Mamorierte Baumwanze auf einer schwarzen Oberfläche.

Stinkwanzen im Anmarsch - was tun?

Stand: 05.10.2022, 20:53 Uhr

Mit dem Herbst tauchen in Wohnungen und Häusern wieder vermehrt Stinkwanzen auf. Woher diese Insekten jetzt plötzlich kommen und wie man gegen sie vorgehen kann.

Einige dürften sich in den letzten Wochen gefragt haben, woher die vielen dunklen Tierchen in der Wohnung an Wänden oder Fenstern kommen - und wie man ihren hartnäckigen Gestank wieder loswird. Eines vorab: Gefährlich für die Gesundheit sind die Wanzen zum Glück nicht.

Wieso so viele Stinkwanzen?

Grundsätzlich können sich Stinkwanzen bei Trockenheit und Wärme ideal vermehren. Hitzewellen, die in diesem Sommer deutlich spürbar waren und die in der Klimakrise häufiger auftreten, begünstigen also ihre Ausbreitung.

Wenn es im Herbst dann kühler wird, ist den Wanzen - genau wie uns - kalt. Temperaturen unter zehn Grad vertragen sie nicht. Deshalb versuchen sie entsprechend, sich einen Weg ins Warme, also die Wohnung, zu suchen.

Was kann man dagegen tun?

Von Impuls-Reaktionen ist abzuraten: Wenn man die Insekten etwa zertritt oder aufsaugt, sondern sie einen üblen Geruch ab. Man sollte sie deshalb vorsichtig und langsam mit einem großen Glas oder einem ähnlichen Behälter und einem Stück Papier einfangen und nach draußen bringen.

Auch ein Gemisch aus Essig, Spülmittel und Wasser wird zum Verscheuchen von Stinkwanzen empfohlen. Orte, an denen die Insekten sich aufhalten, können mit dieser Mischung besprüht werden.

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