Der schiefe Strommast aus der Entfernung

Abgeknickter Strommast wird repariert

Stand: 13.03.2023, 14:55 Uhr

Nach der mutmaßlichen Sabotage eines Strommastes auf dem Gelände des Braunkohletagebaus Garzweiler II hat der RWE-Konzern am Montag mit den Reparaturarbeiten begonnen.

Unter anderem muss das Unterteil des Mastes erneuert werden. Wie ein Konzernsprecher erklärte, werde der Mast mit Hilfe eines Stativs zunächst stabilisiert. Danach werde das Unterteil abmontiert und durch ein neues ersetzt. Die Arbeiten würden einige Tage in Anspruch nehmen. Dennoch sei der Mast voll funktionsfähig.

Schrauben gelöst und Metallteile abgesägt

Der Mast trägt Stromleitungen, die den Tagebau und ein angrezendes Wasserwerk mit Strom versorgen. Unbekannte hatten am Wochenende Schrauben an dem 80 Meter hohen Mast gelöst und auch Metallteile abgesägt. Daraufhin drohte der Mast einzustürzen. Die Polizei geht von einer Straftat aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Strommast in Schiefstellung

00:29 Min. Verfügbar bis 13.03.2024


Weitere Themen