Tatar von Jakobsmuscheln

Tatar von Jakobsmuscheln

Kochen mit Martina und Moritz 21.11.2020 UT DGS Verfügbar bis 21.11.2021 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer


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Tatar von Jakobsmuscheln

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Ein erfrischender, leichter Happen zum Aperitif! Dekorativ und wohlschmeckend. Das schneeweiße, zarte Fleisch der Jakobsmuschel serviert man am besten als Tatar – denn es ist sehr hitzeempfindlich, und sein nussiger Geschmack kommt so am besten zur Geltung.

Zutaten für 4 Personen:

  • 6 Jakobsmuscheln
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • Chili (nach Gusto)
  • 1 halbzentimeterdünne Scheibe Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas abgeriebene Zitronen- oder Limettenschale
  • Koriandergrün und/oder Thaibasilikum
  • 1 Spritzer thailändische Fischsauce
  • ½ TL Sesamöl
  • 1 kleine Salatgurke

Zubereitung:

  • Das Muschelfleisch zuerst in feine Scheiben, dann in feine Würfel schneiden. Chili, Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken, ebenso die Kräuter. Alles mischen und mit Salz, Zucker, etwas abgeriebener Zitronenschale, dem Sesamöl und einem Spritzer Fischsauce anmachen und gut abschmecken.
  • Die Gurke mit einem Sparschäler so schälen, dass feine Streifen Grün noch sichtbar bleiben. Die Gurke quer in gut einen Zentimeter dünne Scheiben schneiden. Mit einem Löffel ein wenig von den Kernen herausschaben, allerdings nicht so aushöhlen, dass kein Boden mehr bleibt. Auf einer Platte verteilen, mit einigen Fleur de Sel-Kristallen und etwas Pfeffer würzen.
  • In diese Kuhle jeweils einen Löffel Jakobsmuscheltatar setzen. Mit etwas Koriandergrün dekorieren.

Beilage: frisch aufgebackenes Baguette

Das edle, festliche Getränk dazu: Ein Glas nach klassischer Methode (Flaschengärung) hergestellter Sekt, Spumante, Cava, Crémant oder Champagner – allesamt natürlich "brut" (maximal 15 g Zucker je Liter), "extra brut" (max. 6 g/l) oder "brut nature" (auch "zero Dosage" – ohne zugesetzte Dosage). Wer es abgerundet liebt, mag noch "extra dry" (12-20 g/l) wählen, aber auf keinen Fall "trocken" oder "sec" – denn das bedeutet bei Schaumwein mit einem Zuckergehalt zwischen 18-32 g/l eher lieblich.

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Stand: 21.11.2020, 17:45