Tödliches Unglück Kirmes Schloß Holte-Stukenbrock

Tödlicher Unfall auf Pollhans Markt - Verdacht illegaler Beschäftigung

Stand: 19.10.2023, 13:52 Uhr

Möglicherweise war der Mann, der bei einem Unfall auf dem Pollhans-Markt ums Leben kam, illegal angestellt. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld, die den Unfall auf dem Pollhans-Markt in Schloß Holte Stukenbrock untersucht, hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass der tödlich verunglückte Mann illegal von dem Schausteller beschäftigt wurde, teilte Staatsanwalt Christopher York auf WDR Anfrage mit.

Ermittlungsverfahren gegen Schausteller und einen Mitarbeiter

Das Verfahren richtet sich gegen den 28 Jahre alten Schausteller aus Schleswig-Holstein und einen weiteren 21 Jahre alten Angestellten. Das Geschäft wurde beschlagnahmt. Wenn das Opfer tatsächlich dort angestellt war, hätten Arbeitsschutzmaßnahmen erfüllt werden müssen. Dies werde nun überprüft, so die Staatsanwaltschaft.

Unfallursache weiter unklar

Die Unfallursache steht noch nicht fest. Während der laufenden Kirmes war am Sonntag ein 39-jähriger Mann in der mehrstöckigen Attraktion "Fuzzy's Lachsaloon" aus einer Höhe von zehn Metern in die Tiefe gestürzt. Der Rettungsdienst hatte noch versucht, den Mann zu reanimieren. Er starb jedoch an der Unfallstelle.

Über das Thema berichtet die Lokalzeit OWL am 19.10.2023 in Hörfunk und Fernsehen.

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