Schutz - Wie schützt eine FFP2-Maske?

Schutz - Wie schützt eine FFP2-Maske?

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FFP2-Masken sind sogenannte Filterpartikel-Masken. Sie sind eigentlich für Pflegekräfte oder Ärzte gedacht, wenn sie infizierte Patienten behandeln. Man atmet dabei über einen Filter, der größere Partikel wie die Tröpfchen und Aerosole, die Viren enthalten, aus der Atemluft entfernt.

FFP2-Maske schützt auch den Träger

Im Gegensatz zu Stoffmasken und chirurgischen Masken bieten FFP2-Masken auch für einen selbst Schutz. In einer Studie aus Japan im Oktober 2020 wurde gezeigt, dass diese Masken tatsächlich bis zu 90 % infektiöses Virus abhalten. Das ist möglich, weil sie aus mehreren Lagen feinporigen Filtermaterials bestehen. Durch eine einzelne Lage würden möglicherweise infektiöse Viruspartikel noch durchkommen, doch durch die versetzt übereinanderliegenden Vlieslagen besteht ein relativ guter Schutz.

Außerdem sind die Fasern elektrostatisch geladen. Diese Ladung sorgt dafür, dass Viruspartikel am Material haften bleiben, bietet also einen zusätzlichen Schutz – ohne dass man eine weitere Lage Stoff braucht, die das Atmen erschwert.

Eigene Atemluft unter den FFP2-Masken unbedenklich

Bedenken, z. B. dass man unter FFP2-Masken seine eigene Atemluft wieder einatmet und das gefährlich sein könnte, sind – mehrfach wissenschaftlich widerlegt worden. Schließlich sind diese Masken ursprünglich darauf ausgelegt, für 8 Stunden am Stück getragen zu werden.

Neben den einfachen Ausführungen gibt es auch FFP2-Masken mit Ventil. Letztere sind laut Bundesinstitut für Medizinprodukte nicht empfehlenswert. Denn sie schützen zwar zuverlässig den Träger vor Infektionen, aber nicht seine Kontaktpersonen: Die Filterwirkung funktioniert nur beim Einatmen optimal, beim Ausatmen nicht.

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Stand: 28.01.2021, 16:45