ankommen, kann es aber sehr spät am Abend werden. Wenn ein positiver Corona-Test dabei ist, müssen noch am Abend bzw. in der Nacht die Familien informiert werden. Sie müssen am nächsten Tag ihre Kinder zum Einzeltest schicken.

(Stand: 25.08.2021)

Schüler in Quarantäne

Mehr als 150 Schüler müssen kurz nach dem Schulstart bereits in Quarantäne. Dabei war geplant, bei einem positiven Test nur noch direkte Sitznachbarn nach Hause zu schicken. Das ist allerdings nicht so einfach umzusetzen. An der Johannesgrundschule in Sundern zum Beispiel, müssen jetzt 77 Kinder zuhause bleiben, weil sie zusammen im offenen Ganztag waren. In Meschede am Benediktiner-Gymnasium ist sogar eine ganze Stufe betroffen, die auf Klassenfahrt war.

Besonders schwierig ist die Nachverfolgung der Sitznachbarn in der Oberstufe, so der Schulleiter aus Meschede, weil die Schüler auf verschiedene Kurse verteilt immer wieder anders zusammensitzen.

(Stand 25.08.21)

300.000 Euro Mehrkosten durch Briefwahl

Die Kommunen rechnen mit viel mehr Briefwählern wegen Corona | Bildquelle: imago images/MiS

Die Städte- und Gemeinden in Südwestfalen rechnen mit einem deutlichen Anstieg bei der Briefwahl. Statt gut 30 Prozent werde voraussichtlich knapp die Hälfte der etwa eine Million Wahlberechtigten per Brief wählen - auch wegen der Pandemie .

Die Zahl der Wahlhelfer wurde überall aufgestockt. Im Rathaus Lüdenscheid zum Beispiel zählen am Wahlabend fast so viele Helfer die Stimmzettel aus wie in den Wahllokalen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Wahlergebnis möglichst schnell vorliegt. Viele Kommunen suchen noch Wahlhelfer. Unterm Strich kostet den Staat der gestiegene Aufwand durch Briefwähler allein in Südwestfalen durch Porto- und Personalkosten mindestens 300.000 Euro mehr als bei der Bundestagswahl vor vier Jahren.

(Stand: 24.08.2021)

Mehr Infizierte und mehr im Krankenhaus

Die Corona-Zahlen sind über das Wochenende teils deutlich nach oben geschnellt: Im Märkischen Kreis beispielsweise gab es 188 Neuinfektionen, im Hochsauerland 139, in Siegen-Wittgenstein 103. Im Kreis Soest hat sich übers Wochenende auch die Zahl der Corona-Kranken verdoppelt, die in der Klinik behandelt werden müssen. 18 sind es dort am Montag insgesamt, vier liegen auf der Intensivstation.

Der Hochsauerlandkreis führt die Neuinfektionen fast komplett auf Reiserückkehrer zurück. Betroffen sind auch Pflegeeinrichtungen und Schulen. Im Hochsauerland mussten ziemlich viele Schüler in Quarantäne geschickt werden, weil an drei Schulen nicht nur immer strikt im Klassenverband unterrichtet wurde.

(Stand: 23.08.2021)

Fitness-Studios boomen wieder

Die Fitness-Studios füllen sich wieder nach den Corona-Lockdowns | Bildquelle: picture alliance/Bildagentur-online/Blend Images/Marc Romanelli

Die Fitness-Studios in der Region haben wieder mehr Zulauf. Durch die Corona-Lockdowns hatten sie mehr als ein Viertel ihrer Mitglieder verloren, heißt es vom zuständigen Arbeitgeberverband. Ein großer Teil sei nun aber wieder da und dazu viele neue Kunden.

Durch die Corona-Pause sei vielen bewusst geworden, wie wichtig Bewegung ist. Alle möglichen Zipperlein sind aufgetaucht: im Rücken, im Knie, in der Schulter. Außerdem haben sich bei vielen Menschen in der Corona-Zeit Speckröllchen angesammelt.

