Aufstrich mit Wachsbohnen

Aufstrich mit Wachsbohnen

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Für den Aufstrich nimmt man gelbe Bohnen, die so genannten Wachsbohnen. Besonders in Kärnten liebt man diese Bohnen, man nennt sie dort Strankalan (im übrigen Österreich spricht man allerdings von Fisolen, wenn Bohnen gemeint sind). Sie sehen hübsch aus in diesem herzhaften Brotaufstrich, den man übrigens auch prima zu jungen Pellkartoffeln servieren kann.

In Österreich liebt man Dill zu Bohnen, was für uns ebenso ungewöhnlich ist, wie die Tatsache, dass man das Kraut dort "die Dille" nennt. Und die Österreicher haben Recht – es passt tatsächlich glänzend dazu.

Zutaten für vier bis sechs Personen:

  • 300 g Wachsbohnen
  • Salz
  • 500 g Magerquark (oder Topfen)
  • Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • Zitronenschale
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 Bund Dill
  • 1 Handvoll Bratpaprika (Pimientos de Padron)
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Die Bohnen putzen – dafür knipst man die Spitzen und die Stielenden ab – dann in gut gesalzenem Wasser zwei bis drei Minuten bissfest blanchieren.
  • Tipp: Bohnenkochwasser muss immer übersalzen wirken, Bohnen brauchen unglaubliche Mengen an Salz, sonst schmecken sie fad.
  • Die Bohnen schließlich eiskalt abschrecken und in kleine Stückchen schneiden.
  • Unter den Quark rühren, der mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale, Zitronensaft, der klein geschnittenen Zwiebel und sehr viel Dill angemacht ist.
  • Zwei der Padrons fein gewürfelt unter die Quarkmasse mischen. Die restlichen Bratpaprika in Olivenöl braten und mit grobem Salz würzen.

Servieren: Den Aufstrich auf Crostini streichen und zusammen mit den gebratenen Paprika servieren. Oder junge Pellkartoffeln dazu reichen.

Getränk: ein sommerfrischer Appetithappen zu einem leichten Terrassenwein, zum Beispiel zu einem einfachen, frischen Welschriesling aus der benachbarten Steiermark.

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Stand: 21.09.2018, 12:00