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Erlebte Geschichten mit Hellen Israel

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Kriegsgefangenenlager der Nationalsozialisten

Erlebte Geschichten mit Hellen Israel

Von Georg Beck

"Geträumt haben wir nur von dicken Suppen" - Oswiecem ist bis 1939 eine polnische Stadt mit einer blühenden jüdischen Gemeinde. Dort wird Hellen Israel 1918 geboren. Hier geht sie zur Schule, lernt ihren späteren Ehemann kennen.

Mit dem 1. September, dem Tag des Überfalls deutscher Truppen, ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie gerät in das Räderwerk des SS-Staats. Nach sechs Monaten im Ghetto wird sie verhaftet und von Mann und Kind getrennt. Sie kommt zunächst in ein Durchgangslager, um anschließend in acht verschiedenen Arbeitslagern gefangen gehalten zu werden.

Ein Parcours des Schreckens

Buchstäblich bis zum letzten Kriegstag muss sie zur Zwangsarbeit leisten, dann sind die Bewacher plötzlich verschwunden und die Russen erscheinen vor dem Lagertor. "Am 8. Mai stand ich da und wusste nicht, dass von der ganzen Familie ich allein übrig geblieben war."

Redaktion: Hanns Otto Engstfeld

Hellen Israel (18.01.2004)

Verfügbar bis 30.12.2099