(Stand: 23.08.2021)

Impfen ohne Termin kommt recht gut an

Impfen ohne Termin ist in der Region diese Woche recht gut angekommen. In Siegen-Wittgenstein beispielsweise kamen jeden Tag um die 350 Impfwillige, um sich gegen Corona impfen zu lassen. Das Impfzentrum könnte locker die dreifache Menge an Impfwilligen bewältigen. Mit der Impfbereitschaft ist es schwierig geworden: Im Kreis Soest zum Beispiel ist das Impfen ohne Termin schon seit zwei Wochen möglich: Am Anfang kamen 1000 Impfwillige. Mittlerweile nur noch 400 bis 500 am Tag. Die Kreise Soest und Hochsauerland verlängern das Impfen ohne Termin.

(Stand: 21.07.2021)

Impfbus im Märkischen Kreis unterwegs

In fünf Kommunen im Märkischen Kreis ist in dieser Woche (19.07.-23.07.2021) ein Impfbus im Einsatz. Dort kann man sich spontan ohne Voranmeldung und Termin gegen Corona impfen lassen.

Am Dienstag (20.07.2021) steht der Bus von 9 bis 12 Uhr in Menden auf dem Rathausplatz. An den folgenden Tagen ist er auf den Wochenmärkten in Hemer, Werdohl, Meinerzhagen und Lüdenscheid im Einsatz. Geimpft wird mit Biontech und Johnson & Johnson. Nach der Impfung gibt es direkt den digitalen Impfpass.

(Stand: 19.07.2021)

Besondere Impf-Aktionen im Kreis Olpe

Der Kreis Olpe lockt am Wochenende wieder mit Events ins Impfzentrum nach Attendorn: Am Samstag (17.07.2021) gibt es besonders für junge Menschen ab 16 Jahren Live-Musik, Pizza und alkoholfreie Getränke. Am Sonntag gibt es ein Frühschoppenkonzert mit Blasmusik, alkoholfreiem Bier und Brezel.

Beim Impfstoff können die Menschen frei aus Biontech, Astra oder Moderna wählen. In den anderen Kreisen wird es so was nicht geben. Sie planen aber, mobile Impfteams einzusetzen. Im Märkischen Kreis beispielsweise denkt man drüber nach, auf Wochenmärkten zu impfen.

(Stand 16.07.2021)

Inzidenzstufe 0 im Hochsauerlandkreis

Auch im Hochsauerlandkreis fallen jetzt viele Corona-Beschränkungen weg. Ab Donnerstag gilt die "Stufe 0", weil die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 10 liegt, teilte die Kreisverwaltung mit. Für die Menschen im Hochsauerland bedeutet das: Kontaktbeschränkungen gibt es nicht mehr, Mindestabstände werden weitgehend nur noch empfohlen und die Maskenpflicht gilt zum Beispiel nur noch in Bussen, Bahnen oder in Geschäften.

(Stand 15.07.2021)

Wende: Wohl doch keine Impfungen für Jugendliche in Siegen

Im Streit um ein Forschungsprojekt über Corona-Impfungen an Unis und Schulen mit Jugendlichen ab zwölf Jahren hat das Landesgesundheitsministerium jetzt zwar offiziell zugestimmt. Im Siegener Impfzentrum wird die Studie allerdings nicht umgesetzt. Das gab der Kreis Siegen-Wittgenstein am Dienstagabend (13.07.2021) bekannt.

Denn als Bedingung nannte das Land die Berücksichtigung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Die aber sehen eine massenweise Impfung von 12- bis 16-Jährigen nicht vor. Ein wesentlicher Teil des Forschungsvorhabens bliebe so auf der Strecke. Die ebenfalls beteiligte Uni Siegen bedauerte die Sudieneinschränkung durch die Landesregierung.

(Stand 14.07.2021)

Kaum noch Impfungen mit Astrazeneca

Stell dir vor, es ist Astrazeneca und keiner will hin | Bildquelle: imago images/Jochen Eckel

Der Impfstoff Astrazeneca wird in Südwestfalen kaum noch verimpft: Die Impfzentren verabreichen fast nur noch Biontech oder Moderna. Aus allen Impfzentren in der Region heißt es übereinstimmend: Astrazeneca will keiner mehr.

