Hundeangriff auf Joggerin - Halter drohen rechtliche Konsequenzen

Nach einer Attacke von vier Hunden auf eine Joggerin in Borchen muss der Hundehalter jetzt mit Konsequenzen rechnen.

Die 58-jährige Joggerin war von vier Hunden angegriffen und schwer verletzt worden. Sie musste Dienstag im Krankenhaus zum zweiten mal operiert werden.

Stadt will Haltungs- und Führungsverbot

Der Hundehalter soll jetzt ein Haltungs- und Führungsverbot für die Hunde bekommen, das kündigte die Bürgermeisterin der Stadt Lichtenau am Dienstag in der WDR-Lokalzeit OWL an. Das Ordnungsamt in Lichtenau im Kreis Paderborn ist zuständig, hier wohnt der Hundehalter. Zunächst hatte man am Montag dem Halter für seine Hunde zusätzlich zur Anleinpflicht eine Maulkorbpflicht ausgesprochen.

Hundhalter ist den Behörden bekannt

Der Hundehalter ist den Behörden bekannt. Bereits 2017 sei bereits nach Hundebissen ein Strafverfahren gegen den Halter eingeleitet worden.

Joggerin erlitt mehrere Bisswunden

Drei Hunde rennen nebeneinander. | Bildquelle: dpa

Die Joggerin in Borchen war am Sonntagabend auf einem Feldweg unterwegs gewesen und wurde dort nach eigenen Angaben plötzlich von mindestens vier großen Hunden gleichzeitig angegriffen und zu Fall gebracht. Die Frau erlitt mehrere tiefe Bisswunden und musste im Krankenhaus operiert werden, teilte die Polizei in Paderborn mit.

Strafverfahren gegen Hundehalter eingeleitet

Der Hundehalter habe die Tiere von der verletzten Joggerin wegziehen müssen. Er gab später an, die Tiere zum Einsteigen in sein Auto von der Leine gelassen zu haben. Gegen den 63-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.