Protestierende sitzen in Lützerath vor einem Banner mit der Aufschrift: "1,5 Grad heißt: Lützerath bleibt!"

Zwei Jahre Mahnwache Lützerath - der Widerstand geht weiter

Stand: 22.07.2022, 11:00 Uhr

An diesem Wochenende veranstalten Klimaaktivisten in Lützerath ein Sommerfest. Der Grund – vor zwei Jahren wurde direkt am Tagebaurand eine Mahnwache aufgebaut. Das Dorf ist vom Braunkohletagebau Garzweiler II bedroht.

Die riesigen RWE-Bagger stehen in direkter Nähe zur Mahnwache. An der Wache selbst machen die Aktivisten mit Bildern darauf aufmerksam, wie viele Dörfer schon für die Braunkohle abgerissen worden, wie viele Menschen deshalb ihre Heimat verlassen mussten.

Lützerath ist zum neuen Symbol des Widerstandes gegen die fossilen Energieträger geworden. In dem Ort selbst halten sich dutzende Aktivisten auf, alle leerstehenden Häuser wurde besetzt.

Und der Widerstand geht weiter: Ende August ist ein großes Klimacamp geplant. Anfang September eine große Demo für einen sofortigen Kohleausstieg.