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Eine illustrierte Collage aus Gesichtern in Profilansicht und symbolische Darstellung von Bildungsfächern.

Sprechen über Musik [02] Übersetzungsleistung

Knarzen, knarren, knacksen, klappern, knirschen, knistern, quietschen, piepsen, fiepen, klingeln, säuseln, zischen, zischeln, rasseln, rascheln, krachen, klirren, zirpen, rauschen, summen, brummen … diese Liste ließe sich endlos weiterführen.

Denn das Vokabular zur Beschreibung von Klängen und Geräuschen ist uferlos. Und in die Beschreibungskultur der akustischen Kunstform Musik hat dieses Vokabular längst Einzug gehalten. Spätestens seit der Komponist Helmut Lachenmann Ende der 1960er Jahre sein Konzept der „musique concrète instrumentale“ entwickelt hat, geriet die extrem differenzierte Verbalisierung von Musik en vogue.

Aber wie verhält es sich mit klangbeschreibendem Vokabular in anderen Sprachen? Lassen sich differenzierte Aussagen über Musik problemlos übersetzen? Wie schwer oder einfach ist das? Und offenbaren uns verschiedene Sprachen vielleicht verschiedene Möglichkeitsräume der Klangbeschreibung?

Sprechen über Musik ist ohnehin eine anspruchsvolle Übersetzungsleistung – egal in welcher Sprache. Wie solche Übersetzungen gelingen oder misslingen, und welche zusätzlichen Erkenntnisse die Verschiedenheit von Landessprachen mit sich bringt, dem gehen wir in „WDR 3 open: Diskurs“ nach.

Sprechen über Musik [02] Übersetzungsleistung

WDR 3 open: Diskurs 30.06.2023 56:13 Min. Verfügbar bis 30.06.2024 WDR 3 Von Leonie Reineke


Ann Cleare
„fiáin“
Crash Ensemble

Helmut Lachenmann
„NUN“
Dietmar Wiesner, Uwe Dierksen, Schola Heidelberg, Ensemble Modern Orchestra, Markus Stenz (Leitung)

Heera Kim
„Chopstick Waltz“
AYAF Ensemble

Wieland Hoban
„Subkutane Kontroversen“
hand werk & guests

Lars Petter Hagen
„To Zeitblom“
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, François-Xavier Roth (Leitung)

Joanna Bailie
„Harmonizing (Artificial Environment no.7) William Tell“
Ensemble EXAUDI

Moderation: Leonie Reineke
Redaktion: Frank Hilberg