WDR 3 Kultur am Mittag

Aktuelle Kultur

WDR 3 Kultur am Mittag

Kultur am Mittag startet wochentäglich zwischen 12.00 und 13.00 Uhr mit "Der Tag um zwölf", einem politischen Magazin, und bietet anschließend aktuelle Berichterstattung aus Kultur und Gesellschaft.

WDR 3 Kultur am Mittag | 17.11.2017 | 09:11 Min.

Heute und morgen steht die Dokumentarfotografie im Mittelpunkt des Museums Folkwang. Experten diskutieren auf einem internationalen Symposium über den Status des Fotokunstwerks im Zeitalter technischer Manipulierbarkeit. Die Ausstellung "Förderpreise 11" zeigt, wie sich junge FotografInnen der Aufgabe des Aufklärens und kritischen Abbildens der gesellschaftlichen Realität heute stellen. Ein Gespräch mit Florian Ebener, Leiter der Fotografischen Sammlung im Centre Pompidu.

WDR 3 Kultur am Mittag | 17.11.2017 | 05:53 Min.

Deutschland und zurück. Der Kulturfreiwilligendienst der UNESCO funktioniert als gegenseitiger Austausch. Junge Deutsche gehen ins Ausland, jetzt sind gerade neun Kulturbotschafterinnen aus Ägypten und Tunesien hier. Eine von ihnen in NRW: Yara Yasser, die als Kulturweit-Freiwillige für drei Monate nach Bonn gekommen ist. Ein Porträt von Vera Pache.

WDR 3 Kultur am Mittag | 16.11.2017 | 06:18 Min.

Shahmeer Amir gehört zu den zehn besten Hackern weltweit und ist der drittbeste Software-Fehler-Jäger auf der Welt. Er sucht nach Bugs bei Facebook und Google. Silke Dittrich potraitiert einen Hacker mit Verantwortungsgefühl.

WDR 3 Kultur am Mittag | 16.11.2017 | 09:50 Min.

Wie gut werden Jugendliche auf ihre Rolle als BürgerInnen in Demokratien vorbereitet? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Internationalen Civic and Citizenship Education Study 2016. Hermann Josef Abs von der Uni Essen erläutert die Ergebnisse.

WDR 3 Kultur am Mittag | 15.11.2017 | 08:46 Min.

Rabeya Müller bekommt die Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Die Kölner Imamin habe sich intensiv für einen weltoffenen und liberalen Islam und interreligiösen Dialog eingesetzt. Rabeya Müller im Gespräch.

WDR 3 Kultur am Mittag | 14.11.2017 | 04:10 Min.

Der 25-jährige Geiger Albrecht Menzel spielt eine Stradivari, eine treuhänderische Leihgabe der Stiftung Musikleben in Hamburg. Er erzählt von sich, dass er zu den Musikschülern gehörte, die nicht verstanden haben, dass es in den Sommerferien keinen Unterricht gab. Als 13-jähriger gab er sein Solistendebüt bei den Dresdner Musikfestspielen und ist seitdem europaweit auf Konzertreise. Neben seiner Geigenausbildung studierte Albrecht Menzel Komposition. Ein Porträt des Künstlers von Maria Ossowski.

WDR 3 Kultur am Mittag | 14.11.2017 | 11:45 Min.

Kabarettisten kommentieren hochkulturelle Musikprogramme - das kennt man. Ungewöhnlich an "E-MEX meets Martin Zingsheim" ist, dass es dabei um Neue Musik geht und dass der Kabarettist Martin Zingsheim über Stockhausens "Intuitive Musik" promoviert hat. Umgekehrt will Komponist und Dirigent Christoph Maria Wagner mit seinen "remiX"-Werken in Anlehnung an die Praxis der Clubmusik das Material gegebener Kompositionen neu setzen. Ein Gespräch über DJing in der klassichen Musik.

WDR 3 Kultur am Mittag | 13.11.2017 | 06:03 Min.

Ta-Nehisi Coates ist einer der prominentesten Schriftsteller des Afrofuturismus, der mit magischem Realismus und Science Fiction die Afro-Amerikanische Realität beschreibt. Gleichzeitig arbeitet er aktuell an einem Black Panther-Comic für Marvel. Der erste Handlungsbogen dieses wichtigen Comics ist ab 13. November in Deutschland erhältlich. Eine Rezension von Kai Löffler.

