Leibniz-Preisträger 2018 stehen fest

Henning Hübert

  • DFG verkündet Leibniz-Preisträger 2018
  • Forscher aus verschiedensten Wissenschaften werden prämiert
  • Der wichtigste deutsche Förderungspreis wird mit je 2.5 Millionen Euro dotiert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Donnerstag (14.12.2017) die Leibniz-Preise 2018 bekannt gegeben. Den wichtigsten deutschen Forschungsförderpreis erhalten Wissenschaftler unter anderem aus Göttingen, Köln, Frankfurt oder Tübingen. Die Ausgezeichneten erhalten je 2.5 Millionen Euro, einmal wird der Preis geteilt. Verliehen werden die Leibniz-Preise am 19.03.2018 in Berlin.

Einer der Gewinner ist Max-Planck-Forscher Jens Beckert

Der Kölner Soziologe Jens Beckert setzt sich mit dem Kapitalismus auseinander und zeigt die Grenzen des Marktes auf. Wegen seiner Forschung zur Immunologie wird Prof. Dr. Eicke Latz aus dem Universitätsklinikum Bonn prämiert. Er teilt sich den Preis mit seinem Kollegen Prof. Dr. Veit Hornung von der Universität München. Ebenfalls ausgezeichnet wird die Frankfurter Wirtschaftswissenschaftlerin Nicola Furch-Schündeln, die die Bereitschaft der US-Amerikaner, mehr Stunden als Europäische Arbeitnehmer arbeiten zu gehen, analysiert.

Prämiert werden Forscher aus verschiedensten Wissenschaften

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Peter Strohschneider | Bildquelle: WDR/ Soeren Stache

Weitere Preise erhalten Forscher zu Gravitationswellen, zu amerikanischer Literatur oder zu dreidimensionalen Nanostrukturen. "Von den elf Preisträgern kommen jeweils drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Lebenswissenschaften und den Naturwissenschaften. Und zwei Preisträger aus den Ingenieurswissenschaften – also auch ein ziemlich ausgewogenes Verhältnis", so DFG-Sprecher Marco Finetti. Die Preisträger erhalten je 2,5 Millionen Euro Preisgeld, das sie in den kommenden sieben Jahren frei für ihre Forschungen ausgeben können.