Käseknödel mit Speck

Kochen mit Martina und Moritz 14.05.2022 05:31 Min. UT DGS Verfügbar bis 14.05.2023 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer


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Käseknödel mit Speck

Stand: 14.05.2022, 17:45 Uhr

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Das sind die Reste, die immer irgendwie anfallen: altbackenes Brot, ein Rest Käse, ein Stück Speck. Und daraus entstehen wunderbare duftige, lockere Knödel, die man entweder in der Brühe (zu Wasser) oder mit einem Salat (zu Land) servieren kann. Falls man zu viel davon gemacht hat – sie lassen sich bestens einfrieren!

Zutaten für 8 Knödel (4 bis 6 Personen):

  • 250 g altbackenes Hausbrot (Graubrot)
  • ca. 1/8 l Milch
  • 100 g luftgetrockneter Bauchspeck in dünnen Scheiben
  • 1 Zwiebel
  • ca. 100 g Bergkäse
  • 2 Bund Schnittlauch (oder andere Kräuter nach Gusto)
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Das Brot in zentimeterkleine Würfel schneiden, in einer Schüssel mit der Milch beträufeln, salzen und pfeffern.
  • Inzwischen den Speck winzig klein würfeln, auch die Zwiebel sehr fein hacken. Den Käse etwas größer würfeln. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mischen.
  • Speck in einer Pfanne behutsam auslassen, die Zwiebel zufügen und mitbraten – beides darf aber nicht dunkel, sondern nur weich werden. Mit dem Brot vermischen, dann auch Käse und Schnittlauch (und eventuell noch andere Kräuter nach Gusto) untermischen – ebenso das Ei. Das Mehl am Ende darübersieben und einarbeiten.
  • Aus diesem Knödelteig zunächst einen kleinen Probeknödel formen und in Salzwasser ziehen lassen. Falls er sich auflöst, etwas mehr Mehl und eventuell auch etwas Semmelbrösel einarbeiten. 
  • Die restlichen Knödel mit angefeuchteten Handflächen schön glatt und rund formen, in Salzwasser etwa 10 bis 20 Minuten garziehen lassen.

Servieren: Entweder in Brühe (zu Wasser) oder mit einem Salat oder auch mit gedünstetem Sauerkraut (zu Land). Übrige Knödel am nächsten Tag in dünne Scheiben geschnitten als Carpaccio auf flachen Tellern ausgebreitet mit einer Schnittlauchvinaigrette.

Getränk: Dazu trinkt der Südtiroler entweder weißen "Terlaner", heute meistens Sauvignon Blanc, oder einen eher hellroten "St. Magdalener" aus der Vernatsch-Rebe (wie der Trollinger hier heißt), oder einen Wein aus der autochthonen Rebsorte "Lagrein" – entweder Rosé (den man hier Kretzer nennt), wie Martina oder als dichten Rotwein, dann als Lagrein dunkel bezeichnet, wie Moritz.

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