WDR 3 Kultur am Mittag | 13.11.2017 | 09:01 Min.

Noch regiert Geld die Welt, aber bald schon werden uns Preise immer weniger interessieren. Denn im Datenzeitalter ändert sich vieles, was bislang als unumstößlich galt. Das ist die Überzeugung von Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge, die in ihrem neuen Buch „Das Digital“ eine überraschend positive Sicht auf das Informationszeitalter vertreten. Auf datenreichen Märkten lernen Algorithmen durch Feedback immer mehr dazu, das führt zu weniger Verschwendung. Ein Gespräch mit Thomas Ramge.

WDR 3 Kultur am Mittag | 10.11.2017 | 06:41 Min.

Die Presse lobt: "Schwarzer, absurder Humor, anders als das, was sonst im Fernsehen und auf Volksbühnen gezeigt wird". Wer dieses andere zeigt und wer sich als neuer Star von Kabarett und Comedy präsentiert, das ist Hazel Brugger. Gerade erhielt die Schweizerin in Köln den Deutschen Comedypreis. Heute Abend spielt sie in Münster ihr Solo "Hazel Brugger passiert". Ein Porträt von Walter Muffler.

WDR 3 Kultur am Mittag | 10.11.2017 | 05:05 Min.

Welchen Einfluss hat der Einsatz von künstlicher Intelligenz auf unseren Kultur- und Medienbetrieb. Spielt er dort überhaupt eine Rolle? Den Unternehmen im Silicon Valley eilt der Ruf voraus, weder nach links noch nach rechts zu schauen und sich in der Machbarkeit des technisch Möglichen zu verlieren, ohne dass dabei an eine Konsequenz gedacht wird. Wie geht man im Silicon Valley mit diesen Fragen um? Ein Bericht von Marcus Schuler.

WDR 3 Kultur am Mittag | 10.11.2017 | 09:43 Min.

Mit einer Lesung am 11. November gehen die Teilnehmerinnen des diesjährigen NRW-Ateliers dem Publikum. Gemeinsam haben sie über Texte diskutiert, sich gegenseitig vorgelesen, geschrieben. Lässt sich das Handwerk der Schriftstellerei lehren und lernen? Ein Gespräch mit dem Ideengeber und Leiter des NRW-Ateliers Dorian Steinhoff.

WDR 3 Kultur am Mittag | 09.11.2017 | 07:37 Min.

Seit den frühen 90er Jahren beschäftigen sich bildende Künstler mit Computerspielen. Kunst-Computerspiele sind Gegenentwürfe zu den kommerziellen Games. Jörg Mayer berichtet von der Ausstellung "Digital Games - Kunst und Computerspiele" in Aachen.

WDR 3 Kultur am Mittag | 09.11.2017 | 07:16 Min.

Werner Nekes, der im Januar diesen Jahres verstarb, war vom Film besessen. Er hatte eine Sammlung optischer Geräte aus der Frühzeit des Films und entdeckte Christoph Schlingensief oder Helge Schneider. Ulrike Pfeiffer hat eine Doku über ihn gemacht.

WDR 3 Kultur am Mittag | 08.11.2017 | 03:01 Min.

Es ist der wichtigste Prestige-Bau des Wüstenemirats Abu Dhabi: Der neue Louvre. Entworfen vom französischen Star-Architekten Jean Nouvel. Heute wird er feierlich vom französischen Staatspräsidenten Macron eingeweiht. Anna Osius berichtet.

WDR 3 Kultur am Mittag | 08.11.2017 | 11:16 Min.

Die russische Publizistin Irina Scherbakowa hat sich seit dem Ende der Sowjetunion zu Hause, aber auch in Deutschland einen Namen gemacht als eine der führenden Experten für die Beschäftigung mit dem Erbe des Stalinismus. In diesen Tagen ist nun ihr neues Buch erschienen, in dem sie sich der Geschichte ihrer eigenen Familie im 20. Jahrhundert zuwendet. Ein Gespräch mit der Autorin.

WDR 3 Kultur am Mittag | 07.11.2017 | 03:41 Min.

