Serie: Unser Dorf zieht um

Ortseingangsschild von 'Manheim-neu'

Das große Abenteuer Umsiedlung

Serie: Unser Dorf zieht um

Manheim bei Kerpen verschwindet im Loch des Braunkohle-Tagebaus Hambach. Wenige Kilometer entfernt entsteht Manheim-neu. Der WDR berichtet von Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Klicken Sie sich durch unsere interaktive Karte.

Die Braunkohlebagger fressen sich Meter für Meter heran an das geschichtsträchtige Land: Manheim wurde das erste Mal urkundlich im Jahre 898 erwähnt. Seine Dorfbewohner müssen nun Abschied nehmen, die Umsiedlung hat begonnen. Bis 2022 muss Manheim geräumt sein, dann gehört das Gebiet RWE. Zwei Jahre lang haben die "Hier und Heute"-Reporter Katharina Gugel und Ulf Eberle die Dorfgemeinschaft in dieser aufregenden Zeit begleitet. Nun ist ihre dreiteilige Doku-Serie "Unser Dorf zieht um" im WDR-Fernsehen zu sehen.

Ein Dorf schrumpft, das andere gedeiht

Das Dreh-Ende der Fernsehkollegen war vor einem halben Jahr. Seitdem ist wieder viel passiert im alten und im neuen Dorf. Mittlerweile wohnen 60 Familien in Manheim-neu, die Straßenschilder stehen und Bauarbeiter ziehen einen Rohbau nach dem anderen hoch. Im alten Dorf gibt es keinen Bäcker und keine Kneipe mehr, auf den Straßen stehen Dutzende Container gefüllt mit Dingen, die im neuen Zuhause keinen Platz finden oder überflüssig sind. WDR.de hat jetzt noch einmal Dorfbewohner besucht, die in der Reportage vorgestellt werden. Besuchen Sie die Menschen durch Klicken auf unserer Karte.

Fünf Häuser, fünf Abschiede, fünf Wagnisse

Unser Dorf zieht um

Stand: 16.11.2013, 08:00