Philip Zoubek

Philip Zoubek

WDR Jazzpreis 2020 Komposition

Philip Zoubek

Freitag 31. Januar / 20.00 Uhr – WDR JAZZPREIS PREVIEW
Samstag 1. Februar / 20.00 Uhr – WDR JAZZPREIS GALA

Es gibt diese Musiker*innen, denen man vornehmlich in kleineren Ensembles begegnet, die eine improvisationslastige Musik spielen, bei denen man aber immer wieder rätselt, warum ihre Musik so ganz besonders spannend und überzeugend klingt.

Es gibt solche Musiker*innen – der Pianist Philip Zoubek ist einer von ihnen. Man kennt den 1978 in dem Egon-Schiele-Städtchen Tulln an der Donau in Niederösterreich geborenen Pianisten, der, angelockt von der reichhaltigen Szene in Wuppertal und Köln, seit 2002 in der rheinischen Metropole lebt, als einen Musiker, der auf dem Klavier einen reichhaltigen Kosmos von außergewöhnlichen Klängen in sein Spiel einfließen lässt.

Doch es ist nicht nur der Reiz der ungewohnten Klänge, der in Zoubeks Musik die Aufmerksamkeit fesselt. Es ist vielmehr sein Sinn für strukturelle Zwangsläufigkeit und Balance, mit der er Klänge, Sounds und Rhythmen verknüpft. Mit anderen Worten: die kompositorische Finesse, die den Kompositionen, aber auch dem improvisierenden Spiel von Zoubek zu Grunde liegt.

Mit der Verleihung des WDR Jazzpreis 2020 in der Kategorie "Komposition" an diesen außergewöhnlichen Komponisten, dessen Kunst bisher nicht im Koordinatensystem "Big Band" stattgefunden hat, öffnet der WDR in diesem Jahr erstmalig den Rahmen seines Kompositionspreises und gibt Zoubek die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Arrangeur und WDR Jazzpreisträger Niels Klein ein Programm für das Konzert mit der WDR Big Band zu entwickeln, das die Grenzanlagen zwischen Zoubeks Klangmalerei und dem Reich der swingenden Bigbands einreißt.

WDR JAZZPREIS PREVIEW: Philipp Zoubek Trio Z / Philipp Zoubek Piano / David Helm Bass / Dominic Mahnig Drums
WDR JAZZPREIS GALA: Philipp Zoubek Komposition / Niels Klein Arrangement, Leitung
WDR Big Band: Johan Hörlen, Karoline Strassmayer, Olivier Peters, Paul Heller, Jens Neufang Saxofone / Wim Both, Rob Bruynen, Andy Haderer, Ruud Breuls Trompeten / Ludwig Nuss, Raphael Klemm, Andy Hunter, Andrew Lawrence, Mattis Cederberg Posaunen / NN Bass / Paul Shigihara Gitarre / William Test Piano / Hans Dekker Drums