Das Bild zeigt eine im Mai 2023 in Gelsenkirchen entschärfte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Bombe in Gelsenkirchen: Entschärfung war erfolgreich

Stand: 11.05.2023, 16:33 Uhr

Nach einem Bombenfund in Gelsenkirchen mussten viele Menschen ihre Wohnungen verlassen. Auch Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten waren betroffen. Die Entschärfung des Blindgängers lief problemlos.

"Die Entschärfung war erfolgreich", schreibt die Stadt Gelsenkirchen auf ihrer Homepage. Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte es am Donnerstagvormittag eine große Evakuierungsaktion gegeben: Rund 7.200 Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen räumen. Jetzt sind alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Bombenentschärfung verzögerte sich

Eine Karte der Stadt Gelsenkirchen. Grün eingefärbt ist der Bereich der Evakuierung.

Evakuierungsbereich

Ab 12.30 Uhr waren die Straßen um das Evakuierungsgebiet gesperrt. Eigentlich sollte der Blindgänger schon um 14.00 Uhr entschärft werden, das hatte sich allerdings um etwa eine Stunde verzögert. Denn erst gegen 14.20 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. Deutlich später, als geplant. Sie hatte sich wegen einer unerwartet hohen Anzahl an Krankentransporten verzögert.

Zehn-Zentner-Bombe bei Bauarbeiten entdeckt

Der zehn Zentner schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sei bei Bauarbeiten freigelegt worden, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Ein Bereich von 600 Metern um den Fundort im Stadtteil Bulmke-Hüllen musste evakuiert werden. Am Nachmittag kam die Entwarnung, die Menschen durften in ihre Wohnungen zurück.

Über dieses Thema berichten wir am 11. Mai 2023 in der WDR Lokalzeit Ruhr um 19.30 Uhr.