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Medikament in Akte von Petra Westerteicher

Medikamentenmissbrauch an Kindern

Eine Studie des Landes NRW untersucht den missbräuchlichen Einsatz von Medikamenten bei Kindern und Jugendlichen in Kinderheimen zwischen 1946-1980. Arne Hell und Niklas Schenk begleiten die Studie seit Jahren und berichten über den Zwischenstand.

Was Kindern und Jugendlichen in Kinderheimen in der Vergangenheit angetan wurde, das übersteigt oft unsere Vorstellungskraft. Das Ausmaß von Gewalt und Erniedrigung haben bereits zahlreiche Studien ans Licht gebracht. Ein womöglich noch dunkleres Kapitel blieb lange ohne Untersuchung: Der Medikamentenmissbrauch.

Oft gegen ihren Willen haben Heimkinder Tabletten und Spritzen erhalten, zur Bestrafung oder Ruhigstellung. An ihnen wurden sogar Medikamente ausprobiert, die noch gar nicht auf dem Markt zugelassen waren. Das alles zeigt eine Studie des Landes NRW, die das Ausmaß des Medikamentenmissbrauches in NRW-Kinderheimen zwischen 1946 und 1980 dokumentieren soll.

Eine Studie, die unsere Autoren Arne Hell und Niklas Schenk schon seit Jahren begleiten. Dadurch sind sie exklusiv auch an die Ergebnisse des Zwischenberichtes der Studie gelangt, der neue dramatische Erkenntnisse bereithält, unter anderem über Impfversuche an Heimkindern, mit Erlaubnis der damaligen politischen Verantwortlichen. Kinder als Versuchskaninchen – so wie Petra Westerteicher aus Düsseldorf.

Autoren: Arne Hell und Niklas Schenk

Redaktion: Lars Schweinhage

Medikamentenmissbrauch an Kindern

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 26.02.2024 21:18 Min. Verfügbar bis 25.02.2025 WDR 5 Von Niklas Schenk


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