Die Gründe: Viele Impflinge sorgen sich vor den Nebenwirkungen, außerdem kam vor kurzem noch die Nachricht dazu, der Stoff sei weniger wirksam. Darauf haben die Impfzentren reagiert und bieten nur noch die anderen drei Impfstoffe an.

Wenn jemand darauf besteht, bekomme er aber auch noch Astrazeneca. Es gibt also noch Restbestände - im Kreis Olpe zum Beispiel über 3.000 Impfdosen. Was übrig bleibt, geht an das Land NRW zurück. Was dann damit passiert, ist unklar.

(Stand: 14.07.2021)

Studie zur Impfung ab zwölf kann starten

(bitte aktuelle o.g. Folgemeldung beachten) Im Streit um das Forschungsprojekt über Coronaimpfungen an Unis und Schulen mit Jugendlichen ab 12 Jahren hat das Gesundheitsministerium NRW jetzt offiziell zugestimmt. Als Bedingung nannte das Land allerdings die Berücksichtigung der Empfehlungen der ständigen Impfkommission. Die sehen aber eine massenweise Impfung von 12- bis 16-Jährigen nicht vor.

Inwieweit die Studie jetzt so durchgeführt wird wie geplant, war am Abend noch offen. Die wissenschaftliche Begleitung sollte zunächst am Dienstag (13.07.2021) starten, wurde aber kurzfristig abgesagt, weil die formelle Zustimmung des Gesundheitsministeriums NRW zunächst fehlte.

Die Studie soll Aufschlüsse über die Entwicklung der Inzidenz bringen | Bildquelle: imago images/Karina Hessland

Etwa 27.000 jungen Leuten soll die Impfung angeboten werden. Die Universitäten Siegen, Saarbrücken und Bochum wollen herausfinden, welchen Einfluss die Impfung auf die Inzidenz und die Lebensqualität der jungen Menschen hat.

(Stand 13.07.2021)

Kreis Olpe schickt Corona-Impfmobil in die Dörfer

Das Attendorner Impfzentrum schickt am Mittwoch (14.07.2021) sein Corona-Impfmobil in einige Dörfer. Der Kreis hofft, dass sich durch diese Aktion möglichst viele Unentschlossene doch noch für eine Impfung entscheiden. Das Angebot richtet sich an alle ab 16 Jahren. Aber wer noch nicht volljährig ist, müsse mit einer erziehungsberechtigten Person erscheinen. Um 10 Uhr steht das Impfmobil in Altenkleusheim, am Mittag in Silberg, ab 14 Uhr in Heinsberg und ab 16 Uhr in Oberhundem.

(Stand: 13.07.2021)

Kreis Soest in Inzidenzstufe 0

Für die Menschen im Kreis Soest gibt es ab heute weitreichende Corona-Lockerungen. Das Land NRW hat den Kreis in die "Stufe 0" eingeordnet - weil die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 10 liegt. Deshalb fallen ab heute zum Beispiel die Kontaktbeschränkungen weg. Auch die Einhaltung des Mindestabstands ist weitgehend nur noch eine Empfehlung. Maskenpflicht gilt nur noch in Bus, Bahn und Taxis, im Handel und in Arztpraxen. In anderen Innenbereichen im Kreis Soest wird die Maske nur noch empfohlen.

(Stand. 13.07.2021)

Kreis Olpe bei den Erstimpfungen an der Spitze

Bei der Zahl der Erstimpfungen sind der Kreis Olpe und die Stadt Münster in Westfalen-Lippe Spitzenreiter. Dort haben jeweils etwa 85 Prozent der Menschen ab 18 Jahren ihre erste Corona-Schutzimpfung bekommen. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung am Montag mit. Noch nicht mitgerechnet seien dabei die Impfungen durch Betriebs- und Privatärzte. Denn die meldeten ihre Daten direkt an das Robert Koch-Institut.

