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Erlebte Geschichten mit Uta Ranke-Heinemann

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Uta Ranke-Heinemann auf ihrem mit Geranien geschmückten Balkon

Erlebte Geschichten mit Uta Ranke-Heinemann

Von Katrin Fromme

Sie war das einzige Mädchen auf dem Essener Burggymnasium und machte das Abitur "mit Auszeichnung". Sie war die erste Frau, die 1970 auf einen Lehrstuhl für katholische Theologie berufen wurde.

Uta Ranke-Heinemann, wird am 2. Oktober 2007, 80 Jahre alt. 13 Semester hatte sie evangelische Theologie belegt, dann bekannte sie sich 1953 zum Katholizismus, studierte in München katholische Theologie, zusammen mit dem heutigen Papst Joseph Ratzinger.

Sie promovierte 1954

1970 erhielt Uta Ranke-Heinemann an der Pädagogischen Hochschule in Neuss eine Theologie-Professur, 1980 einen Lehrstuhl an der Universität Duisburg. Bereits damals war sie bekannt für ihre äußerst kritische Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche.

Unbequeme Haltung gegenüber der Kirche kommt nicht gut an

Der Streit endete Mitte 1987, als der Essener Bischof Hengsbach Uta Ranke-Heinemann die Lehrbefugnis entzog, weil sie bei einer WDR-Fernsehsendung im Wallfahrtsort Kevelaer Zweifel an der Jungfräulichkeit Marias geäußert hatte. Obwohl sie theologische Schützenhilfe von Ratzinger und Karl Rahner erhielt, beendete der Bischof die Auseinandersetzung mit ihrer Absetzung als Lehrbeauftragte.

Redaktion: Mark vom Hofe

Erlebte Geschichten: Uta Ranke-Heinemann (30.09.2007)

Verfügbar bis 30.12.2099