Corona-Live-Ticker: Corona-Ausbruch laut Habeck "eine Katastrophe mit Ansage"

  • Fall Tönnies birgt laut Laschet ein enormes Pandemierisiko"
  • Corona-Ausbruch laut Habeck "eine Katastrophe mit Ansage
  • Arbeitsschutz fand Mängel in Tönnies-Kantine schon im Mai
  • Wohlfahrtsverbände fordern Aufnahme von Flüchtlingen
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Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Corona-Ausbruch laut Habeck "eine Katastrophe mit Ansage"

Der Corona-Ausbruch in einem Tönnies-Schlachtbetrieb erhitzt die Gemüter. Für Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen, ist es "in gewisser Hinsicht eine Katastrophe mit Ansage. Nicht nur, weil die Unterkunftsbedingungen skandalös sind, sondern auch die Arbeitsbedingungen in der Fleischzerlegerei so sind, dass die Leute Schulter an Schulter arbeiten. Es ist sehr dicht, sehr kalt, ideale Bedingungen für Corona", sagte Habeck in der "Aktuellen Stunde".

Corona decke auf, "was wir alle schon hätten wissen können", betonte der Grünen-Politiker. "Erst durch das grelle Licht von Corona, weil wir als Gesellschaft betroffen sind, gibt es eine öffentliche Debatte." Diese Debatte könne nun zu Veränderungen führen.

Corona-Ausbruch bei Tönnies "birgt ein enormes Pandemierisiko"

Der Corona-Ausbruch im Tönnies-Schlachtereibetrieb birgt laut Armin Laschet (CDU) "ein enormes Pandemierisiko". Mittlerweile seien bereits 803 Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden - bei 1.103 Tests. "Das sind sehr hohe Werte", sagte Laschet. Einen Corona-Ausbruch habe es "in dieser Größe" in NRW bisher nicht gegeben. Noch sei es ein örtliches Phänomen, betonte der NRW-Ministerpräsident. Sollte sich dies ändern, "könnte ein flächendeckender Lockdown in der Region notwendig werden".

Das Problem: Die Arbeiterunterkünfte sind breit gestreut. Es betreffe laut Laschet die Kreise Gütersloh, Warendorf, Soest und die Städte Hamm und Bielefeld. "Wir müssen alles dafür tun, das Ausbruchsgeschehen einzugrenzen", so der CDU-Politiker. "Wir werden alles einsetzen, um die örtlichen Behörden zu unterstützen."

Dabei helfen werde auch der Bund. Sowohl das Gesundheitsministerium als auch dasVerteidigungsministerium stellten laut Laschet Personal und Ressourcen zur Verfügung. Gebündelt werden die Kräfte in einem gemeinsamen Krisenstab, in dem auch die Bezirksregierungen Detmold, Arnsberg und Münster vertreten sind. Am Sonntag (21.06.2020) wird die Landesregierung in einer Sondersitzung die Lage nochmal neu bewerten.

Tönnies-Konzernspitze in Quarantäne

Der Kreis Gütersloh hat heute Abend alle 7.000 Mitarbeiter des Tönnies-Konzerns unter Quarantäne gestellt. Das umfasse auch die Verwaltung, das Management und die Konzernspitze, teilte der Kreis mit - zudem alle Hausangehörigen. Grund sei, dass die vor wenigen Tagen erlassenen Quarantänen für Mitarbeiter der Produktionsbereiche nicht durchgehend eingehalten wurden, sagte Landrat Sven Georg Adenauer.

Der Kreis will die Quarantänen jetzt mit zusätzlichen, auswärtigen Kräften im Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden überprüfen.

Arbeitsschutz fand Mängel in Tönnies-Kantine schon im Mai

Bei Kontrollen in der Kantine des Schlachtbetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat der Arbeitsschutz zwischen dem 11. und 18. Mai Mängel festgestellt. Zwischen den Nutzern einer Kantine seien die Abstände zu gering gewesen, teilte ein Sprecher der Bezirksregierung Detmold mit.

Bei einer Nachkontrolle am 29. Mai seien die Mängel bei den Hygienevorgaben abgestellt gewesen. Auch sei die Zahl der Sitzplätze wie verlangt reduziert worden.

Der Tönnies-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück steht wegen des Corona-Ausbruchs seit Mittwoch weitgehend still. Rund 5.300 Arbeiter müssen noch getestet werden.

