DEL: Krefeld verschlimmert die Haie-Sorgen

Stand: 14.01.2022, 21:46 Uhr

Die Krefeld Pinguine haben einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der DEL gegen Köln gefeiert. Die Haie dagegen drohen, die Playoffs zu verspielen.

Die Krefeld Pinguine haben die Krise der Kölner Haie vergrößert und den NRW-Rivalen mit 3:1 (1:1,1:0, 1:0) geschlagen. Für dioe Haie war es die siebte Pleite in Folge. Der KEC verliert damit die direkten Playoff-Plätze zunehmend aus den Augen. Zachary Sill (1.) hatte Köln in Führung gebracht, Alexander Bergström (10.) und Robert Sabolic (33./59.) drehten die Partie für den KEV.

Köln führt nach 21 Sekunde

Das Duell zwischen Krefeld und Köln benötigte genau 21 Sekunden Anlaufzeit - dann lag der Puck im Net des KEV. Sill brachte die Gäste aus der Domstadt in Führung. Nach acht Minuten hielt Justin Pogge dann die Kölner Führung fest: Bei einem Angriff stand Krefelds Laurin Braun beim Querpass schon frei vor dem Tor bereit, doch der Haie-Torhüter brachte noch den Schläger an den Puck.

Krefeld kommt stark zurück

Die Pinguine waren nun aber im Spiel. Immer wieder kamen sie vor das Tor des KEC und suchten den Abschluss. Mitte des ersten Spielabschnitts folgte dann eine kuriose Minute: Erst scheiterte Maximilian Kammerer für die Haie am Außenpfosten, im Gegenzug stand Bergström alleine vor Pogge und netzte zum Ausgleich ein.

Viel investiert, aber kein Ertrag - Köln verliert Derby gegen Krefeld Sportschau 14.01.2022 00:45 Min. Verfügbar bis 14.01.2023 ARD

Im zweiten Drittel gerieten die Haie direkt wieder unter Druck: Krefeld agierte mutig, konnte das aber lange nicht in eine Führung ummünzen. Nach elf Minuten im zweiten Drittel half der KEC Krefeld fleißig, als sie zwei Strafen fast direkt hintereinander kassierten. In doppelter Überzahl nutzte Sabolic einen schönen Pass mit seinem achten Saisontreffer zum 2:1.

Haie treffen nur den Pfosten

Den Haien merkte man an, dass sie auf sieben Spieler aufgrund von Corona-Quarantäne oder Verletzungen verzichten mussten. Häufig wurden sie zudem von Krefeld zu langen Spielphasen ohne Wechsel gezwungen. In der Offensive fehlte vor allem im zweiten Drittel die Durchschlagskraft.

Im Schlussdrittel probierte Köln nochmal alles und bot die letzten Kräfte auf: Der Ausgleich gelang vorerst nicht, da Sergei Belov im Krefelder Tor alle Schüsse entschärfen konnte. Dazu war Krefeld mit dem Gehäuse im Bunde: Kammerer traf erneut nur den Pfosten (53.). Auch im Anschluss besaß Köln gute Gelegenheiten, brachte den Puck aber nicht über die Linie. Kurz vor Schluss machte Sabolic mit einem Treffer ins leere Tor den Sieg der Pinguine perfekt.