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Israelkritik: verkappter Antisemitismus?

Auf einer pro-palästinensischen Demonstration in Frankfurt am Main, halten Demonstranten unter anderem Plakate mit Parolen, wie "Kindermörder Israel", welche auf die antisemitische Ritualmordlegende zurückgehen.

Israelkritik: verkappter Antisemitismus?

Von Jens Rosbach

Wenn die israelische Regierung eine sogenannte Vergeltungsaktion im Gaza-Streifen startet, dann werden in Deutschland nicht nur die Regierenden in Israel kritisiert, sondern generell "die Juden" in Sippenhaft genommen.

Israel steht oft am Pranger. Lässt die Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu auf rebellierende Palästinenser schießen oder neue Siedlungen auf besetztem Gebiet errichten, wird diese besonders laut.
Experten vermuten, dass sich hinter einer Israelkritik oft handfester Antisemitismus versteckt. Doch wo endet ein berechtigter politischer Einwand und wo beginnt die Judenfeindschaft? Sozialforscher suchen nach einer Trennlinie, um den Hass auf Minderheiten zu identifizieren. Andere Expertenglauben hingegen, dass viel zu oft eine Antisemitismus-Keule geschwungen wird - um die Kritiker Israels mundtot zu machen.

Israelkritik: verkappter Antisemitismus?

WDR Lebenszeichen 04.08.2019 28:56 Min. Verfügbar bis 01.08.2020 WDR 5

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(Übernahme vom RBB)
Redaktion im WDR: Gerald Beyrodt

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Stand: 26.07.2019, 12:27