Gesundheitsschutz hat auch bei Europa-League-Spielen Vorrang

Die Europa-League-Spiele im August in vier nordrhein-westfälischen Städten werden unter strengen Corona-Auflagen stattfinden. Das teilte ein Sprecher der Landesregierung heute mit. "Beim Finalturnier der UEFA Europa League hat der Gesundheitsschutz weiter Vorrang. Daher wird es auch bei diesem Turnier klare Hygienevorkehrungen geben", hieß es.

Ob möglicherweise eine begrenzte Zuschauerzahl zugelassen werden könne, ließ die Staatskanzlei offen. Ausgeschlossen wurde es nicht.

Staatsanwaltschaft ermittelt bei Tönnies

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Das Verfahren richte sich zunächst gegen Unbekannt. Laut Staatsanwaltschaft liegen fünf Strafanzeigen vor, die Anlass für das Ermittlungsverfahren geben. Darunter sei auch eine Anzeige der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann (Grüne), sagte Oberstaatsanwalt Martin Temmen.

Fall Tönnies für NRW-Regierung ein lokales Phänomen

Das NRW-Gesundheitsministerium stuft den Corona-Massenausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück weiter als lokales Ereignis ein. Die Betroffenheit in der Allgemeinbevölkerung des Kreises Gütersloh sei gering, teilte das Ministerium heue Nachmittag mit.

Das Ministerium und die örtlichen Behörden analysierten und bewerteten die Situation im Kreis Gütersloh sehr genau. "Nach aktuellem Stand handelt es sich um ein Infektionsgeschehen, das lokal auf das betroffene Unternehmen eingegrenzt werden kann."

Gütersloher Landrat verteidigt Schulschließungen

Der Corona-Ausbruch bei einer Tönnies-Schlachterei Rheda-Wiedenbrück hat Folgen - auch für die Kinder im Kreis Gütersloh. Kitas und Schulen mussten schließen, verärgerte Eltern gingen auf die Barrikaden. Nun hat der zuständige Landrat seinen Beschluss verteidigt.

"Das ist mir verdammt schwergefallen. Ich wollte einfach vermeiden, dass sich Kinder von Werksangehörigen in Schulen und Kindertagesstätten aufhalten und von dort aus das Virus in die Bevölkerung hinüberschwappt", sagte Sven-Georg Adenauer im Interview im ARD-Mittagsmagazin.

Das Unternehmen Tönnies gehört im Kreis Gütersloh zu den wichtigsten Arbeitgebern. Eine Sonderbehandlung gebe es deshalb aber nicht, der Schlachtbetrieb sei streng kontrolliert worden, so Adenauer:

281.000 Schaden durch Betrug bei Corona-Soforthilfe

Durch Betrug mit der Corona-Soforthilfe für angeschlagene Unternehmen ist in NRW mit bislang 281.000 Euro ein deutlich geringerer Schaden entstanden, als zuvor befürchtet. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf das NRW-Wirtschaftsministerium.

Von 1.189 Strafanzeigen seien 1.048 bearbeitet worden, eine Quote von 88 Prozent. Die Auswertung habe ergeben, dass es nur in 17 Fällen zur Umlenkung von Soforthilfe-Zahlungen auf Konten von Betrügern gekommen sei.

Bundeswehr bei Tönnies im Einsatz - Tests laufen an

Nach dem Corona-Ausbruch beim Schlachtereibetrieb Tönnies sind 25 Soldaten der Bundeswehr heute Nachmittag beim Werk in Rheda-Wiedenbrück eingetroffen und haben erste Tests durchgeführt. Das teilte der Sprecher der Bundeswehr in NRW, Uwe Kort, mit. "Der Kreis hat aber weiter die Verantwortung", so der Bundeswehr-Sprecher. "Wir unterstützen nur."

Noch rund 5.300 Arbeiter müssen getestet werden, darum hatte der Kreis Gütersloh die Bundeswehr ums Amtshilfe gebeten. Bisher werden die Mitarbeiter des Kreises dabei durch ehrenamtliche Kräfte vom Malteser Hilfsdienst und vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt, doch die Vielzahl an Tests übersteige deren die Kapazitäten.

