Gedenkplatte für die Opfer der Amokfahrt in Münster

Opfer der Amokfahrt in Münster wird mit Gedenktafel gedacht

Gedenkplatte für die Opfer der Amokfahrt in Münster

Die Stadt Münster hat eine Gedenkplatte für die Opfer der Amokfahrt installieren lassen. Bei dem Anschlag waren im April 2018 vier Menschen getötet worden, der Täter erschoss sich selbst.

Die Metallplatte mit dem Schriftzug "Im Gedenken an die Opfer des 7. April 2018" ist in der Nähe des Tatortes in der Altstadt in das Pflaster eingelassen worden. Eine Schlosserei aus Münster hatte sie im Auftrag der Stadt hergestellt.

Am 7. April 2018 war ein 48 Jahre alter, psychisch kranker Mann aus Münster mit seinem Campingbus auf den Platz einer Gaststätte in der Altstadt gerast. Er riss vier Menschen in den Tod, eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg, einen 65-jährigen Mann aus dem Kreis Borken, einen 74-jährigen Mann aus Hamm und einen 56-jährigen Mann aus dem niederländischen Albergen. Anschließend erschoss sich der Täter selbst.

Amokfahrt: Ein halbes Jahr danach Lokalzeit Münsterland 05.10.2018 04:51 Min. Verfügbar bis 05.10.2040 WDR

Trauerkerzen und Blumen liegen vor dem Unglücksort, der Gaststätte "Großer Kiepenkerl".

Trauerkerzen und Blumen liegen vor dem Unglücksort, der Gaststätte "Großer Kiepenkerl".

Anfangs hatten Menschen zur Erinnerung an die Opfer Blumen niedergelegt. Die Stadt hatte diese nach einiger Zeit entfernen lassen. Mit der Gedenkplatte wurde ein dauerhafter Ort des Gedenkens geschaffen.

Stand: 06.03.2019, 19:29