Die Cohen-Familie hat ein Haus auf Hydra und verbringt und verbrachte dort viele Wochen des Jahres. Die Inselbevölkerung erlebte Leonard Cohen als "Gentleman", ruhigen Genießer und auch geselligen Menschen. Michael Lehmann berichtet.

WDR 3 Kultur am Mittag | 07.11.2017 | 09:19 Min.

Es gibt Dschihadisten, die als Geflüchtete getarnt nach Europa gekommen sind. Der Deutsch-Syrer Nidal Kouba verfolgt diese potentiellen Gefährder und Kriegsverbrecher. Der Filmemacher Ahmet Senyurt hat ihn bei dieser gefährlichen Arbeit begleitet und er berichtet im Gespräch darüber.

WDR 3 Kultur am Mittag | 03.11.2017 | 10:40 Min.

Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Angelika Niescier gehört seit langem zu den bekanntesten Jazzmusikerinnen Deutschlands. Für ihr musikalisches Werk wird ihr heute in Berlin der renommierte Albert-Mangelsdorff-Preis verliehen. Niklas Wandt hat mit Angelika Niescier gesprochen und stellt ihr vielfältiges Schaffen vor.

WDR 3 Kultur am Mittag | 03.11.2017 | 06:42 Min.

Wenn von der Flexibilität die Rede ist, die das moderne Wirtschaftsleben den Menschen abverlangt, dann bedeutet dies in der Praxis oftmals, viel Zeit unterwegs zu sein. Ob Studenten, Freiberufler oder mobile Angestellte: Ein neues Nomadentum mit Rucksack und Rollenkoffer, Laptop und Ladekabel, Wlan und Wasserflasche ist entstanden. Diese Erfahrung hat Grafikerin Siri Matthey in einem jetzt veröffentlichten Skizzenbuch "Bis nächste Woche dann..." festgehalten.

WDR 3 Kultur am Mittag | 02.11.2017 | 06:17 Min.

Drohungen, Denunziationen und Erpressungen: Das sind Aktivitäten, mit denen sich die meisten von uns nicht gern auseinandersetzen. Anders die Wiener Kulturhistoriker Ernst Strouhal und Christoph Winder. Sie haben genau das getan: Für ihr Buch "Böse Briefe" haben sich die beiden durch hunderte von Droh- und Erpresserbriefen aus mehreren Jahrhunderten gearbeitet. Warum die Kulturgeschichte des Drohens und Erpressens nicht nur für Kriminalhistoriker interessant ist, erklärt Günter Kaindlstorfer.

WDR 3 Kultur am Mittag | 02.11.2017 | 08:05 Min.

Kultsounds wie das DX 7 E-Piano, das Orchestra Hit Sample oder der Bass-Syntheziser sind stilprägend. Mit der Digitalisierung wird die Suche nach dem unverkennbaren Sound für Musikerinnen und Musiker immer wichtiger. Jetzt interessiert sich auch die Forschung für den Super Sound. Ein Gespräch mit Musikwissenschaftler Immanuel Brockhaus.

WDR 3 Kultur am Mittag | 30.10.2017 | 04:06 Min.

Fotografien in schwarz-weiß kennen wir natürlich - aber Gemälde? Wie die neue Ausstellung "Monochrome: Painting in Black and White" in der National Gallery am Trafalgar Square in London beweist, gibt es die Malerei in schwarz-weiß jedoch bereits seit 700 Jahren, seit dem Mittelalter also. Werke alter Meister wie Dürer, Rembrandt und van Eyck sind in dieser Schau versammelt, aber auch Gerhard Richter hat monochrom gearbeitet. Ein Bericht von Korrespondentin Stephanie Pieper.

WDR 3 Kultur am Mittag | 30.10.2017 | 06:08 Min.

Am 21. Dezember dieses Jahres wäre Heinrich Böll 100 geworden. Ein sogenannter Videowalk führt nun den Nutzer mit Smartphone und Kopfhörer durch Bölls Köln. Marcela Drumm war mit der Böll-Enkelin Samay Böll auf den Spuren des Literaten.

WDR 3 Kultur am Mittag | 30.10.2017 | 08:39 Min.

Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, ist das größte deutsche und zweitgrößte europäische Festival für den künstlerischen Dokumentarfilm. 1955 als gesamtdeutsches Projekt gegründet, in Zeiten des Kalten Krieges Ort der Begegnung von Filmemachern aus Ost und West, entging das Leipziger Festival nach dem Fall der Mauer nur knapp seiner Abwicklung. Ab heute werden Filme gezeigt unter dem Motto "Nach der Angst". Ein Ausblick von Maja Fiedler.

WDR 3 Kultur am Mittag | 27.10.2017 | 05:20 Min.

Mit Software und Code will das Silicon Valley all unsere Probleme lösen. Es will Krankheiten besiegen, unser Leben bis hin zur Unsterblichkeit verlängern und unsere Gehirne in die Cloud hochladen. Marcus Schuler über Unsterblichkeits-Visionen.

WDR 3 Kultur am Mittag | 27.10.2017 | 05:43 Min.

Zumindest in Deutschland ist wissenschaftliche Texte Lesen in der Regel so erfreulich wie sich mit einem Hammer auf die Hand zu hauen und dabei Wandfarbe beim Trocknen zuzusehen. Doch es geht auch anders, wie die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger, von der Uni Münster, beweist. Dafür erhält sie am Wochenende den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mithu Sanyal hat mit Barbara Stollberg-Rilinger gesprochen.

WDR 3 Kultur am Mittag | 26.10.2017 | 08:08 Min.

Das Wiener "Weltmuseum" - dereinst bekannt als "Völkerkundemuseum" - ist nach jahrelanger Umbaupause nun eröffnet. Es zeigt die bedeutendsten ethnologischen Sammlungen der Welt. André Heller inszenierte das Open-Air-Spektakel auf dem Wiener Heldenplatz. Günter Kaindlstorfer zum alten, neuen Wiener Weltmuseum.

WDR 3 Kultur am Mittag | 24.10.2017 | 08:07 Min.

Keiner will sie haben, aber jeder hat sie: Vorurteile. Schublade auf, Meinung rein, Schublade zu. Vorurteile erleichtern die Denkarbeit, nur nicht das Zusammenleben - und sind so alt wie das Denken selbst. Ein kulturgeschichtlicher Rückblick von Ingeborg Breuer.

WDR 3 Kultur am Mittag | 24.10.2017 | 08:25 Min.

Alle reden von Bildung. Sie wurde zum Allheilmittel, von dem man sich die Lösung aller Probleme versprach - von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Flüchtlingen."Bildung" soll kompetent machen, nützlich sein und damit dem Einzelnen alle Chancen eröffnen. Gegen dieses Heilsversprechen von "Bildung" wendet sich der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann und stellt dagegen einen Bildungsbegriff, der mit umfassender Belesenheit, mit Muße, Einsamkeit, Ziel- und Zeitlosigkeit zu tun hat.

WDR 3 Kultur am Mittag | 23.10.2017 | 04:46 Min.

Dass kaum jemand weiß, dass Marlene Dietrich eine Schwester hatte, liegt nicht daran, dass die pummelige Liesel ihr genaues Gegenteil war: Der Weltstar verleugnete sie, weil sie mit den Nazis kollaboriert hatte. Peter Meisenberg stellt die Doppelbiografie "Fesche Lola, brave Liesel" vor.

WDR 3 Kultur am Mittag | 23.10.2017 | 08:43 Min.

Zum Lügen gehören immer zwei, einer der lügt und einer der sich belügen lässt. Die Hochstapler, Schwindler und Populisten, sie scheinen uns wie Zauberer zu manipulieren und planmäßig in die Irre zu führen. Die Lüge ist nur eines ihrer Werkzeuge. Als wäre sie nur dann eine Waffe, wenn sie in die falschen Hände gerät. Aber ist das wirklich alles? Ein Gespräch mit der Philosophin Bettina Stangneth.

WDR 3 Kultur am Mittag | 20.10.2017 | 07:37 Min.

Wie viele andere Großstädte des k und k-Imperiums erlebte auch die kroatische Metropole Zagreb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen stürmischen Aufschwung, der auch die Kunst- und Architekturszene erfasste. "Herausforderung Moderne – Wien und Zagreb um 1900" heißt eine Ausstellung im Wiener Schloss Belvedere, die nun die Kulturmetropole Zagreb in den Fokus einer internationalen Kunst-Öffentlichkeit rücken möchte. Ein Beitrag von Günter Kaindlstorfer.

