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1912 - Die Entdeckung der kosmischen Strahlung

Blick ins Weltall

ZeitZeichen

1912 - Die Entdeckung der kosmischen Strahlung

Von Martin Herzog

Ein Trommelfeuer prasselt auf die Erde ein. Jeden Moment, fast mit Lichtgeschwindigkeit und aus allen Richtungen des Alls dringt die Kosmische Strahlung zu uns: Elementarteilchen, abgefeuert mit unvorstellbar hoher Energie.

Im Jahr 1912 entdeckte der österreichische Physiker Viktor Hess diese seltsame "Höhenstrahlung", wie er sie damals nannte. Inzwischen kennt man ihre Zusammensetzung gut. Doch bis heute ist nicht geklärt, was ihr Ursprung ist. Denn nur wenige kosmische Phänomene sind in der Lage, Teilchen mit dieser Energie hervorzubringen.

Als heißeste Kandidaten haben Astrophysiker Supernovas ausgemacht, sterbende Sterne, die am Ende ihres Lebens ihre Gashülle abstoßen. Das Hess-Observatorium in der Wüste von Namibia versucht, diesen Ursprung der Kosmischen Strahlung nachzuweisen.

Redaktion: Michael Rüger

Viktor Hess entdeckt die Kosmische Strahlung (im Jahr 1912)

WDR ZeitZeichen 07.08.2012 14:39 Min. Verfügbar bis 05.08.2052 WDR 5

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Stand: 20.04.2016, 14:08