Aufklärungsflugzeuge vom Typ E-3A AWACS stehen auf dem NATO-Flugplatz Geilenkirchen.

Zukunft der NATO-Air-Base Geilenkirchen gesichert

Stand: 08.08.2022, 16:43 Uhr

Ein Fortbestand der NATO-Air-Base in Geilenkirchen-Teveren scheint gesichert. Ab 2035 könnten dort neue, moderne Flugzeuge die alten Boeing-Aufklärungsflugzeuge ablösen.

Konkretes zum neuen Flugzeugtyp wollte der Brigadegeneral Stefan Neumann heute auf eine Pressekonferenz noch nicht verraten. Derzeit werde an einem Konzept gearbeitet. Klar sei aber: Auch bei den neuen Aufklärungsmaschinen wird Personal an Bord sein. Neumann geht von einem fließenden Übergang zum neuen System aus.

Für die NATO ist diese Form der fliegenden Aufklärung sehr wichtig. Die NATO verfügt mit dieser eigenen Fähigkeit über ein Flugzeugsystem , was sie flexibel nach ihren militärischen Erfordernissen einsetzen kann. Deswegen ist es wichtig, dass wir keine Fähigkeitslücke haben und deswegen ein System kommt, was dann – vielleicht 2035 – direkt anschließt. Und aufgrund der Qualifikation des Personals und der Infrastruktur hier, haben wir die beste Voraussetzung, das System hier weiter betreiben zu können. Brigardegeneral Stefan Neumann

2300 Arbeitsplätze auf NATO-Air-Base

Das heißt, spätestens bis 2035 sollen die heutigen umgebauten, mehrere Jahrzehnte alten Boeing-Maschinen ausgemustert werden. Derzeit sind 1.400 Soldaten in Teveren stationiert. 900 Zivilisten sind auf der Base beschäftigt. Der Stützpunkt in Teveren feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen.  

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