Ein Leben in der Manege

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Ingrid Stosch-Sarrasani mit ihrem Sohn Andre

Ingrid Stosch-Sarrasani, Zirkusdirektorin

Ein Leben in der Manege

Von Marion Dany

Ingrid Stosch-Sarrasani gilt als die Grand Dame des Deutschen Zirkus. Von 1980 bis 2000 hat sie den traditionsreichen Zirkus geleitet. Sie wurde am 28. Januar 1933 in Hannover geboren und wollte eigentlich nie zum Zirkus.

Weil sie ihre Friseurlehre nicht fortsetzen konnte, bewarb sie sich auf eine Zeitungsannonce und wurde Partnerin des Peitschenschlägers Fred Kordon. Mit 16 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt im berühmten Friedrichstadtpalast in Berlin. Danach arbeitete sie 16 Jahre als Artistin, Anfang der 50er Jahre bei Franz Althoff, 1956 bei Sarrasani. Ihr Lebensgefährte Fritz Mey baute den am 13. Februar 1945 in Dresden völlig zerstörten Zirkus in Mannheim wieder auf, der fortan durch Deutschland und Europa mit seinen Gastspielen zog, bis er 1990 nach Dresden zurückkehrte. Für Ingrid Sarrasani war diese Rückkehr einer der schönsten Momente in ihrem Leben. "Unser Sarrasani ist wieder da!", hätten die Menschen gerufen.

Redaktion:
Mark vom Hofe