Abschaltung des analogen Kabelempfangs geht weiter

partielle Sicht eines Mannes, der die Fernbedienung auf den Fernseher richtet

Abschaltung des analogen Kabelempfangs geht weiter

In den Kabelnetzen in Nordrhein-Westfalen wird die Abschaltung der analogen Programmübertragung fortgesetzt. Davon betroffen sind auch WDR FERNSEHEN und – in Teilen – die Radioprogramme des WDR.

Nachdem die Kabelnetzbetreiber Unitymedia und Telekom Deutschland bereits die Analogabschaltung abgeschlossen haben, sind dieses Mal die Kunden der Kabelnetzbetreiber NetCologne/NetAachen und PŸUR betroffen. Die Abschaltung erfolgt gestaffelt: In einzelnen Regionen bzw. Kabelnetzsegmenten erfolgt die Abschaltung zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Beendet wird bei diesen Netzbetreibern die Übertragung aller analogen Fernsehprogramme. Bei PŸUR endet zusätzlich auch die analoge Übertragung der Radioprogramme.

NetCologne/NetAachen wird die Analogabschaltung bis Ende Januar 2019 abschließen, etwa 265.000 Haushalte sind betroffen. Bei PŸUR beginnt in Nordrhein-Westfalen die Analogabschaltung Ende Januar.

Genaue Informationen, welcher Kabelnetzbetreiber in welcher Stadt bzw. welcher Region an welchem Termin die analoge Übertragung beendet, sind im Internetangebot der Kabelnetzbetreiber erhältlich. Dort werden auch Hilfestellungen gegeben, ob und wie der einzelne Kabelhaushalt von der Abschaltung betroffen ist. In vielen Fällen reicht ein neuer Suchlauf, wenn das vorhandene Empfangsgerät bereits für den Empfang digitaler Programme geeignet ist. Ansonsten wird der Erwerb eines neuen Gerätes notwendig.

Die Kabelnetzbetreiber weisen darauf hin, dass von der Analogabschaltung auch die Kunden betroffen sein können, die das Programmangebot bereits jetzt auf dem digitalen Weg über DVB-C empfangen. Durch die Abschaltung werden teilweise die Empfangsfrequenzen für die digitalen Programme neu sortiert. Sie empfehlen daher allen Kabelkunden, nach der Umstellung auf dem Empfangsgerät einen Sendersuchlauf durchzuführen, um weiterhin das vollständige Programmangebot nutzen zu können.

Stand: 09.01.2019, 08:00