Oebel-Insolvenz: Aufatmen in Düsseldorf und Köln

Fassade einer Bäckerei, davor gehen Fußgänger

Oebel-Insolvenz: Aufatmen in Düsseldorf und Köln

  • Großteil der Filialen in Düsseldorf und Köln gerettet
  • Übernahme durch andere Bäckereien
  • Noch kein Interessent für Filialen im Raum Aachen

Bei der insolventen Bäckerei-Kette Oebel sind 40 Filialen in Düsseldorf und ein Großteil der Filialen in Köln gerettet. Das teilte der Insolvenzverwalter am Dienstag (22.10.2019) mit.

Die Düsseldorfer Filialen mit 240 Beschäftigten werden von der Bäckerei Brinker übernommen und unter dem Namen Oebel weitergeführt. Ein Großteil der Filialen im Kölner Raum wurde von der Bäckerei Schneider übernommen.

Kündigungen zum Monatesende drohen

Anders sieht es im Raum Aachen aus. Dort wurden bereits viele Filialen geschlossen, aktuell gibt es noch 30. Sollten sich dafür kurzfristig keine Interessenten finden, wird den Mitarbeitern zum Ende des Monats gekündigt.

Suche nach Interessenten geht weiter

Insolvenzverwalter Dirk Wegener zeigt sich aber überzeugt, dass es für die eine oder andere Filiale doch noch eine Rettung geben könnte. Bislang seien 60 Kündigungen ausgesprochen worden.

Vor der Insolvenz hatte Oebel in NRW rund 150 Filialen mit knapp 1.000 Beschäftigten.

Oebel-Gruppe insolvent 00:43 Min. Verfügbar bis 30.12.2099

Kündigung für Oebel-Mitarbeiter?

00:31 Min. Verfügbar bis 30.12.2099

Stand: 22.10.2019, 13:59