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12.01.1919 - Spartakusaufstand niedergeschlagen

Spartakusaufstand

ZeitZeichen

12.01.1919 - Spartakusaufstand niedergeschlagen

Von Heiner Wember

Gegen Ende der Weimarer Republik war die KPD eine mächtige Partei in Deutschland. Zu Beginn bei Ende des Ersten Weltkrieges konnte davon keine Rede sein. Die Revolution im November 1918 wurde von Arbeitern und Soldaten getragen, die fast alle auf SPD-Kurs lagen.

Eine überaus friedliche Revolution. Nicht einmal in den Arbeiter- und Soldatenräten konnten die Kommunisten um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg nennenswert Fuß fassen. Allerdings trauten die SPD-Führer um Friedrich Ebert den eigenen Revolutionären nicht.

Statt auf die eigene Stärke zu setzen, verbündeten sie sich mit oft rechtsextremen Freikorps, um gegen überbewertete Umsturzversuche der Spartakisten vorzugehen. Ein Geburtsfehler der Weimarer Republik.

Im sogenannten Spartakusaufstand versuchten die Kommunisten um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, freie Nationalratswahlen zu verhindern und stattdessen eine Räterepublik zu errichten. Er wurde - vor allem von Freikorps-Truppen - extrem blutig niedergeschlagen, Liebknecht und Luxemburg wurden heimtückisch ermordet.

Redaktion: Michael Rüger

Spartakusaufstand wird niedergeschlagen (am 12.01.1919)

WDR ZeitZeichen | 12.01.2019 | 14:45 Min.

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Stand: 12.11.2018, 14:14