(Stand: 12.07.2021)

Impfprojekt für 12-Jährige vorerst abgesagt

Die ab morgen geplanten Corona-Impfungen für junge Menschen ab zwölf Jahren im Kreis Siegen-Wittgenstein sind vorläufig abgesagt. Der Leiter des Siegener Impfzentrums, Dr. Thomas Gehrke, sagte dem WDR, für das dazugehörige Forschungsprojekt fehle noch die formelle Zustimmung des Landesgesundheitsministeriums. Er rechne damit, dass das Projekt in den nächsten Tagen starten kann.

Etwa 27.000 jungen Leuten soll die Impfung angeboten werden. Die Universitäten Siegen, Saarbrücken und Bochum wollen herausfinden, welchen Einfluss die Impfung auf die Inzidenz und die Lebensqualität der jungen Menschen hat.

(Stand 12.07.2021)

Frühschoppen im Impfzentrum

Impfen zu Blasmusik | Bildquelle: WDR/Christian Hoeper

Mehr als 100 Menschen haben sich bei einem Frühschoppen im Attendorner Impfzentrum am Sonntag impfen lassen. Dazu gab es Blasmusik vom Hünsborner Musikverein. Es gab keine Priorisierungen mehr, alle Impfstoffe standen zur Verfügung. Anmelden musste man sich nicht.

(Stand: 11.07.2021)

Campingurlaub im Trend

Auch bei uns in der Region macht sich der Wohnmobilboom bemerkbar. Trotz des eher mäßigen Wetters sind die ganz großen Campingplätze am Biggesee komplett ausgelastet. Freie Stellplätze gibt es aber noch einige - beispielsweise in Schmallenberg-Schanze.

(Stand: (09.07.2021)

Attendorn: Impfen zu DJ-Sounds und Cocktails

Impfparty statt Corona-Party | Bildquelle: WDR/Matthias Heise

Eine besondere Impfaktion für junge Leute im Attendorner Impfzentrum ist gut angekommen: Über 160 Menschen haben sich am Mittwochabend spontan impfen lassen - bei Lounge-Musik eines DJs und alkoholfreien Cocktails.

Die Impfparty des Kreises Olpe richtete sich vor allem an junge Menschen ab 16 Jahren - eine Gruppe, für die es bisher noch kaum Impfangebote gab. Die Veranstalter waren begeistert von der Resonanz: Die Aktion lief so gut, dass sie bald wiederholt werden soll.

(Stand: 08.07.2021)

Neue Angebote für mehr Tempo beim Impfen

Um das Impftempo zu erhöhen, setzen die Kreise Siegen-Wittgenstein und Soest auf neue Angebote: Im Soester Impfzentrum können sich ab Mittwoch alle Bürgerinnen und Bürger eine Woche lang ohne Termin impfen lassen. Dabei stehen vor allem Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren im Fokus.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein richtet eine eigene Hotline für Erstimpfungen ein. Das Prinzip: morgen anrufen, nachmittags impfen lassen. Der Termin für die Zweitimpfung wird dann direkt vor Ort im Siegener Impfzentrum vergeben.

MK: Johnson & Johnson für bestimmte Berufsgruppen

Das Impfzentrum des Märkisches Kreises bekommt zusätzlichen Impfstoff von Johnson & Johnson. Der Einmal-Impfstoff soll an bestimmte Berufsgruppen verteilt werden. Dazu gehören zum Beispiel 24-Stunden-Pflegekräfte, Beschäftigte im öffentlichen Personenverkehr, im Baugewerbe und Paketzusteller.

Generell gibt es im Lüdenscheider Impfzentrum noch viele Plätze: Mehr als 17.500 sind bis Ende nächster Woche frei.

(Stand: 07.07.2021)

Einzigartige Impfstudie in Siegen-Wittgenstein

Die neue Studie nimmt jüngere Menschen in den Blick | Bildquelle: WDR dpa Oliver Berg

In Siegen-Wittgenstein startet eine landesweit einzigartige Untersuchung bei den Corona-Impfungen. Schüler ab zwölf Jahren und Studierende sollen gegen das Virus geimpft werden.

Die Untersuchung ist Teil eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts der Universitäten Siegen, Saarbrücken und Bochum, einiger Fachkliniken und des Siegener Impfzentrums. Bis zu 27.000 junge Leute sollen sich beteiligen. Sie können sich ab sofort im Impfzentrum melden.