WDR 3 Kultur am Mittag | 20.10.2017 | 08:34 Min.

Als Mitarbeiterin und Leiterin von Goethe-Instituten hat Kathinka Dittrich van Weringh in Barcelona gelebt, in New York, in Moskau. Aufenthalte in Amsterdam und München kamen hinzu, letzte Station war Köln, wo sie als Kulturdezernentin arbeitete und bis heute lebt. Der Politikwissenschaftlerin kommt es darauf an, Verbindung herzustellen zwischen früher und heute, historische Zusammenhänge verständlich zu machen. Ein Gespräch mit der Autorin über ihr Buch "Wann vergeht Vergangenheit?".

WDR 3 Kultur am Mittag | 19.10.2017 | 06:42 Min.

Die französischen Salinen in Guérande gehören zum nationalen Kulturerbe. Doch sind alle Paludiers, Salzbauern, Franzosen? Reporterin Claudia Friedrich entdeckte eine Fleur de Sel-Manufaktur in Krefeld. Und erzählt die Kulturgeschichte dieser edlen Essenszutat.

WDR 3 Kultur am Mittag | 19.10.2017 | 06:50 Min.

Mit dem Album „Sergant Pepper‘s Lonely Hearts Club Band“ lösten sich die Beatles von ihrem lausbubischen Pilzkopf-Image und schlugen eine neue künstlerische Richtung ein, mit der sie den Stil ihrer Generation geprägt haben. Nun erscheint der Film "It was 50 Years Ago Today" auf DVD und soll, so der Ankündigungstext, die Beatles und das Lebensgefühl der 60er Jahre in die Gegenwart transportieren. Getestet hat das unser Autor, Niklas Rudolph, 1989 geboren und Beatles-frei sozialisiert.

WDR 3 Kultur am Mittag | 19.10.2017 | 06:52 Min.

Mit der Eröffnung des Musikforums in Bochum vor einem Jahr wurde ein jahrzehntelanger Plan Realität: Die Symphoniker haben einen Saal für Proben und Aufführungen bekommen, und die Musikschule kann die Räume dort dreimal pro Woche nutzen. Ein echter musikalischer Gewinn für alle? Ein Gespräch mit dem Leiter der Musikschule Bochum Manfred Grunenberg.

WDR 3 Kultur am Mittag | 18.10.2017 | 08:32 Min.

Milo Rau hat sich mit dokumentarischen Theaterstücken einen Namen gemacht. Sein neues Projekt ist 100 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution ein Stück über Lenin. In Kultur am Mittag spricht er über die reale Person und den Mythos Lenin.

WDR 3 Kultur am Mittag | 16.10.2017 | 09:01 Min.

31.000 Kilometer in nur sieben Monaten durch 15 Staaten - entlang der europäischen Außengrenzen. Der Fotograf Stefan Enders hat sich in seinen VW-Bus gesetzt und auf seiner Reise mehr als 200 Menschen porträtiert. Im Gespräch erzählt Stefan Enders von seiner Reise.

WDR 3 Kultur am Mittag | 13.10.2017 | 06:53 Min.

Für den Pariser Künstler Jean-Philippe Delhomme, seit Jahrzehnten international renommierter Illustrator, Schriftsteller, Cartoonist und Autor ist die Wiederbegegnung mit seinen bissigen Gouachen und Aphorismen in der jetzt erschienenen deutschen Übersetzung ein gemischtes Erlebnis. Seine Kritik am Literaturbetrieb stammt aus der Zeit, als er selbst noch nicht dazugehörte. Sabine Mann hat den Schöpfer der Kartoffelgesichter in Großstadtlandschaften in Paris getroffen.

WDR 3 Kultur am Mittag | 12.10.2017 | 08:02 Min.

Die Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung" in Dortmund will die Erinnerung an vergessene Sportler wieder wach rufen und ihnen einen angemessenen Platz in der kollektiven deutschen Sportgeschichte zurückgeben. Zugleich soll deutlich gemacht werden, welch großen Anteil jüdische Athleten an der Verbreitung und Popularisierung des Sports in Deutschland hatten. Ein Gespräch mit Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums.

WDR 3 Kultur am Mittag | 12.10.2017 | 06:49 Min.

Der legendäre Goldschnitt am Gesangsbuch. Die üppigen Holzschnitte rund um die Bibelzitate in den Stundenbüchern. Die überbordenden Buchillustrationen von William Morris, Edward Burne-Jones & Co. aus England. Die fast nicht vorhandenen Ränder in den Reclam-Heften. Oder die eBooks. Karger geht’s nun wirklich nicht. Wozu auch ein gestalteter Buchrand? Ist doch heutzutage ein Randthema oder etwa nicht? Ein Beitrag von Claudia Friedrich.

WDR 3 Kultur am Mittag | 12.10.2017 | 08:32 Min.

Die Germanistin und Politologin Ilona Jerger erfindet in ihrem ersten Roman eine Begegnung von Charles Darwin und Karl Marx im Jahre 1881 in London. Beide sind alten Männer und leiden unter ihren Krankheiten wie unter ihren Erkenntnissen. Beide haben zur selben Zeit Werke geschrieben, die die Menscheit nie wieder loslassen werden. Aber haben sie auch Gemeinsamkeiten? Ein Gespräch mit Ilona Jerger.

WDR 3 Kultur am Mittag | 11.10.2017 | 09:53 Min.

"Predictive Policing" - die Vorhersage eventueller Verbrechen mittels Data-Mining soll ab 2018 auch in NRW eingeführt werden. Die Filmemacher Monika Hilscher und Matthias Heeder haben sich in den USA und Großbritannien informiert, wie diese Technik funktioniert. Ein Gespräch mit Matthias Heeder über eine Verbrechenssoziologie, die auch Prävention betreiben will.

WDR 3 Kultur am Mittag | 09.10.2017 | 07:47 Min.

Comics aus dem KZ? Der Historiker Jörn Wendland hat Bilder von Häftlingen untersucht, die in den nationalsozialistischen Zwangslagern entstanden sind. Ein Gespräch mit ihm über sein Buch.

WDR 3 Kultur am Mittag | 06.10.2017 | 06:20 Min.

Film braucht Kino, Kino braucht Film. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht in Zeiten kommerzieller Streaming-Plattformen. Mit einem europäischem Spielfilmwettbewerb hält das Münsteraner Festival dagegen. Über das Programm, das noch bis zum kommenden Sonntag läuft, informiert WDR 3-Autor Marco Poltronieri.

WDR 3 Kultur am Mittag | 06.10.2017 | 07:38 Min.

In seinem neuen Buch übt Wolfgang Ullrich Stilkritik an der aktuellen Bekenntniskultur. Der Leipziger Kulturwissenschaftler untersucht die gesellschaftliche Karriere der Werte. Ein Wohlgefühl für Wohlstandsmenschen sei kein echtes Engagement. Die politisch so korrekte Nachhaltigkeit können sich viele nicht leisten. Statt sich ein gutes Gewissen zu erkaufen, plädiert Wolfgang Ullrich für die Wiederentdeckung von Tugenden. Ein Gespräch über die neue Moralaristokratie.

WDR 3 Kultur am Mittag | 05.10.2017 | 07:31 Min.

Queen Elisabeth II. besitzt eine Briefmarkensammlung: Im St. James’s Palace lagern eine viertel Million Wertmarken. 328 in rotem Leder gebundene Alben umfasst das Erbe ihres Großvaters King George V., eines berühmten und passionierten Sammlers. Der Keeper Michael Sefi hütet die Perlen, die im St. James’s Palace lagern, in einem unscheinbaren, fensterlosen Hinterzimmer. Reporterin Claudia Friedrich durfte ins British Empire der Briefmarken.

WDR 3 Kultur am Mittag | 05.10.2017 | 08:32 Min.

Der bevorstehende Brexit ist das Leitmotiv des Buches. Sieben Jahre lang arbeitete Annette Dittert als ARD-Korrespondentin in London - doch seit dem Brexit-Referendum ist dort nichts mehr wie es war. In ihrem Buch "London Calling" geht sie den vielfachen Motiven der Briten für ihr "Ja" zum EU-Austritt nach. Eine Liebeserklärung an Großbritannien - trotz Kritik an Rassismus, Gentrifizierung und Vergangenheitsverklärung. Ein Gespräch mit Annette Dittert.