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Erlebte Geschichten mit Madlonne Beatrix Goldschmid

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Heilung durch ökumenisches Zusammenleben

Erlebte Geschichten mit Madlonne Beatrix Goldschmid

Von Cormelia Schäfer

In der Schweiz Madlonne Beatrix Goldschmid, Jahrgang 1934, kann auf ein bewegtes Leben zurückschauen: Schon mit 20 wurde sie gegen den Willen ihrer Eltern Modellbauerin und ergriff damit einen Beruf, für den es gar keine geregelte Ausbildung gab.

Unter den wenigen, die in der Schweiz Modelle von Häusern bauten, war sie damals, in den 50er Jahren, zudem als Frau die absolute Ausnahme. Ihr Lebenswerk, das hölzerne Abbild der Winterthurer Altstadt, steht heute im Rathaus. Aber noch etwas anderes hat die Tochter eines Werkzeugmaschinenhändlers geprägt: Das war ihre schwere Erkrankung mit Multipler Sklerose und ihre "Wunderheilung" durch einen Heilsarmeeoffizier.

Gesund durch heilende Hände

Die junge Schweizerin fand zum Glauben, hörte aber auch in der Heilsarmee und später im Zusammenleben mit katholischen Ordensschwestern und im Kontakt mit den verschiedensten Glaubensgemeinschaften nie auf, ihren eigenen Weg zu suchen. Das Modell, das ihr nun vorschwebte und an dem sie bis heute beharrlich baut, war das eines ökumenischen Zusammenlebens und Zusammenwirkens.

Redaktion: Mark vom Hofe

Erlebte Geschichten: Madlonne Beatrix Goldschmid (06.04.2012)

Verfügbar bis 30.12.2099