Reisebüros mit vielen Stornierungen

Viel Unsicherheit rund um Flugreisen | Bildquelle: imago images/Michael Weber

Die Reisebüros haben zum Auftakt der Ferien- und Reisezeit einen schweren Dämpfer verpasst bekommen. Wegen der Quarantäneregeln für Reiserückkehrer aus Portugal seien viele Reisen inzwischen storniert. Teilweise würden aber Alternativen genutzt.

Der Wunsch zu verreisen sei groß, der Beratungsbedarf von Reisewilligen riesig. Doch wenn es ums Buchen geht, hielten sich noch viele zurück, heißt es - sicher auch wegen der Delta-Variante.

Gemieden würden vor allem Flugreisen. Dabei müssten sich die Kunden gerade im Reisebüro keine Sorgen um die Rückreise machen. Vor allem Pauschalreisen seien sicher, betonen die Reisebüros.

Menden wehrt sich gegen Masken-Vorwürfe

Die Stadt Menden wehrt sich gegen Vorwürfe, sie würde unhygienische Masken an Bedürftige ausgeben. Sie hatte jeweils zehn unverpackte FFP2-Masken an Sozialhilfempfänger geschickt. Die Stadt betont, die Masken seien aber von Mitarbeitern mit Mundschutz und Handschuhen in die Briefumschläge gesteckt worden.

Impfaktion ohne Termin geht weiter

In Attendorn wird die Sonderimpfaktion fortgesetzt | Bildquelle: WDR

Das Impfzentrum in Attendorn hatte von Donnerstag bis Sonntag versuchsweise für alle Impfwilligen auch ohne Termin geöffnet. Es gab auf diese Weise 800 zusätzliche Impfungen. Jeder Besucher konnte sich sogar den Impfstoff aussuchen.

Die Impfwilligen wurden schnell bedient, und es waren einige dabei, die bisher noch gezögert hatten. Am Montagmorgen wurde beschlossen, erst einmal bis zum Ende der Woche weiter jeden Interessierten auch ohne Termin zu impfen - am Mittwoch ausnahmsweise sogar bis 22 Uhr abends.

Fonds für Kultur noch mal aufgestockt

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat den Coronafonds für Kulturschaffende erneut aufgestockt. Jetzt stehen noch einmal 100.000 Euro zur Verfügung. Das Geld war unter anderem für das Festival "KulturPur" und die 125-Jahr-Feier des Motoromnibusses gedacht. Beide Großveranstaltungen mussten aber wegen der Pandemie dieses Jahr ausfallen.

Jetzt sollen die Mittel dabei helfen, Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen, die wegen Hygienemaßnahmen, begrenzter Zuschauerzahlen oder hoher Mietkosten auf der Kippe stehen. Zuletzt wurden unter anderem auch Streaming-Konzerte, Online-Workshops oder digitale Ausstellungsformate gefördert.

Mehr Klarheit bei Regeln

Was gilt wo? Gastronomen sollen mehr Klarheit bekommen | Bildquelle: WDR / Ralph Lueger

In Lüdenscheid will das Ordnungsamt für mehr Klarheit bei den Corona-Regeln sorgen: mit gezielten Gesprächen und Plakaten. Gerade in der Gastronomie gebe es derzeit viele Unsicherheiten und Rückfragen - beim Mindestabstand, bei der Maskenpflicht und der Rückverfolgung der Kontakte.

(Stand: 05.07.2021)

Fast die Hälfte der Bevölkerung komplett geimpft

Immer mehr Menschen in Südwestfalen sind vollständig gegen Corona geimpft - über eine halbe Million. Die meisten Impfungen fanden mit 54 Prozent in den Impfzentren der Kreise statt. Kassenärzte haben bislang in knapp 36 Prozent der Fälle die Nadel angesetzt.

Hinzu kommen rund 56.000 Südwestfalen, die immun sind, weil sie eine COVID-Erkrankung überstanden haben. Das heißt, derzeit sind mindestens 46 Prozent der Südwestfalen gegen eine Infektion geschützt.

(Stand: 02.07.2021)

Regionale Informationen aus den WDR-Studios

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus