Weihnachtsgebäck – gekauft oder selbst gebacken: Welches ist wirklich gut?

Weihnachtsgebäck – gekauft oder selbst gebacken: Welches ist wirklich gut? Der Vorkoster 07.12.2020 44:12 Min. UT Verfügbar bis 06.12.2021 WDR

Weihnachtsgebäck – gekauft oder selbst gebacken: Welches ist wirklich gut?

Bereits ab September gibt es sie im Handel, bis Weihnachten werden sie fleißig geknuspert – die Weihnachtsplätzchen. Allein von gekauftem Gebäck essen die Deutschen im Schnitt pro Saison ein Kilogramm. Laut Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie sind am beliebtesten: Lebkuchen, gefolgt von Spekulatius und Christstollen.

Mandeln, die munden: Was sind Marzipan und Persipan?

Mandeln, die munden: Was sind Marzipan und Persipan? Eine Leckerei, die an Weihnachten ebenfalls nicht fehlen darf: Marzipan, die süße Masse aus Mandeln und Zucker, die man schon im Orient kannte. Marzipan wird in einem zweistufigen Verfahren hergestellt. Aus den blanchierten und geschälten Mandeln entsteht zunächst die Rohmasse. Anschließend versetzt man diese mit Zucker und Stärkesirup oder Sorbit.

Handelsübliches Marzipan muss mindestens zur Hälfte aus Rohmasse bestehen. Edelmarzipan ist von höherer Qualität und muss mindestens 70 Prozent Marzipanrohmasse enthalten. Marzipan-ähnlich ist das sogenannte Persipan: Es besteht nicht aus Mandeln, sondern meist aus entbitterten Aprikosen- oder Pfirsichkernen. Dadurch ist Persipan in seiner Herstellung günstiger. Die Industrie verwendet es daher häufig in Lebkuchen, Dominosteinen oder Christstollen. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, ob ein Produkt, das üblicherweise mit Marzipan gefertigt wird, stattdessen Persipan enthält.

Weihnachtsgebäck richtig lagern: Tipps und Tricks

Die Blechdose als klassischer Aufbewahrungsort für die selbstgebackenen Plätzchen hat sich bewährt. Am besten legt man sie mit etwas Backpapier aus und lagert die Plätzchen nach Sorten getrennt, damit sich die Aromen nicht vermischen. Aber Vorsicht: Weihnachtsgebäck sollte erst in abgekühltem Zustand eingepackt werden.

Als Lagerungsort für die verschlossene Dose empfiehlt sich ein dunkler und kühler Ort. Die Dauer der Frische hängt von der Plätzchensorte ab. Weiches oder gefülltes Gebäck, wie beispielsweise Makronen, hält sich nicht viel länger als eine Woche. Trockene Kekse wie Buttergebäck oder Vanillekipferl lassen sich problemlos bis zu vier Wochen lagern. Lebkuchen bleiben bei richtiger Lagerung bis zu drei Monate lang frisch – im besten Fall lässt man sie sogar 2-3 Wochen lang durchziehen, bevor sie verzehrt werden. Dann entfalten sie ihr optimales Aroma.

Folgender Trick hilft, dass die Lebkuchen schön saftig bleiben: Einfach ein Apfelstück in die Dose geben (und alle 2-3 Tage auswechseln). Das reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt dafür, dass das Gebäck weich und aromatisch bleibt.

Noch mehr Inspirationen und Rezepte zum Nachkochen:

Stand: 30.11.2020, 13:41

Alle Sendungen