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Erlebte Geschichten mit Heinrich Kupffer

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Internat Salem in Baden Württenberg

Erlebte Geschichten mit Heinrich Kupffer

Von Karl-Heinz Heinemann

Heinrich Kupffer, 1924 geboren und Pädagogikprofessor hat den Begriff der Antipädagogik geprägt. Er wollte damit Herrschaftsverhältnisse zwischen Erziehern und Zöglingen in Frage stellen, um damit mehr Achtung untereinander zu erreichen.

Kupffer weiß, wovon er spricht. Er hat bald sein ganzes Leben in Internaten verbracht.

Groß geworden ist er in der Schlossschule in Salem, einem reformpädagogischen Internat, das als teuer und elitär gilt und in dem seine Mutter Erzieherin war. Bevor er Professor für Sozialpädagogik wurde und Bücher schrieb, arbeitete er jahrzehntelang als Lehrer und Erzieher in Heimen.

Er lehrte in der Odenwaldschule und im Landschulheim am Solling

Schließlich lehrte er Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Kiel. Er beschäftigte sich vor allem mit der Heimerziehung. Nach seiner Emeritierung engagierte er sich im Deutschen Kinderschutzbund, 25 Jahre lang war er Chefredakteur von dessen Verbandszeitschrift "Kinderschutz aktuell".

Redaktion: Mark vom Hofe

Erlebte Geschichten: Heinrich Kupffer (18.04.2010)

WDR 5 Erlebte Geschichten 23.06.2013 Verfügbar bis 30.12.2099 WDR 5