Drei Schulen in Hamm müssen schließen

In an Rheda-Wiedenbrück angrenzenden Regionen werden Auswirkungen deutlich. Weil die Kinder einiger Schlachthof-Mitarbeiter sich mit dem Virus infiziert haben, werden drei Schulen in Hamm bis zu den Sommerferien geschlossen. Alle Schüler und Lehrer sollen nun kurzfristig getestet werden. An mehreren weiteren Schulen gibt es ebenfalls Verdachtsfälle. Auch dort müssen nun Schulklassen in Quarantäne. Insgesamt 95 Tönnies-Mitarbeiter wohnen in Hamm.

Bereits am Donnerstag hatte die Stadt Oelde im Kreis Warendorf Schulen und Kitas vorsorglich geschlossen. Am Montag soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Laut Mitteilung der Stadt liegen jetzt Informationen zu rund 40 Tönnies-Mitarbeitern vor, die in Oelde wohnen. Die Kinder dieser Familien sollen vom Schul- und Kitabesuch ab Montag befreit werden.

Corona-Fall Tönnies wird außenpolitisches Thema

Der Corona-Ausbruch in Gütersloh ist mittlerweile sogar Thema für die Außenpolitik: Bei einem Treffen von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) mit der bulgarischen Außenministerin Ekaterina Zaharieva war die Rede von Rassismus. Anlass war eine Äußerung von NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der den Corona-Ausbruch den rumänischen und bulgarischen Arbeitern im Tönnies-Werk zugeschrieben hatte, nicht seiner eigenen Lockerungs-Politik.

Außenminister Maas sagte, "bevor Verantwortliche auf Länderebene so unqualifizierte Bemerkungen machen", sollten sie ihrer Verantwortung nachkommen, "etwas zu tun gegen die Zustände in deutschen Schlachthöfen, die nämlich absolut inakzeptabel sind und unerträglich".

Habeck: Fleischindustrie "an die Wand gefahren"

Das Tönnies-Stammwerk, der größte deutsche Schlachtbetrieb für Schweine, steht mittlerweile still. Der Grüne Bundesvorsitzende Robert Habeck geht davon aus, dass der Bauernverband jetzt "extremen Druck" ausüben werde, um eine Wiederöffnung des Schlachbetriebs Tönnies zu erreichen, "weil die ihre Schweine sonst nicht loswerden".

Wenn die 30.000 Schweine, die täglich in dem Werk in Gütersloh geschlachtet werden, "weiterfressend in den Ställen" blieben, hätten die Bauern ein Problem, sagte Habeck im WDR5 Morgenecho. Die Krise bei Tönnies zeige jetzt, dass die Fleischindustrie "ein industrielles System" sei, das mittlerweile "an die Wand gefahren ist".

Keine Fleischknappheit, aber Tierschutz gefährdet

Experten gehen dennoch nicht davon aus, dass es zu Versorgungsengpässen kommen wird. "Fleisch wird in Deutschland nicht knapp, auch nicht Schweinefleisch", sagte Tim Koch von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in Bonn der Deutschen Presseagentur.

Ob durch den Stillstand bei Tönnies allerdings die Preisen für Schweinefleisch steigen, sei erst in einigen Wochen abzusehen. Der Handel habe in der Regel mit den Schlachtunternehmen längerfristige Verträge zu Mengen und Preisen abgeschlossen. In Rheda-Wiedenbrück werden nach Angaben von Tönnies pro Tag 20.000 Schweine geschlachtet und zerlegt.

Das NRW-Agrarministerium befürchtet dagegen negative Folgen für den Tierschutz, falls der größte deutsche Schlachthof länger geschlossen bleiben muss. Die Firma Tönnies und die sie beliefernden Landwirte müssten andere Schlachtkapazitäten finden. Eine gewisse Zeit könnten Tiere über die normale Mastdauer hinaus in den Betrieben gehalten werden. "Sollten Produktionsengpässe über einen längeren Zeitpunkt andauern, erhöht sich der Druck in den Betrieben, was sich negativ auf den Tierschutz auswirken könnte", sagte Staatssekretär Heinrich Bottermann.

Wohlfahrtsverbände fordern Aufnahme von Flüchtlingen

Zum Weltflüchtlingstag am Samstag fordern die NRW-Wohlfahrtsverbände die sofortige Aufnahme von älteren und erkrankten Menschen, Kindern mit ihren Familien sowie unbegleiteten Minderjährigen aus den griechischen Flüchtlingslagern. Humanitäres Handeln sei in dieser beispiellosen Krise ein Gebot von Solidarität und Menschlichkeit über nationale Grenzen hinweg, erklärte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW, Frank Johannes Hensel, heute in Düsseldorf.

