Depression - Welche Tipps und Hilfen gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene?

Stand: 18.03.2022, 23:05 Uhr

Wir beantworten Ihre Fragen zum Alltag mit dem Coronavirus. Hier: Depression - Welche Tipps und Hilfen gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene?

Die Corona-Krise macht vielen Menschen zu schaffen - sowohl Erwachsenen als auch Kindern und Jugendlichen. Die Menschen haben verstärkt Ängste und Sorgen. Hinzu kommt, dass viele ihre sozialen Kontakte reduziert haben. Das kann Folgen haben: Eine Depression kann entstehen. Noch schwerer trifft es die, die ohnehin schon an einer Depression erkrankt sind.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet nicht nur das "Info-Telefon Depression" unter der Nummer 0800/3344533 an, sondern gibt auch ganz konkrete Ratschläge, wie man einer Depression entgegenwirken kann. Zum Beispiel dadurch:

  • Den Tag strukturieren.
  • Aktiv bleiben.
  • Kontakte halten - auch per Telefon und online.
  • Nicht zu viel schlafen, tagsüber eher gar nicht.
  • Eine Therapie machen - das geht auch online.
  • Sich über Corona seriös informieren, denn "Fakten mindern Ängste".
  • Mit anderen über Sorgen sprechen - das können Profis als auch Laien sein.

Details zu den Ratschlägen gibt es unter deutsche-depressionshilfe.de. Außerdem bietet die Stiftung ein fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch an: diskussionsforum-depression.de.

Konkrete Hilfe gibt es auch bei der Telefonseelsorge unter den kostenlosen Nummern 0800/111011 und 0800/1110222.

Eine E-Mail-Beratung für junge Menschen gibt es unter u25-deutschland.de und www.jugendnotmail.de.

Außerdem gibt es ein Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche: www.corona-und-du.info.

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