Vormundschaften für Flüchtlingskinder

Do it! Transfer

Vormundschaften für Flüchtlingskinder

Das Projekt der Diakonie Wuppertal organisiert Vormundschaften für Flüchtlingskinder. Damit wird den oftmals traumatisierten Kindern nicht nur rechtliche Hilfe, sondern auch menschliche Nähe geboten.

Jedes Jahr kommen etwa 2.000 bis 3.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland. Sie flüchten vor Krieg, Hunger und Misshandlung, vor Zwangsheirat, Genitalverstümmelung oder Missbrauch als Kindersoldat.

Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern einreisen, sind unter den Flüchtlingen eine ganz besonders schutzbedürftige Gruppe. Um ihnen die Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft zu geben, hat die Diakonie Wuppertal das Projekt "Do it!" ins Leben gerufen.

"Do it!" gewinnt, qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die zusätzlich zu den gesetzlichen Vormündern für die jungen Menschen als Ansprechpartner im Alltag da sind, sich um Sorgen und Nöte kümmern und auch einfach mal etwas Schönes mit ihnen unternehmen.

Begründung der Jury 2014 für den ersten Preisträger

Die Jury betonte die Wichtigkeit des Projekts, weil die Lage der Flüchtlingskinder in Deutschland immer noch weit hinter den verbrieften Kinderrechten zurückbleibe, obwohl angesichts der politischen Lage auch in Zukunft mit vielen Flüchtlingskindern zu rechnen sei.