Gari Shoga

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Kochen mit Martina und Moritz 18.07.2021 00:52 Min. UT DGS Verfügbar bis 18.07.2022 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer


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Gari Shoga

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Der typische eingelegte Ingwer, der immer auf den Tisch gehört, wenn Sushi serviert werden. Er ist nicht nur wichtig für den Geschmack, er neutralisiert außerdem die Zunge zwischen zwei verschiedenen Sushis. Manchmal ist er rosa gefärbt, was schöner aussieht, allerdings auf den Geschmack keinen Einfluss hat. Man kann ihn auch selbst einlegen. Das ist besonders empfehlenswert, weil man in diesem Fall ohne Konservierungsstoffe auskommt.

Zutaten für 2 Gläser à 200 g:

  • 300 g frische, straffe Ingwerwurzel
  • 2-3 TL Salz
  • 180 ml Reisessig
  • 100 g Zucker

Zubereitung:

  • Ingwer schälen, auf dem sehr feinen Hobel in sehr dünne Scheiben schneiden (dazu einen Trüffelhobel verwenden, die Aufschnittmaschine oder einen speziellen japanischen Hobel aus dem Asialaden).
  • In einer Schüssel mit Salz bestreuen, gut durchmischen und 30 bis 60 Minuten ziehen lassen. Den entstandenen Saft abgießen, kurz in einem Sieb abspülen und gut abtropfen lassen. In Schraubgläser verteilen.
  • Essig und Zucker aufkochen, heiß über den Ingwer gießen. Die Gläser verschließen und abkühlen lassen.
  • Im Kühlschrank aufbewahren und stets darauf achten, dass die Scheiben vom Essig-Sud bedeckt sind. So halten sie sich mindestens ein halbes Jahr.

Tipp: Daikon, der dicke, lange weiße japanische Rettich, den es auch bei uns in der Gemüseabteilung gibt, kann ebenso eingelegt werden. Dafür den Rettich schälen, in dünne Scheiben hobeln und diese aufeinander gestapelt quer in Streifen schneiden. Marinieren wie beim Ingwer – allerdings muss Daikon frisch gegessen werden.

Stand: 18.07.2021, 14:20