Die Corona-Pandemie bedrohe noch immer 42.000 Geflüchtete in den völlig überfüllten Elendslagern auf Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos, so Hensel. Grundlegende Hygienemaßnahmen könnten nicht umgesetzt werden. Die Möglichkeiten für Quarantäne-Maßnahmen oder überhaupt eine intensivmedizinische Versorgung fehlten gänzlich. Daher müssten besonders Risikogruppen wie Ältere aufgenommen werden.

Virus-Spuren schon im Dezember in Abwasser in Norditalien

Das Coronavirus zirkulierte in Italien offenbar schon Monate vor dem Bekanntwerden des Ausbruchs. Spuren des Erregers seinen in Abwasserproben aus Mailand und Turin entdeckt worden, die aus dem vergangenen Dezember stammen, teilte das nationale italienische Gesundheitsinstitut ISS am Donnerstagabend in Rom mit. Die Gewässerproben seien wie "Spione" für den Umlauf des Virus in der Bevölkerung eingesetzt worden.

Erst Ende Februar waren zwei Infektionsherde in Italien bekanntgeworden, in der Lombardei und in Venetien. Experten gehen seit langem davon aus, dass das Virus aber schon Wochen vorher in Italien kursierte.

Keine Pleitewelle bei NRW-Vereinen erwartet

Der Vorstandsvorsitzende des Landesportbunds NRW, Christoph Niessen, sieht die große Mehrheit der gut 18.000 Sportvereine in NRW derzeit nicht in ihrer Existenz bedroht. Allerdings dürfe der Notbetrieb in der Corona-Krise vor allem bei den Großvereinen mit mehr als 5.000 Mitgliedern nicht mehr allzulange andauern, warnte der 51-Jährige im Interview der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Überwiegend ist das Signal: Bis zu den Sommerferien kommen wir durch, wenn im September der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann", sagte der hauptamtlich tätige LSB-Chef.

Laut Niessen sind dem LSB keine Austrittswellen von Sporttreibenden bekannt, "die Mitglieder halten den Vereinen die Treue. Ich habe das Gefühl, dass man sich bis zu den Sommerferien 'durchhungert'. Sollte es im September nicht weitergehen, haben wir ein ganz anderes Bild. Wenn es dann keinen Spielbetrieb gibt, dann wird es richtig schwierig", mahnte er. In Not geraten könnten vor allem Tennisvereine, Golfclubs, Reit- und Schützenvereine, "alles Vereine, die eigene Immobilien haben", so Niessen. Bisher haben etwa 500 NRW-Sportclubs ein von der Landesregierung aufgelegtes Soforthilfe-Paket genutzt, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden.

Zweite Grundschule in Wuppertal bleibt zu

Ab heute bleibt eine zweite Grundschule in Wuppertal aus Sicherheitsgründen geschlossen. Bei einem Elternteil eines Schülers war eine Eerkrankung an Covid-19 festgestellt worden. Daraufhin wurde gestern auch das Kind auf SARS-CoV-2 getestet. Bis das Ergebnis des Corona-Tests vorliegt, soll die Schule zu bleiben. Dann entscheidet das Gesundheitsamt, wie es weitergeht.

Bereits am Dienstag (16.06.2020) war eine Grundschule geschlossen worden, nachdem ein Schüler sich offenbar bei seinen Eltern mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Knapp 10 Millionen Downloads der Corona Warn App

Drei Tage nach dem Startschuss ist die Corona Warn App laut offiziellen Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) 9,6 Millionen Mal heruntergeladen worden – aus den Stores von Apple und Google. Bereits wenn 15 Prozent der Bevölkerung die App installiert haben, so sagen es Forscher der Universität Oxford, entfaltet die App eine messbare und damit relevante Wirkung. In Deutschland wären das rund 12,45 Millionen Menschen. Jeweils ein bis zwei Menschen, die die App einsetzen, verhindern eine Neuinfektion.

So wenig Verkehrsunfälle wie noch nie

Das niedrigere Verkehrsaufkommen während der Corona-Pandemie zeigt Folgen: Noch nie seit der deutschen Wiedervereinigung war die Zahl der Verkehrsunfälle in einem April in Deutschland so niedrig wie in diesem Jahr. Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle ging um 35 Prozent auf 144.500 zurück, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Die Zahl der Verletzten sank um 33 Prozent auf rund 21.000.

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